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D-n 26st<n dieses und bU folgende Tag«, werden allhier bey Unterschritdenem in Lomwtßion vrrschiebrn« Mahlereyen, Tr-ssorrn, Commoden, Schränk«, Sessel, Tischs und sonstig« Mobilien, wir auch «inAltar für «in« Hauskapell« öffentlich gegen baare Be- zahlung an den M«istbtit«nb«n versteigert, wrlches tu jedermans Nachricht bekannt ge­macht wird- Höchst den lyten April 4790.

Großmann, Zollbesther.

Alle diejenige, wrlch« an dem Burger und Handelsmann, Wilhelm Ludwig Glcditsch, so um Erstreckung des vorhin angesuchtin Zahlungsanstands nachgesucht, rechtlich« An« sprüch« und Forderungen zu hsbtn v«rm«tnea, werden hiirdurch vorgrladen, in Zeit von Sechs Wochen, welche von untenbenanntem Dato an pro omni termino peremptorie an6<» raumrt w«rd:n, vor hitfigem Stadtgericht« in Selbst.Persoo, oder durch einen hinlLnz« sich BrvollmâchtiZten, zu erschein«!!, um sich über das ZâhlungS.Anstandsgrfüch zu er« klâr«n, auch zur Liquidation und zum allenfallsigen Prioritätsverfahren gefaßt zu erfchst- neu, sofort die weitere rechtliche Verfügung abzuwarten, anbey sich zu gewärtigen, daß st« zu dieser Sacheweiter nicht, als an hiesiger Berichtsthür« citiret, und imAuSblribungs» fall- wiiter nicht gehöret, sondern pro consentientibu« gehalten, oder bey dem nach Besin« den sofort «intretrndtn förmlichen Concurs ausgeschlossen und abgewiesen werden ftllen.

Signatum Frankfurt am Mayn, den i6t«n April 1790.

( L. S.) Gerichts-Canzley.

Nächsten Montag d«n 26. April Vormittags 9 Uhr und folgende Ta.-e, fclln itt 6te Fayhischm Behausung auf dem Barfüsserplâtzgen nachstehmd« Galant«rirwsarm, Labatleren von verschiedtner Gattung, EtuiS, Fochten, Federn, Strohhüthe, Häudea« drâth, ganz moderne Commodbrschlâg, lederne Handschuhe, Stecknadeln, Merly, Kâm« m«, Schreibzeug, Drgenfcheide, Siegellack, Parapluye, und noch andern Sachen mehr öffentlich an den Miistbietenden grg«n baare Bezahlung verkauft werden.

Morgen, benri. April wird im Drobaldischrn Saale, auf der grossen Bockmheimer, saß, di« öffentliche PreißauötHUluug unter die Schüler und Schülerinntn t er hiesiiin Z^ch» nuogs «Academie mit d«n g-wöhnlichm Ftyerlichteiten, unter Tromprten-und Pauckea« sch-ll, Abends um halb 8. Uhr vorgenommm werden, und den Beschluss ein «.'Wender Ball mache», der nach der Comödieum halb 9. Uhr fdnen Anfang nimmt. — Z.'dtrHrrr, wuchrr ein Mitglied der Academie ist, hat zwar für sich und ein Frauenzimmer freym Eintritt, zahlet aber, wer-rrer mehr als ein Fraumzimmer mieSringt, für jckes i. Gulden, und wenn er Theil an dem Ball nimmt, für setn TanzLillet 30. fr. Jeder andrer Herr, so, wir j«:M Frauenzimmer, sie mögen an dem Ball Aathril nehmen, oder nicht, zahlen jrdrs i. Gulden.

Zu Laure auf dem zweyten Platz zahlen z6. und auf dem dritten Platz 24. fr. Di« EintrittbillttS find fowol an dem Eingänge, als auch auf der Z«ichr-u»zSacad«mir zu haben. Dergleichen auch für 6.kr, die Reden, welche von 4. Schülern der Academi« sfr Halsen werden»