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Auf-ec Merheiligcngaß in -er Stadt Ha-

, ist im zweyten Stock auf die Straß ein %$i« zu vermiethen, und kan bis den andern Monat bezogen werden. '

Auf der grosen Bvckcnheimergaß sind zwey Stuben an eine ledige Person mir oder ohne McubleS zu vermiethen, an eine stille Haus­haltung aber, kan man noch Küche, Keller, und einige Kammern dazu geben , Ausgeber dieses sagt bey wem.

In einer'lcbhasten Straft ist ein helle« Logis an eine stille Haushaltung zu verlohnen; es bestehet in 2 Stuben, Küche, Kammern, Kel­ler , nebst allen Bequemlichkeiten.

In einer gelegenen Strasse ist gleicher Erde . ein Logis, bestehend in 2 Stuben, wovon dre eine zu einem Laden kan benutzt werden, nebst 2 Kammern , Küche und andern Bequemlich­keiten zu vermischen. ,

Das Haus in der Töngesgasse Lit. G. No. 41. ist reinlich und ordentlich zurecht gemacht, und desfalls an reinlich und ordentliche Leute zu vermiethen, das Nähere ist neben dran Lit. G. No. 40 zu vernehmen.

In der St. Eatharinen Kirch stehet ein Weiberplatz nahe an der Kanzel in den breiten Stühlen entweder zu verleimen oder zu ver­kaufen , wovon man näheren Bescheid auf dem Nachrichts-Komtor einziehen kann.

Auf dem kleinen Kornmarckt Lit. F. Num.

199. ist ein Keller zu 10 Stück zu vermiethen.

PcrfonM so aLexley fuchsn.

Kutscher Schnell auf der Schafergassc im Tannenhirftb fährt künftigen Freytag als den 28sten dieses über Mainz, Elfelt und Rüdes- Heim, wohin er Passagier sucht.

Eine Person von gesetzten Jahren der im rechnen und schreiben erfahren ist, wünscht als Ausläufer oder dergleichen unternommen.

Es wird ein nicht allzu junger Mensch, oh­ne Lehrgeld, in die Lehre gesucht. '

In eine kleine Haushaltung wird eine Un« tcrmagd gesucht, die französisch spricht-und nahen kann.

fi. 300. werden auf einen guten gerichtlichen Jnsatz zu leyhen gesucht.

Bekanntmachung.

Die erste Amtspredigt deS Herrn Doctor und Seniors Hufnagel den 16. Oktober in der Katharinen Kirche gehal­ten, i|Un untenbenannter Buchhandlung eruf j Druckpapier a 15 kr. und auf sein Baßler Schreibpapier a 24 fr. zu haben. Da die Predigt mehr ausmacht als ich anfangs glaub­te, so kan der Preiß a 12 kr. nicht bleiben. Auch muß ich noch hinzufügen, daß ich an der späten Erscheinung dieser Predigt nicht schuld bin, sondern unvorher gesehene Hindernisse verursachten diese lange Zögerung, sonst wür-' de ich selbe nicht so frühzeitig bekannt gemacht haben. Ich ersuche also alle diejenigen Perso­nen, welche so oft bey mir wegen dieser Pre­digt nachfragten und ohne ihren Wunsch er­füllt zu sehen , ihren Unwillen gegen mich äusserten mich zu entschuldigen , da ich als Kaufmann nicht gegen meinen eigenen Vor­theil gehandelt haben würde. Bey dieser Gc- legenheit empfehle ich noch folgende Abhand­lung die bey mir vor einigen Tagen erschienen ist, betittelt : Ueber die Nutzbarkeit der Aufklärung in der christlichen Religion und deren Beförderung. Eine Abhandlung womit zugleich dem verdienstvollen Herrn vnâ. Wilhelm Friedrich Hufnagel zum Antritt seines Seniorats Glück wünschen wollte. Jonathan Gottlieb Göntgen, Ooâ. der Philosophie und Prediger in Bornheim, 8. a 24 kr. " Frankfurt den 25. Oktober 1791.

Johann Gottlob Pech, Buchhändler neben dem Fladhauß.