Nachdem? der hiesige Burger unb HanMmaym Wilhelm Fritsch r â Gchllschsstâ ber dahier unter der Firma EDn unb Fritsch etabhrten Handlung vor einigen. Wochen Schuidm- halber auSgetretten, und bis hieher nicht hat ausfindig. gemacht werden' tonnen, der Obriahit aber daran gelegen ist, daß dieser Fritsch welcher circa zo. Jahr alt, uud groser magerer èia tur ist, lange Nase, ein pockennarbiges Gesicht, schwarze. gewöhnlich in einen aufgebundkne» Zopf tragende Haare hat, und bey seiner Entfernung einen grauen tuchenen Frack, maich- srerne roth punctirte Weste, schwarz, manchesterne Beinkleider , ©tiefes. mit braunem Umschlag und einen dreieckigten Huth mit einer schwarzen. Cvcarde an - unb aufgehabt,, entdecket, hallest gemacht, seines. Falliments wegen zur Verantwortung gezogen und nach Befinden gestraftt wir de; Als ersuchet man Hierdurch alle unb- jede Orts Obrigkeiten diensifreundlichst und ergebech, auf vorbeschriebenen Fritsch ein wachsames Auge zu haben,, solchen im Betrettungsfall gesanglich einzuziehen, .unb davon alSbalden die beliebige Nachricht anhero gelangen zwlassen , damit wc- gen dessen Abhol- und Erstattung der dabey gehabten Kostei! das Nöthige veranstaltet wecdm könne : Anbey wird demjenigen , welcher bemeldtem Fritsch, zur Jnhaflirung bringen, wird, Äne-Belohnung von Einhundert Gulden zugesichert.. Diese UnS hierunter erzeigende Bereitwil- Bgfeit werden Wir bey allem ähnlichen Gelegenheiten zu. erwiedern, so bereit als. willig 'seyn.
Datune.de 20,. Stov. 1790..
r V \ BürIermeistere und R a t h
( j der Reichsstadt Frankfurt.
SimomNeustäNNm deffem EheframÖ®U&^ mS^X^ â werden hierdurch von GerchWWWWestltWWWm PcrorÄn^SrSf?i^SC stadtlschen Debit - Masse , Handelsmann. Chamot, und demi Handelsjuden Gumbel' Lâ Nachricht und Wissenschaft zu, geben z, im dessen. Entstehung, aber, haben di^ daß Sie, im Fall eines sich etwa, entdeckenden Betrugs odev Vervo.rthcilung dieser Debit-Mch, â Mitschuldige hieran.angesehem werden^ sollen-, Frankfurt am: 15m November 1790.. -
(L- S.) Gerichts - Eanzlezr.
Montag den ^sten dieses, sollen um von Fichardischew HauS in der Maynzerqaffè M I Num. 41- allerhandOcobchm, bestehend in modernen Spiegel mit vergolden? Rahmen nebst Eonsoltische, eine schone & Lag gehende Schlaguhr mit Clavier, feines Dränev Porcelloin, verschiedene zitzene Bettvorhänge, sodanm eine Sammlung, von schönen Kupferstichen in Reh- mem und Glas,, und etwas Kupfer, Zinn und Messing, öffentlich durch die gefchworne Herrm Ausrufer gegen gleich baare Bezahlung^ verkauft und losgeschlagen, werden..
^„„taas den gten Dec. sollen in der MainzergassNum. 266. ein Bett, etwas KleihmgS- ^d? unb ein. Schranck, öffentlich durch die gefchworne Herren. Ausrufer gegen, gleich baare Hezahlung, verkauft werden..