Johann Joseph Kreibig, au# Böhmen, ist diese Messe wiederum hier mit einem Assortiment LusterS von feinsten böhmischen Christall- WaS nach der neusten Fa^on, aufChinesische Art, mit Baldachin und Guirlandes zu 4. 6. 8. i2. Armen, auch Wandhenker und Wand- Tischleuchtec , wie auch Tafelleuchtec von der nemlichen Art. Dann hat er auch verschiedene Sorten Glaser , als Bouteillen, Wein- und Bierglaser nach-englischer Art auf das feineste gearbeitet, auch Platmenagen mit blau und weissen Glasern, Confectschaalen mit Deckel und Unterschaalen mit und ohne Gold, feine achte Porcellaine schönster Mahlerey ; Ec hat seinen Laden auf dem Liebfrauenberg, gegen des Herrn Kaufmann Carl Philipp Sues über, schmeichelt sich eines gefälligen Zuspruchs, rmd versichert die billigsten Preise.
Bey Friedrich Wilhelm Voper, Stock-Fabriquant und Lacquirer hinter der Peterökirche wohnhaft, sind sowol in als ausser denen Mes- sen alle Sorten Stöke beschlagen und ohnbe- schlagen billigen Preises zu haben. Diejenige Freunde, welche ihn mit ihrem Zuspruch beehren wollen, werden sich von (Suhr fnntv Waare überzeugt finden. Wahrend derMesie stehet er am Fahrthor, innerhalb der Stadt.
Louis Knodt von Trier verkauft in seinem Laden zwischen dem Kranen und Fahrthor, dreyerley Sorten Karten zu 24. 30. und 40 kr. per Dutzend, und übernimmt auch Bestellungen auf neue Art Kupferstichkarten, welche die berühmte Münchner Sorte sowohl in Farben als Güte bey weitem über- trift. Er hat ausserdeme verschiedene gestochen« Kupfer-Platten, worunter eine von Raphael Sancio, besorgt zugleich Platten die sauber gestochen werden sollen, wie auch dergleichen abzudrucken, und verspricht in allen billige Behandlung.
Gebrüder Hamer aus dem Koblenzer Thal fabriciren und verkaufen alle Sorten doppelt« : auch ordinaire Schnallen-Herzer nach englischer Art , womit sie schon seit einigen Jah- ; ren die hiesige Messe bezogen, und wegen der guten Waare und billigen Preisen vielen Bep- fall gefunden, benachrichtigen ihren bekannten und unbekannten Freunden andurch, daß sie ihr ehemaliges ^ogie verändert, und nunmehr» im Wallfisch am Fahrthor bey Herrn kämkè seel. Wittib logiren.
JeronimuS Panatti verkauft in seinem Laden bei dem Herrn Pettmann in der DöngeS- gasse nah am Liebfrauberg, alle Sorten fremde Weine, Ehocolade, Eaffee, Puder, Mercheln, Trüfflen, aufrichtiges und sehr feines Provenzer Oehl und verschiedene andre Arii- ckeln sämtlich von der besten Güte und in dm billigsten Preisen.
Jerome Panatti vend dans ibn Magazin chez Mr. Pettmann dans la DöngesgaiTe proche de la place de notre Dame, toutes Fortes de Vins Etrangers, ChiocolahCaF- kLe, Poudrff â poudrer, Moriles, Truff. les > Huile de Provence verit.ible super fine, & differentes autres articles, letout de la plus parfaite qualitc , & au plus juste prix.
Frau Gleditsch in der rothen Kreuzgasse Lit. F. No 18 empfiehlt sich dem Publicum alle Sorten Seidenzeugen, atlassene Hân, der rc. k. so verschossen und zum Tragen untauglich geworden, wieder frisch zu fâr« den und zu appretiren; wie auch alle Hon ten beschmutzte Seidenzeuge, Atlasse, Strüm» pfe ec. rc. zu waschen und frische Appretur zu geben. Bittet sich geneigten Zuspruch