No. 12. Dienstag, den 9. Febr. 1790.
AVERTISSEMENTS.
In der Nachlaß-Sache des verstorbenen hirstgen Bürgers und Handel-mann- Johann Michael SurS werden sämtliche Interessenten auf Montag o«n 22. Febr. 1790 Vor« nrittags 10. Uhr, in hl.stgr Gerichts-Lanzly zur Urthel-Anhörung unter 6«: Verwarnung vor^eladen, baß ihres «C^faUft «n Mui bi ikers unaeacht t, mit deren ErLfnun« dennoch vorgefchrktten Werben soll«. Sigmtum Frankfurt am Mayn bin 8- gtbn 1799»
(L. S. ) Gerichts - Canzkey.
In der Güter Abtrettunzs Gesuch Sache des Burgers und Handelsmanns Johan« David Textor werden sämtliche Interessenten aufMontag den 22. F br. 1790. Dormsttag- 10. U)r, in hi-fig« Gerichts-Canzley zur Urthel-Anhörung unter der Verwarnung »or# geladen, beg ihres all-nfallsta-in Ausbleibens Ung-zchtet, mit deren Eröfnung dennoch vorgeschritten w.röen solle. Sigmtum Frankfurt am Mayn den 8. Febr. 1790.
(L. S.) Gerichts, Canzley.
Es wird hiermit bik rnnt gemacht, daß tu d-m verflossmen Monat Jänner nächst» htNd« Personen als:
i) Philipp Heinrich Schmidt vonOberwillstadt, ein Vagabund und Höchstver» dö THh^er Pursche:
2) Friedr ich Kellner von Mannheim, einvacirender kivree. Bedienter, welcher Diebstahlshalben in 8»L Armenhaus ««züchtiges;
Catharina Welchselin von HaachUm, ein liederliche- Weibsmeusch, nach, dem dieselbe in Hödl. Acmrnhauß g'züchtiget;
4) Elisabetha Brudern von Echtzell, eine Nächtliche Gasseahur«, soüberbießv» uerisch und
5) Maria Eva kangin von Höchst, eine nächtliche Gaff-nhur«, so , Kinder i« Unehren erzeuget, dem Thor hinaus, und des Hiestz«» Gebiets, und zwar beyde letztern zum 4t«nmal, verwi-srn worden.
Sollt« «in oder der ander« dieser Leutm, oder auch sonst vorher verwiesen«, sich bim oha. geachtet wieder einschleichen ; so wird jrükrmânniglich erinnert, solch s dem jünger« Herrn Burgerweifier mittel - oder unmittelbar anzujeigen, wogegen ihm sobald eine solch« Per. fon zu gefänglichen Haften grdracht worden, eine Belohnung von 5 st. sereichet w.rdrn soll.
Da iS dnim jeden rechtschaffenen Mann daran geleg n ftyn muß, ht fig« Stadt von Lirgletcheu G'sindel zu reinigen, so zweifelt man nicht, daß auch ein jeb«r das Sriaig« iu deren Habhaftwrrduag gern« beytcagen werd«. Franckfurt den 8. F-br. 1790.
Von jüngerer Bürger-meisterlicher Audienz wegen.