Frankfurter
Frag» und Anzeige »Nachrichten
(welche auf dem Liebfrauenberg Lit.G No. 54 Dienstags u. Freitags ausgegeben werden.)
Mit Römisch - Kayserl. Maj. allergnadigstem Privilegko.
Wie auch eines Hochedlen und Hochweisen Magistrats grosgünstiger Bewilligung»
No. 27. Dienstag, den 3. April 1792.
Bekanntmach u n g.
Der Augen - Doktor Herr Hette, durch welchen so viele Blinde nacheinander sehend geworden sind, ist von Kölln berufswegen allhier, fährt täglich fort, de- neir so des Tageslicht beraubt sind, und jenen so an ihren Augen Fehler haben mit Hilfe und Rath beyzusiehm, dahier imMspten Stock im Weânhof auf der Zeil.
Da die ;te Klasse hiesiger iten Stiftungs» Lotterie gänzlich ausgezogen ist, so können meine Herren Interessenten nicht allen das Schicksal ihrer Loose zuverlâßig erfahren, son» dern auch im gewinnenden Fall, gegen die Original Loose die Gewinnst« (worunter einige ansehnliche sind) erheben lassen. Zugleich avertire ich, daß zur künftigen 2kkn Lotterie ganze und vertheilte Loose um die bekannte .Einlage Plane aber gratis zu haben sind, und empfehle mich einem geehrten Publicum zur ferneren beliebigen Abnahme.
I. .Valentin im Hainerhof.
Zu der zweiten hiesigen Stifftungs- Lotterie, 64'en Maynzer, Mannheimer undPro- vincial Utrechter Lotterien, sind ganze, drittelund viertel Looßen, nebst allen Gorter aus. ländischen Weinen, als Burgunder, Champagner, Malaga, Muscat, Arrac rc. in Kiste» und einzeln Bouteillen zu haben bei _
G. W. Schneider aufm Roßmarckt.
Mit Hochobrigkeitlicher Erlaubniß , sollen nächstkünftigen Donnerstag den zten April Morgens um 9. Uhr, die zur Verlasseuschaft des verstorbenen Sergeanten Jacob Reinhard gehörige Mobilien, bestehend in Kleidungsstücken, Leinen, Zinn, Silber, Holzwerckund anderm Haußgeräth, in dessen ehemahligen Behaussung, in der Brunnengasse, durch den geschwornen Ausrufer Herrn Feyh^ an den Meistbietenden/ gegen baape Bezahlung öffent» lich versteigert werden.