Einem ehrsamen Publikum, wird Hiedurch bekannt gemacht, daß künftigen Dsenffa« t<ir 22t«n dieses die Einwerfung der Nummern zu der ersten allhiestgen Stiftungs-Lotte» rie, und der Gewinnsien zu deren ersten Klasse, in die dazu bestimmte Glücksräder, dann auch deren Mischung auf dem grossen Römer-Saal, öffentlich vorgenommen werden wird
Wer derselben beyzuwohnen gedencket, der beliebe sich an a-dachrem Tag r Nachmib tags um 2. Uhr daselbst einzufindeu Franckfurth den 17(411 Nov. 1791.
Von Stifcungs - Lotterie Deputations wegen.
Eine Sammlung auserlesener grvsientheils neuer Pâcher zur angenehmen Lcctur«f wobey auch verschiedene Franckfurt angehende Sachen nebst einigen raren Büchern, wird den 13. $kc bey Herrn Feyh an den Meistbietenden verkauft werden. Das Verzeichnis M bei den Ausrufern Herrn Feyh, Reichert und Schneidewind, auch Herrn Antiquari» Hacker und dem Buchhändler Weber zu haben.
In der Altstadt Hanau sieht ein Haus mit einer Backgerechtigkeit zu verkaufen. Das Nähere erfährt man im Hainerhof Lit. L. No. 180.
Da von E. Hochedlen Rath beschlossen, und dem Holtz - Amt aufgetrazen.worden, das obere Holtz-Magazin zwar zu eröffnen - jedoch daraus nur an Handwercksleute, Brandt und Arme Steckenweiß Holtz verabfolgen zu lassenr so wird hiermit be- kannt gemacht, daß gestern den i4ten dieses mit Befolgung dieses verehrlichen Auftrags bereits der Anfang gemacht worden, und damit so lange,. als kein Holtz zu Wasser ankommt, fortgefahren wer den wird ; daher sich die zu 0 bg«dachten Gartungen h i e- figer Ei nwohnrr gehör ige Personen in gedachtem Holtz-Magazin, woselbst alle Montag, Dienstag, Donnerstag und Freytag, Vormittag von 8 - ir. Uhr Holtz gemessn werdemsöll, gehörig anzumelden haben.
Mittwoch und Sonnabend Vor- und Nachmittag hingegen, werden in eben demselben Holtz-Magazin buchene Wellen ausgegeben.
Dienstag und Donnerstag Nachmittag aber werden, wie bisher gewöhnlich geschehen, Gerßweiler,. und Ruhrer Steinkohlen zum Ofenbrand, wie auch Duttweiler Steinkohlen zum Gebrauch derer Schmidte und Schlosser ausgewogen.
Der Preiß des Holtzes ist für das Gilbert auf Sieben Gulden bestimmt wor- -en, undwirdalso für den Stecken Drey Gulden Dreiftg Kreuzer b ezahlt»
Ein Hundert Mellen wird für einen Gulden abgegeben.
Der Centner Gerßweiler Steinkohlen kostet acht und vierzig Kreuzer.
Der Centner Ruhrer Steinkohlen einen Gulden sechs Kreuzer.
Der Centner Duttweiler Steinkohlen vier und fünfzig Kreuzer.
Aanckfurt Lew iztrn November 179 r-
Holz - Amk.