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Herr Gamba, Ia^nMZr Kunstler aus Italien ^hat ein anatomisches Kabwet mitgebracht, an dem man id Jahre gearbeitet hat, und wird es dieMön Mgs«it üb r zeigen. Esstellt die Gefchiässe der schönen Judith und den Holofemes A^ L sind von Wachs, der Künstler macht sie auf, und zeige die ganze innere Structur des menschlichen Körpers. Jedermann wird versichern, daß man so was hier noch nie «T hat Auch bat er ein sehr kleines Frauenzimmer von 25 Jahren bei sich, die die Kröte eines dreijährigen Kindes hat. Sie wiegt 20 Pfund und iß W schon gebaut Sie mâ viele Künste, die die Zußchauer'-m Verwunderung fëzcn werden. Er versichert voraus, daß man so was Vollkommenes noch nie gesehen hat, und bittet um geneigten Zuspruch. Dir Schauplatz ist an der Allee bey der großen Promenade.

In der Debit-Sache der verwittibten hiesigen Burgerin, Christinen Elisabethen <^MM : tin, gebvhrner Zwirlein, haben sich in Befolg der reproducirtcn Edictal- Ladung vom 28ten | Juiiii 1790 / den 2yten Oktober 1790. Vormittags 9. Uhr, sämtliche Interessenten in hiesigem Rä'thhausc vor der angeordneten Schöffen -Deputation zur Erklärung über das angebrachte Ge­such, Liquidation ihrer Forderungen und dem allenfallsigen Prioritäts-Verfahren bey Ver­meidung des vorhin angedroheteN Präjudizes einzufinden. Signatum Franckfurt am Mayn, den 6ten October 1790.

( L. 8.) Gerichts; Cauzley.

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Wer von Effecten oder sonstigen ^âivix von dem Schulden halber aus hiesiger SlM aekrettenen Bürger und Handelsmann Jvlevh Röinâtt Dachl etwas in Handen - oder von dem " Ort dessen Auffenthalts einige WUMafft hat, wird hierdurch bey namhafter Strafe angewik- sen, solches binnen vieczehen Tagen an den angcordneten Dachlschen Masse Verweser', HastdM mann Johann Wilhelm Liebholö abzulieftrn oder anzuzeigen. Franckfurt am 6tm Octohn^Ao.

(Lrerrchrs - Lanzic^ß '

Sachen die zu verkaufen, sv beweg, als unbeweglich sind, in der Stadt.

Hha schöner wohl cönditionirter ganz neuer zwey uni) viersitziger Wagen mit Storr, Gla­sern und Englischen Laden versehen, so gut in der Stadt wie auch auf Reisen zu gebrauchen, wie auch 2 Pferdt mit Geschirren ist um billi­gen Preiß zu verkauffen in der Fahrgast im goldenen Löwen findet man deßfalls näheren Bescheid.

Eine in gutem Stande seyende Reiß- Chais, fff um billigen Preiß zu verkauffen , das Na- ■ herelsievon iss bey Jungfer Bein in der Ben- Vergaß Lit. M. Ny. 128. zu erfahren.

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Etliche Skuck, der allerbesten alten und jum | gern Rheimvein vom besten Gewächs, sind in t sehr billigem Preist, Lit. D. No. 169. auf der | Eschenheimergaß, liebst noch einigen Bouteil- len Capwein abzugeben. '

Auf dem Mainzer -Caffeehaus, sind DK- - ne und zinnerne Krönungs-Metaillen ch haben. f

In der Stadtwaag ist weise Seif, sowohl i Ccntncr als wie auch achtel Zentner weiß, um billigen Preiß zw haben. e

Opfer einer deutschm und welschen Muße, | am grossen deutschen Nazionalfeste derKrönmy Kaysers LeopoldH. in dressgedichte von Mu- bart, nt geheftvor 24 fr. zu haben beMhuivP . Jac. Döring dem jungem in der GrauhewM«.