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No. 73. Donnerstag; den 3. Sept. 1789,

AVERTISSEMENTS.

Alle biejtnig«, Welch« an beh verstorben«» birfijen Burger und Handelsmann Zo« Hann Michael Süß, dessen loklvenr sich aus dem aufgesiellt-n Statu essen Nachlassen schafft, teroffenbaret« rechtlich« Ansprüche unr Fordtturrgen zu haben vermeynen, werden hi«r» durch vorgela en , in Zeit Sechs Wochen, welch« von unten benannfm Dato an pro omni termino peremtorie anberaumt werden , vor h'estgem Gerichte in Gel stperson, oder durch einen hinkângl'ch n Bivollwächtiaten zu erschei-en, u n ihr« An plüch« rechts« «forderlich darzuthu», auch des etwaigen Verricht- Valder mit einander zu verfahren, sofort die weitere rechtliche Vtrfügung abzuwarten, anbey sich zu gewärtigen , daß sie jti dieser Sache w«it«r nicht, als an hiesiger Gerichts, Thüre, dtir<t, und im Auskleidung-« Fall weiter nicht gehört, sondern mit ihren «twaeaen Forderungen von tiefem Concurs aus-eschlossm und avgewiesen werden soll«. Signatum , Frauckfurt am Maya den 31» August 1789.

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Mit gnâdij ster Erlaubniß. Große lebendige Schlangen aus Afrika. Etwas merck- würdiges der Natur, das wildeste Thier im Naturreich so zu zähmen, daß es nicht nur seinen Herrn und Guttbâter, sondern auch «inen jeden von der G lellschaft auf Begehre« küssen wird; sie sind 3. bis 4. Ellen lang, leben in dem heissen Sand an den afrikanische« Rufitn, ihre Nahrung bestehet in lebendigen Vö,eln und Infekt«», sie haben Köpfe wie Schildkröte», 3- Sticheln auf der Zung (die tnläadischen Schlange» sind nur mit «in«r StachnMrfehen.) Ein« junge Person bat «S durch ihre Bedült so weit gebracht, daß sie dieselbe um den Hals legt, in den Büschen hinein ft<dtt die Aerm« damit bewindtt, und wie mit einem zahme» Hunde scherzet; sie läßt sie auch auf Begehren in den Hals hinein kriechen, ohn« daß sie ihr, oder j-maad anders, baS mindest« schaden. StanbeSperso« zehlen nach Belieben, andere 6. Kreutzer, Kinder aber 3. Kreutzer. Sie sind den ganzen Tag von Morgens 9. Uhr bis Abends 9. Uhr zu sehen. Der Schauplatz ist an der Lon« ßadlirwach«, in der dazu «rbauttn Bub«.

WIM I I 11*

Der Hof»Zahnarzt Earl Schmidt aus Berlin, macht hierdurch bekannt, daß er affte Akten Zâhn« «insetzt, auch aus «inen Mund i» and-r« Zähne transplantirt oder vtrwtch« seit, auch oculirt er auf alte v«rfault« Stumpfen künstliche Köpfe, noch mehr, wo fast Unmögkeit ist, einen künstlichen Zahn zu befestigen verspricht er mit Gewißb it welch« an# zudringen, dergleichen aber noch nie in Teutschland her Art Maschin«» si d gemacht wor» b«: Bey nöthigem Zadaausziehen, wird er sich so als auch in allen andern Zabnkrank« heilen nützlich erzeug n, er schmeichelt sich eines geneigtes Zutrauens. Sein Log«« ist h»v Herr« Fischer Schuwachermelster in der Haaseagass»,