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An Meßladen auf dem Römerberg, gera­de gegen Herr Mannskopf über, wo seit vielen Jahren Herr Gerard von Hanau mitHüthe, nebst Herr Cotrell auch von Hanau mit seide­nen Strümpfen darin feil gehalten, ist nächst­künftige und folgende Messe zu verlehnen. Näheres ist bey Herrn Peter Johannot hinter dem Römer zu erfahren.

Ein greifet Laden nebst Comtoir, auch ein miktelmäsiger Laden fint: messentlich zu ver- miethen, es kann auch Logis dazu gegeben werden. Lit. K. No. 145.

Auf der grosen Eschenheimergasse No. 50 ist ein Haus mit Backgerechtigkeit zu vermie- then; Liebhaber können sich bey Beckermeister Bruch in der Borngaffe melden.

Nahe am Römer H ein Zimmer auf der Erde für Einkäufer und Verkäufer dienlich und Platz zumPacken, messentlich zuverlehnen.

Hinter der Schlimmenmauer ist ein geräum- sjches und wohlverwahrteSGewölb zu verlehnen.

Ein Eckzimmer eine Stiege hoch am Rö­merberg,- ist zu vermiethen.

Ein geräumlicher Laden nebst einem daran stossenden groftm Zimmer, samt aller hierzu nöthigen Bequemlichkeit, stehet in der Behgus- fung Lit. K. No. i. an der Catharinen Pfort der Sonn gegen über, auf diese-und folgende Messen zu vermiethen.

Personen so allerley suchen.

ES werden noch i oder 2 Personen gesucht, die wenig Equipagen bey sich haben : im An­fang der zweyten Meßwoche mit egtra Post nach Leipzig zu reisen. In Lit. F. No. 96. eine Stiege hoch ist das Nähere hierüber zu erfahren.

ES wird eine brave Weibsperson gesucht um ein Kind mit Wasser und Milch zu stillen. DaS Nähere erfährt man in der Graubengasse Lit. G. No. 120.

Ein Frauenzimmer von guter Erziehung < welche frisiren und Galanterie - Arbeit verste­het , wünschte bey einer vornehmen Herrschaft als Jungfer in Diensten zu kommen Lit. D. No. 127'. ist das mehrere zu vernehmen. -

Ein .auswärtiges Frauenzimmer, daS per­fect Französisch spricht, frisiren und mit allen weiblichen Arbeiten umgehen kan, schon gedie- n<t und gute Zeugnisse hat, wünschet als Kam- merjungfer oder Haushälterin unterzukommen.

Ein junger Mensch der etwas schreiben, rech­nen und frisiren kan, schon gedjenet und gute Zeugnisse hat, wünschet als Bedienter oder Meß- Helfer unterzukommen.

. Ein perfekter Manns -und Frauenschneider, der schon hier gedienet und mit guten Attesta- versehen, suchet hier oder bey auswärtigen Herr­schaften Dienste.

Der Meßhelfer in dem ehemahligen Gewöl­be bey-Herrn Colle aus London auf dem Rö­merberg , wünschet sich auf diese Messe wieder placirt zu sehSn.

Ein junger Mensch aus der Schweitz, der teutsch und Französisch spricht, wünscht bey einem Meßfremdey, in ein Gafthauß oder auch auf Reisen sich angestellt zu sehen.

, Don guter Familie wird ein auswärtiger junger Mensch in eine Specerey - Handlung mit Kostgeld in die Lehre begehrt. Ausgeber dieses sagt bey wem.

Mittwoch den28ten Merz trist im Gasthaus zum Weidenhof ein Erlanger Kutscher ein, und sucht in dasige Gegend Retour.

Mittwoch den chen April trift im Gasthaus zum Weidenhof ein Leipziger Kutscher mit eb­nem gft^igen Wagen ein, welcher nach Eise­nach , Gotha oder in dasige Gegend Retour sucht.

Bekanntmachung.

DaS von Sindische Electuare oder Dorbeugungs - Mittel gegen den Rotz der Pferde ist immer bei Herrn Joh. Jacob Wiertz zu haben, zu 6 Gulden der Pott, da aber derselbe nun vom Hirschgraben weg, und neben den Rahmhof zu Herrn Lentrott in Lit. E. No. 202. gezogen, wird solches jedermän- niglich zur Nachricht bekannt gemacht._______

Ein Fremder, welcher gesinnet ist, kinean- sehnliche Parthie vollkommen grosse baumwol­lene Herren - und Damens-Strümpfe, eg'tra feine dreyfache Waar mit engl. Nath und dop­pelten Fersen, wie auch eine Parthië feine éngt. glatte und gestreifte Baßin auch Nanquineie, entweder zusammen oder Stückweis, um ei­nen billigen Preis loszufchlagen, macht solches zu dem Endzweck hiemit denen Herren Kauflu­stigen bekannt; und kan die Waare in der gros­sen Sandgasse Lit. K. No. 53. in Augenschein zenommen werden.