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Ko. LXV.

Dienstag, den 9. August 1791

Welche auf dem St. Leonhards-Kirchhof Lit. J. No. 48. »üchenrlich jweymal , als Dienstags und Freyrag» , ausgegeben werden.

Mit Römisch, KWserl. Maj. alleranadigstem

Wle auch Mes Hochidleo and Hochwelsm Magistrats grssgünstigtr Bewilllsur^z

B « ka n n t m ach u o g.

Bey Joh. Heinrich Schneider, in der kleinen Sandgaß, sind zu der ersten von der Reichstadl Franckfurtprivilegirten Stiftungs- Lotterie, wovon die erste Classe den 21. Dec. gezogen wird, ganze, drittel und viertel Loose, Plan aber gratis zu haben.

Da ich meine Wohnung verändert habe, und nunmehr» in der kleinen Sandgasse Lit.K. No. i6. bey Herrn Schwind anzutreffen bin : so erfordert es meine Schuldigkeit, ein geehr­tes Publicum davon zu benachrichtigen. Wie bekanntlich nehme ich alle Gattungen Zähne wie auch abgebrochene oder abgefaulte Wurzeln aus Ferner reinige ich die Zähne sorgfäl­tig von allem Toff oder Weinstein, welcher wenn er so lang an denen Zähnen sitzt, daS Zahnfleisch von die Zähne abdruckt und sehr schädlich ist. Auch setze ich künstliche Zähne auf verschirdene Art fest in den Mund, daß man alle Arten von Speisen zermalmen kan,