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Donnerstag den i4t<n Iulius 1791. Vormittags um y. Uhr, sollen die Timannische« Mobilien ^. bestehend in Bettwerck, Holtzwerck, Kleidungsstücken, Küchengeschirr rc. rc. in dem ehemaligen Timannischen Hause zu den zwey Schwertern in Sachsenhausen öffentlich an die Meistbietende herkauft werden.

Dey dem Ausruf in des Herrn Legations Setretaire Cordier Behausung hinter der schlimmen Mauer Lit. D- Nro 93, wird heute den sten Jylu fortgefahren, den Vormit­tag mit Meubeln und Nachmittags mit den Büchern, worunter drey Exemplarien des Düffon, einige geschriebene Sachen in Arabischer, Malayischer, Rußischer und Chinest» scher Sprache, wobey ein Kalender in besagter Sprache.

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Zu verkaufen in der Stadt.

Ein noch ganz neuer Brat-Ofen und eine Heerd - Platte mit 3 Castroll - Löcher, stehet um Platz zu gewinnen zu vttkauffen, Ausse­tzer sagt wo.

Sept chevatix anglois & normands de feile, tous drelfés & quelques up quon pourrak atteler â vendre. z

Sieben Pferde Engländer und Normän- «er, sämtlich gut Zutritten, und deren einige auch zum Fahren können gebraucht werden, sind zu verkaufen.

Ein Haus mit einem Hof, welches sich in gutem Stand befindet, ist auö freyer Hand zu verkaufen.

Ein neues Gebäude, für einen Handwerkü- mann dienlich, ist zu verkaufen.

Zu Sachsenhausen , in der Rittergasie, bey " Lieutenant Hofmann, wird guter Wein ver­zapft, dieMaas zu 24 kp.

Bey Schreinermeister Knorr, in derKar- pfengasse Lit. J. Nro. 194. ist ein weiß lacquir- tnAlcov nebst 3 paar Glasthüren zu verkaufen.

Guter 87er Wein wird zu 4 Batzen dieMaas derzapft, bey Matthias Geists auf der Alten- Gasse.

Eine schöne eingelegte nußbaumene Com- vrde stehet zu verkaufen.

Ein Mahagoni Schreibcabinet en f eretaire mit einer meßingenen Gallerte und verborgenen Schubladen ist zu verkaufen.

Zu vermk'ethen in der Stadt.

Der große Laden No. 4. auf dem Römer, berg in dem breiten Gang gegen die Neukräm, stehet auf mehrere Messer, zu vermiethen. Desgleichen ist ein großes Zimmer in dem er­sten Stock niessentlich , und ein schöner und fchrotmäßiger Keller zu 18 bis 20 Stück, Jahr- weiß zu verlehnenz und wegen ein als ande­ren , in dem Hauß Lit. I. No. 164. das nä­here zu vernehmen.

Diejenige Gewölbcr in dem sogenannten Rothen Männchen am Fahrthor, worinn die Herrn Biedermann von Paris ihre Niederlage biöhero gehabt haben, sind auf künftige Herbst­und folgende Messen zu verlehnen, auch kann daselbst eine schöne Wohnung im ersten Stock auf den Mann hinaus von verschiedenen Zim­mern und sonstigen Bequemlichkeiten abgege­ben werden, und ist sich deßfallS in dem Haus selbsten zu melden.

( Eine Wohnung von 10 bis 12 Zimmern, Küchen , Kellern, Boden re. und allen Eom- moditäten ist zu vermiethen, und Lit.F.Rrs. 60. zu erfragen.