Einzelbild herunterladen
 

Samstags £w soffen Merz 1790 Nachmittags um 2 Uhr, sollen durch die geschwor. n# H-rrrn Ausrüfer hinter dem Prediger, in dem Dominicaner -Kloster. Hof, linS.r Hand, folgende wohlgchaltrn« Weine , als 3 Mück 1774« /- 3 Stück 1775«/ : Stück 1778er * 2 Glück 1779er> 2 Stück 1780er, 3 Stück 1781 er, 2 Stück 1783« unß circa 6 Ohme in kleinen Fâff.r, vebst verschieden« leere Stücksäffer, öffentlich gegen bgarr Bc. t-hlung an den Meistbietrnden verkauft werden. Die Proben von r bis 2 Uhr genommen werden können.

Da der hiefise Burger und Handelsmann Wilhelm Ludwig Tleditsch sich unterfan* gen ohne dazu erhaltene obrigkeitlich« Erlaubniß mit der auswärtigen Collectur von Lotte- rien sich abjugeden, ja sogar in dem Plan einer sogenannten Hochfr.iherrlich von Wetzeli. schm gaädtrst privilegirten und garantirten zehnten Mehldacher milden Stiftung Geld. Lotterie als Haupt.Collecteur unter der Firma: die Herrn Glebitsch und Compagnie, dem Pudlico oarzustellen, da doch derselbe wircklich mit niemand in einer Handlung^ Societät -«griffen ist.

Als hat man dem Pudlico solches besannt ja machen und dasselbe für diese Collectuk wohlmeinend zu warnen nicht verfehlen wollen.

Recheney, Amt,

Len nten Mârz 1790.

Montag den 22. M«rz Vormittags 9. Uhr und folgend« Zager sollen in bet Feyhi» schen Behauffung eine Partie neue Waaren , bestehend in seidene HvsenMg, Vesten, «trümpf, flor«ts»id«n- Handschu, englische Bänder, Blonden und schwarze Dpizen, Flohr, schürz, mit ßld«r ««stickte Frack, Uhrbänder und Ketten, Strohhüth, Dupquast«n, f«r. u«r an Stahlwâaren, Nhrktttcn, Scheeren, Frdrrm«ff-r, Stopfenzieher, Zbeebretttr von »«rschiedener G-öss« , biatltrte Messer und Lâl , Brillen, Uhrfchlüssel , Rauchtahack» dosen und noch andere Sachen mehr, öffentlich an den Metstbi-etendm gegen haart Bezah­lung verkauft werden.

Zu ötrlthne« in der Stâ

Derjiniz« Laden am Eck des Hauses zum gvldrnin Lâmmgen , auf dem Markt, in welch-m seit 30. Jahren fremde Kaufteut« mit türkischem Garn und andern Artikeln gtstanden, ist von künftiger Herlstmiffr an wiederum Mrffenwrift anderwärts zu ver. lehnen. In dem Laden bifindet sich auch, einComptoir , welches gtheigt wtpden kan.

Auf dem Röm<kd«rg Lit. J. No. 160. ist «w Lad«n nebst Zimmer auf künftige Herbst- und folgende Messen zu v-rl«hn«n.

In der Töngegasse Lit. G. Nro. 37; ist im jw-yten Stock ein schönes Zimmer nebst Cabinet an M«ßfr«md« zu verlernen.

Zwischen d«m gtofen CaffrrhauS und dem kicbfruurnbirg in Lit. G. No. 12. stehet ber k ^br Lab«n nebst Logis auf diese und fi»t- gende Messen zu verlehntu»