Zum Schluss des Jahre« 17»,
Aus duiMm Schlund, In den sie gierig floh», Ruft sie nicht mehr zurück, der Vorzeit Tage;
Sie zeigen unserm Richter schon
Die selbst gewirkte Lust> die felbstgrwâhlte Plage.
Laßt die verfleßne Zeit euch Lehrer seyn, Forscht euer Schicksal nicht in kânftgen Jahren;
Der Weise kann getrost sich freun, Wenn klug er das benutzt, was er geprüft erfahren.
Ihn fesselt weder Stundenglas , noch Ort;
Die Zeiten drehen sich gleich einem Rade
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Er bleibt mit gleichem Schritt 4Uf vorgesetztem Pfade.
Nun stirbt das nur so kurz gelebte Jahr! — O! wie viel tausend bieder Helden starben
Vor ihm — und unterm grauen Haar
Läßt es zurück der unbekannten Sieger Narben.
Sprich, Neues Jahr, was prophezeihest du?
O! sprich: was ist uns für ein Loos befchieden?
Bleibt Janus Tempel offen? — Zu?
Sey uns willkommen, prophezeist dn uns den Frieden.
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