UrerrM^nti Feind« und Bkvbmi-gL«n«r sagen daß ich m-tne selbst verfertixte Gtuc- catur.Sli-odt nicht gemacht hätte, sondern ein fremder Stuccakurer, um wir dadurch in meiner Arbeit zu schad«»- , so wollte ich hiermit die Ehre haben mich den r-fp. Herrn Bauliebhader ; sowohl in Zimvern und Säle, als auch Fa$sd,n und äusserlichen Dorfalleahetreu mit Stucc kuraro.it n zu vertieren — bestens recommmdirt hadrn. Hing«-«» können sie fich versprechen immer auf den neusten Gusto und billigsten Preis« von mir beoteut zu werden / ich kan auch jedenBauherrn billigerarbriken alsander«, weil ich selbst der Verfertiger Vin und rr-ich nicht brauche auf Hrlfer zu verlass«, w.ll« ten einiz« Bauherrn mir nicht daS Zutrauen sch nck.n, so sonne•> selbige von meiner hier schon verfertigten Arbeit.« üderzeigt w r« den , denn ich arbeite sowohl nach poen v-rgelezten Riffen als auch f.lvst nach «t-«- nen Inventionen.
Rauschn-r der jünger« auf der -rose« Bock ohrimergaß Lit. L. No. 125.
E6 hat der B'sizer von einem franzöfi. schrn historischen Merck« betitlest: Figures de l’h ftoire Romeinc accompegnéei d’un pré- ci» Hiitorique, cn vingt cinq cabiers de dou- ze estampe* chequc. ( cet ouvrege eil inprimé für pap er vcl n in Folio, avec approbauon & priviiége du Roi) vor ohngefchk io Mo, nateu die 7 ersten Hefte irgend einem seiner Bekannten zum Lesen aeliehm. Da er sich aber nicht genau entsinnen kann, wem, so wird der Jnnhaoer dieser 7 Hefte ersucht sich -«fälligst in der Expedition zu melden; da bertenir«, welcher die 7 H«fte istthar, vielleicht selbst nicht weiß, wem st« «ig«nt« lich gehören, so könnte «r «S auf diese Art ersann und so könnte das Merck, welches durch die Abwesenheit d«r erstes 7 Hestr , Nincm von beiden Theilen, brauchbar seyn
kann, wieder vereinigt werben, wodurch dem Besistr eine sehr -ros« «tfälligkett er« leigt würd«. Frankfurt am Main den 19. Febr. 1790.
Es ist am verflossene» Di nstaz Abend von drmBU aus dem rothe» Haus an dem Darmstädter Hof vor «i, Lurch die Haa« hengüß bis unter iit Nm n Krâw ein lau» ger schw rz»7 Mantel Pit Flohr -arnirt, verlohr, n worden. Drr Finder wird er» sucht , btrfdien g«,-n ein Douceur auf dem Nachrichts - Comtoir abjugeben.
- Wtü»'^.^^1 «t»»*« ' l'“' ’*"■•■ »r.ww.ti>M.UnM»ill»- <.|MW - Es ist v<rgang«v« Woche aus einem fi, cherv Haus «ine W.ßiageu« Goldschmchts» Lincke «Ktwendeè worden, sollte solche v.r« kauft worden ftp 1, so offeriret man, daS ausgelegte Geld, nebst ein besonderes Dou« ceur, witvertu^ebm. Auf dtM Nachrichts« Comptoir ist LaS Weitere zu «rfraz-n.
Derwtchiven Donnerstag Abend ist ein Geblümter gvloeuer Framnjtmmerring ohn« Namen, von der grossen Bockenhstwergass« bis an di° Pfort« veriohr«« gegangen; oer redliche Finger wird srd-t.n, ihn gegen ein Douceur in Lit. E. Nro. in. auf her grossen Bocktnyeiwergaff« jurückjuliefern.
Zn einigen Sagen reifet jemand von hier nach Nürud«rg und Bsyreuth, allwo er sich einige Wochen aufhalt^n wird. Sollt« er ein oder v«m andern auf dieser Route in Geschäften bienen können, so «Nipfiehleter sich zu geneigtem Zuspruch, und wäre in diesem Fallin Lit K. Nt0.6l. dasWeireremitihm« zu verabreden.'
Endes unterzeichnetir macht hierdurch besannt, daß er sein Logis verändert, und nunmebro in d«m Rebstock, neben Herrn Seip wohnhaft sey.
Joh. Cour. Collischon«.
ActuariUS bev EinemLöbl.Ztßtt
Dllkgio,