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Mit Hochobrigkektlicher Erlaubniß sollen Donnerstag den ayfett Merz Vormittags AM 9 Uhr in des seel. Herrn Capitain Wollenbärs B-hauffung in der weisen Adler?,affe am Eck des kleinen Hirschgrabens Lit. F. No. 30 allerlei Mobilien r als nußdaumene Com. woöe, ditto Glasschranck, nußbaumene und eichene Kleiderschränke , eine Schneider- Werkstatt von eichen Holz, nußbaumene und eichene Tische, Sessel, Stühle, Bettladen und mehreres Holzwerk, Zinn, Kupfer, Meßing, Porcellan und andere Küchengerâth, schäften, verschiedene Spiegel, Kleidungsstücke und leinenes Geräthe, vollständige Bet. lungen, eine eiserne Kiste und etwas Prrtiosa. Sodann Samstags darauf den zr. Merz Nachmittags um 2 Uhr das wohlgelegene Hauß selbst, (welches bis dahin täglich besehen werden kan) durch die Geschwornen Herrn Ausrufer an den Meistbietenden gegen baare Zahlung verkauft werdend

Der Augenboktor Herr Hette, durch welchen so viele blinde Personen sehend gewor­den sind, befindet sich von Kölln Berufs wegen allhier, und fährt fort, denen so des Tageslichts beraubt sind, und jenen so an ihren Augen Fehler haben mit Hülfe und Rath beyzustehen dahier im zweyten Stock No. 83 im Weidenhof auf der Zeil.

Mit Hochobrigkeitlicher Vergünstigung, werden Mittwoch den 28. diesesin dem Reb­stock Lit. L. No. 85 verschiedene Effecten als Kleider, Beräth, verschiedene Commode, Tisch, Stühl, eine Standuhr, Bettung und Bettladen, Zinn, Kupfer, etwaS Steingut rc. öf­fentlich an den Meistbietenden verkauft und loßgeschlagen werden.

Da «och einige Meßläden in dem keinwandshaus vergeben werden können, als Hot Man dieses sowohl, als auch, nachdem man mehrere Fenster darinnen brechen und das Haus innwendig hat weisen lassen, demselben nunmehro hinlängliche Hellung verschifft worden, denen Meßverkâuffern andurch bekannt machen wollen.

Recheney-Amt, den 14. März 1791,

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Zu verkaufen in Dec Stadt.

Ein großer kupferner Braukessel ist zu ver­kaufen.

In der Maynzergasse At. I No. 176 ist wiederum eine Partie Tuchleisten zu verkaufen.

Bey M. Reinhard Lit. I. No. 119 in der Buchgaffe im kleinen Falken ist wiederum eztra guter Burgunder die Maas ohne Bouteille 48 kr., e^tra guter Pontae die Maas ohne Bouteille fL i. â f(. i, 12 kr- zu haben.

Zu vermiethen in der Stadt.

Ein Meßlaven im Creuhgang bester Laagk, ist auf Viess und folgende Messen zu verlehnen: das nähere davon bey Ferdinand Fischer in der Echnurzasse Lit<H. No. 5s,

Am Mayn ist ein halber Meßläden zu ver- lehnen, Ausgeber dieses sagt wo.

In einer gangbaren Handlungs - Gegenv mitten in der Stadt, ist ein großer Laden von Z Thüren und ansehnlicher Höhe auchwohl ein­gerichtetem Comtor und daran stoffendeii Ma­gazin gleicher Höhe, beyde mit Pritschen verse­hen, sind vom ersten Julii an Iahrweiö oder messentlich zu verlehnen.

In einer dortheilhaften Lage der Schnurgasse ist ein geräumiger Eckladen nebst hechbaren Comtor und Logis für nächste Oster-und fel­gende Messen zu vermiethen.

Auf nächste Herbst - und folgende Messen, rst ohnweit dem Römerberg und Fahrtbor, ein großer beguemer und hellet Laden , um billi- Sfn Zinß zu vermiethen, und auf dem Nach-- richts-Comtor zu erfragen.