No. 91. Freyta«, den 30 Octob. 1789.
A V E R T I S S E M E N T S.
Daß bas Besonnte grofe Hinter .Concert , toe^t« gewöhnlich au- ben Freykag k« rothen Hauß gehalten worden auf nächst kun'ri en ^eptaa alS d n 6te^ Nos. ^«nAa» fang nimmt, und man sich nochbiS dahin Aboomn: kv m n, wird peermtr bekannt -macht.
Nachdem« dem Gräfl ch-Solmflfchen Refid ntort Röbelheim, rv.schtS eine Stun&c von Frankfutt am Mayn, auf bn L 'N st-affe vach r EöKn gelegen, w y JaLrmâ kt«e nâlich den ersten Diev. und Krämer markt, b«n Die-stag und Mittwochen nach Pfingsten, den tw yten aber, der D nnerstag und Freytag vor rmHochdel« heimer Aller.Seelenmarkt js yaltm gnädigst erlaubt, und dadry v -.ordn e wsr- -m , daß allen Handelsleuten
H eine fünfjährig« Freyheit- von allen Abgaben, an Zoll- W-g-Lhausss«, Brücke«. Auf, und Abtrieb, auch Standgeld gestaltet, dabey ab-r
s) alle Schau. und Hânirla auf immer verboten siyn,
Z) Mn Hand Imann, fremd wie einheimisch, einen Vorrug — sondern auf den ihn«« durch daS Loos angewiesenen Plätzen feil haben, weniger nicht
4) jeoem die Märkte besuchenden Handelsmann, nach ter «m- nirt n Marktordnung, worinnen das Weitere, wegen der Hauptmäng l, Wandlunssj^t unr> Vieh Ge« sundheitsfcheine« u. f. w. bestimmt ist, bey vorfall-aoeuStrittiLkeitea, promote 9u# sti« wlederfahren soll«;
Ms wird dieses einem ehrsamen Publkco sur Nachricht mit dem A-bans bekannt gemacht: daß in denen ersten vier Jahren, auf jedem Markt, denen tum Viehverkauf anhero kommenden fremden Handels.'eutea Wein und Brandenw-in ohnenr,^ ldiich ausgeschmkr — dann aber auch bey dem im lassendem Jahr zum «rst-nmal gehalten werden soll nden, auf den $ten und 6t« November fallenden Markt, für das beste Kuppeipferd 12. fl. — fup das d sie Paar O4i«« oder Stiere 6 g. — und für die best» Kuh ov«! Rind 2.ff, 24 kr. im Werth, als rin Prâmium, öffentlich an der Markrbütt« ausgetdeilet werd w solle.
HebtigenS ist hiesiges Ort durch die Nidda nicht nur mit fliessen «mW ff^r und bett darinn angelegten Tränken, sondern auch mit hinlänglich sehr geräumigen Gastbäusrr» und Stallungen, nebst andern erforderlichen Bequemlichkeiten v,rsrp«n, auch wird man von Polteeywegen dafür sorgen, daß die Lebensmittel für Mrnsch-n, und die Fütteruna für das Vieh in ordentlicher Güte und billigem Preis anjutreffen seyn werden.
Signatum Rödelheim dtN 24. Junii 1789.
(L. S.) - Gräflich , Solmsisthes Ame hierselbfl.
Heinrich Webrr.