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Eine beträchtliche Sammlung von Gemälden berühmter Italienischer, Niederländischer und deutscher Meister nebst vielerley Pastell - Wasserfarb - GlaSgemälden und eingcrahmteu Englisch und Französischen Kupferstichen, die in dem Senckenbergischen SlifftungSWis hinter der sogenannten Schlimm-Mauer ausgestellt sind und wöchentlich zweymal nemlich Mittwoä's und Sonntags Nachmittag von 2 bis 5 Uhr allda können in Augenschein genommen werden, sollen Montag in der dritten Meßwoche den 26ten dieses Monats und die folgende Läge offene lich an den Meistbietenden gegen baarc Bezahlung im 24 fi. Münzfus überlassen werden, das gedruckte Verzeichniß ist bey den Herren Ausrufern ohnentgeldlich zu haben.

Zu verkaufen in der Stadt.

Eptra feines Pariser Puder 12 Pfund per Thaler einzeln 8 kr. per Pfund und ordinaire Sort 15 Pfund per Thaler, einzel 6 fr. per Pfund, ist zu haben bey Peruquier May in der

Münzgasse.

Bey Johann Balthasar Mohr in ter Stel- tzengaß, wird Zyger Wein gezapft, die Maas 12 kr.

Vier Fenstern jedes von vier Flügeln, und ein Steinern Gewand mit zweyfluglichen Thü­ren, ist zu verkauffen.

Jn Lit. K. No. lz5> neben der Schwanen- Apotheck, sind schöne französische papierne Ta­peten im neuesten Geschmack und in den bil­ligsten Preißen zu haben.

Zu vermiethen in der Stadt.

Nahe am Römer ist ein neues, sehr gut ein­gerichtetes ganzes Haus zu vermiethen, und bey Ausgebern dieses zu erfragen, bestehend aus drei Kellern, Wasser- und Regenpompe, zwey Gewölben, vierzehen Stuben, vier Kammern, eine Küche, zwey Böden und allen übrigen er­forderlichen Bequemlichkeiten.

In Lit.M. No. 24. sind für diese und fok HtNde Messen, einige schöne Zimmer nebst Platz zum Packen, sowohl für Ein-als Verkäuffer dienlich, zu vermiethen.

6 gute gerüstet« Betten sind auszuleihen,

In einer sehr guten Lage, nahe am Römer- berg, sind vier aneinander stossende Läden tm6 Gewölbe, nebst Schreibstube, messentlich oder Jahrweise zu vermiethen , und bei ÄusFrber dieses zu erfragen.

In der Mitte der Bendergaß ist ein geräu­miger Laden auf nächste Ostermeß 1792. und folgende Messen zu vermiethen, wo deßfalls näheres zu erfragen ist, sagt das NachrichtS- Comtor. . v ,

Der Laden nebst dem darhinter seyenden großen Gewölb, in der Schnurgasse gerade dem Schnabelsbrunnen über, welches die Herren Wohnlich und Comp. Zitzhändler von Augs­burg bisher im Besitz haben , ist nebst Logis dazu, auf künftige Herbstmesse ,1792. und darauf folgende Messe, anderwarte zu ver­miethen, und Nachricht darüber bey Herrn Christian de Bary hinter dem Römer zu ver­nehmen.

In einer der vortheilhaftesten Meßgegenden ist ein geräumiger u. heller Eckladen mit 3 dop-' pelten Thüren und einem daranstossenden Zim­mer, für diese und folgende Messen zu vermie­then , und bey Ausgeber dieses das Nähere zu erfahren.

An der Allee stehet ein schön Zimmer mit Meubeln, an einen Fremden oder fürs ganze Jahr zu vermiethen.

In der Saalgaß No. 124. ist ein großer Meßladen, nebst heitzbaren Comtor und Logis messentlich gantz oder halb zu permiethen.