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Eine junge Wittib die Mik gesundet und ge­nügsamer Milch versehen ist, suchet Dienst « Amme.

Kutscher Rosenkrantz auf der Schafergaß im Tannenhirsch fahret Samstag als den 13. August nach Wiesbaden und Schwalbach und suche: Personen mitzunehmen.

Eine Presse, womit Briefe petschiret wer­den können, wird zu kaufen gesucht.

Es wird eine Magd zur Aufwartung einer betagten Frau gesucht.

Es wünscht jemand Gelegenheit, um zu Anfang, künftiger Woche in Gesellschaft von hier nach Augsburg zu reisen.

Es wird ein leerer Fruchtboden zu miethen gesucht.

B ^anntmachung.

Wem mit einigen hundert Wagen Garten- Grund gedienet, kan sich bey Ausgeber dieses melden.

Da wir Endesunterzeichnete Vormün­der, der von dem verstorbenen Burger und Schuhmachermeister Claus, hinterlassenen Kin­der in Erfahrung gebracht haben, daß dessen Wittib hin und wieder auf unsere Namen ge­borgt habe, unter dem Verwand, als seyen wir ihre Curatores: so machen wir hiermit bekannt, daß dies Vorgeben der Clausischen Wittib falsch ist, und warnen also jederman, derselben auf unsere Namen nichts zu borgen, indem wir vor keine Bezahlung stehen.

Märker und Goldmann.

Gesang-Bücher.

Bei Joh. Friedr. Petsche aufm Markt Lic. M No. 194 sind die neue Frankfurter Lutherische Gesangbücher in grobem Druck sowohl auf Schreib - als auch auf schön weis Druckpapier in allen Arten von Einbänden zu haben. Auch find deren in reinem Druck mit Bethstunden, auf Post-Schreib - und ordinairem Pappier in schönen Einbänden noch vorräthig.

Ich mache hiermit meinen geneigten Gön­nern bekannt, daß ich meine Wohnung verän­dert , und jetzt bey Herrn Christ Dierbrauer- meisterin der WeißadlergaßLit. F. No. 28 an. jutrcffcn bin.

P. H. Tonnhauser, Holzstecher.

Ein gelblichter Moppelhund mit schwär- lichter Schnautze, und weisem Fleck auf btt Brust, hat sich Mittwoch Mittag verlausten, wer ihn in die Sandgaß Litt K. No. 25. wie­derbringt, oder von dessen Auffonthalt Nach- richt giebt, bekommt eine gute Belohnung.

In der besten Laage der Scknurgasse ste­het auf nächste Oster - Messe 1792. , der» jenige Laden mit hcitzbarem Comtor und dar­zu gehört ;eZimmer zu vermiethen, welche die Herren Gebrüder Bei nard von Offenbach 26. Messen bezogen haben. Zugleich diener nach­richtlich, daß ihre Niederlage daselbst nach wir zuvor bleibt, und die Tabacken allzeit ächt und ohnverfälscht zu haben seyn, mit welcher Ver­sicherung ich um gütige Abnehmung derselben und um zahlreichen Zuspruch bitte

Georg Gottfried Erhardt sèl. Wittib, in der Schnurgaffe Lit. G. No. 76.'

Ein junges schwarzes frisch gcschornesPom- merhündgen, hat sich verlaufen , wer es in Lit. H.No. 48 bringt, bekommt ein Tranckgcld.

Ein drittel Loos zur ersten Classe der Mann» Heimer Lotterie No. 5296. ist verlohren wor­den, es wird daher gewarnet solches nicht an sich zu kauffen.

In einer Stadt am Mayn ist ein zur Hand­lung oder anderm Gewerbe bequemes und ge­räumiges Haus billigen Preises zu verkaufen, oder für - einen Aufenthalt Suchende zu ver- lehnen. Nähere Nachricht wird gegeben da­hier in Frankfurt, in der Schnurgasse Lit. G. Nro. 72.__

(B k fHWS)