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Zwote Beilage zu N). 17. Dienstag, den z. April »792.

Dekan« t m achun g.

In der Wilhelm Fleischerschen Kunstbuchhandlung hat die Presse verlassen, und ist gebunden für 45 fr. zu haben: Ueber bildend« Künste, Kunsthandelund Buchhandel, in Hinsicht auf Mensch,nwohl, Glaubsmsbekenntniß eineS .Kunst, und Buchhändlers. Frankfurt 1793.

Nachdem derHochfürstlich Hohenlohe - und Waldenburg-Bartensteinisch« Hofzahnarjt, Joh. Peter Frei von Einem Hochedlen und HochweisenRath derKais.freien ReichsstadtFranck- furt am Mayn den syten Merz 1792. als Beisaß und Zahnoperatcur ist quf. und angenom­men worden, als last derselbe dieses Einem Hochedien und HochansehnlichenPublico hiermit öf­fentlich zu wissen thun, und offerrret in allen, in sein Fach einschlagen könnenden Fällen, seine Dienste. Er wohnt in der Maynzergaß Lit. I. No. 28.

Da der öfters ergangenen Obrigkeitlichen Verordnungen ohnerachtet, die gänzlich abgewürdigte und ausser Cours gesetzte verruffene Kreutzer dennoch höchst strafbarer Weise im Handel und Wandel coursiren sollen.; Diesem Unwesen aber auf das Ernstlichst« ge­steuert werden muß: So wird das Publikum vor deren Annahm und Verausgebung hier­durch nicht allein alles Ernstes nochmal verwarnet, sondern auch demjenigen, welcher .dergleichen darwider handelnde glaubhaft anzugeben weiß, das Drittheil der dadurch ein­gehenden Strafe von jedem Fall hiermit jugrsagt, zugleich aber auch jedermänniglich an­befohlen, die etwa besitzende alte Kreuzer ohnverzüglich und gegen Erstattung des .innern Werths, auf Löbliches Recheney -Amt abzuliefern.

Wie man dann, daß dieses alles befolgt werde, sich auf die genaueste Kundschaft zu legen ohnermaugeln, und suchen wird, durch ohnvermuthete Visilirung der Losung der Becker, Bierbrauer, Metzger und anderer, und Entdeckung decerjemgen, welch; aus Geitz und Widersetzlichkeit ihren Vorrath auszuliefern unterlassen, die murhwillige Uebertreter ausfindig zu machen, und andern zum Schrecken und Beyspiel ohne Ansehen der Person .«nd Standes auf das nachdrücklichste zu bestrafen

ConcluC in Senatu, den 2. Febr. 1775.

Renovat. in Senatu, den 14. Aug. 1788.

Zu versaufen in der Stadt.

Im Gasthauß zum rothen Hauß, stehen 2 Reichferde zu verkauffeii.

Bey Frau Willib Kornmann hinter der Schldnmauer , neben denen 3 blauen Tauben, sind mit gestrigem Postwagen erst .eMgekommen von Amsterdam, ganz frisch geräucherte Sal­men von bester Qualität, welche in Pfund , als 1/4 oder halben Fischen, um einen billi­gen Preiß, wiederum abgegeben werden.

Zu vermixen in der Stadt.

2 aneinander stossende schöne und geraumi- Zimmer im ersten Stock, für Uhren- Bijoute­rie- Seiden- oder Gallanlerie. Waaren- Hand­dingen sehr vortbeilbaft gelegen, sind zusam­men oder neriheili für nächste Oster-und fol­gende Messen zu oermielhen.

Zwey Zimmer, wobey grvser Pla; zum Packen befindlich ist, sind in der Münzgasse an Herren Meßfremde zu vermieten.