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ZohanK Joseph Goll, Goldfilcker von Aachen, besucht zum erstenmal die hiesigen Messen mit einem vostständigen Assortiment von allen Gattungen gest ickten Kleidern und Westen nach Lett neuesten Geschmack. Durch redliche Bedienung hat er sich seit mehrern Zähren das Zutrauen und den Beyfall aller erworben , so bisher von seiner Fadriqu« Waare» erhalten, und er schmeichelt sich, daß auch alle diejenigen, so ihm nur die Ehre ihres Zuspruchs schrncken, ftwol in Ansehung der Schönheit d«r Stickerey, als r« Billigkeit der Preis«, um so mehr mit seiner Behandlung zufrieden seyn werden, Weil er der einzige GEsticker ist, welcher «ridselbst fabricirterWaar« sich auf gegen^ wartiger M ffe befindet. Er hat seinen La­ren auf Lem Römerberg im breiten Gang in der Boutique Nrp.8. bey Herre» Gebrü- der Hencke.___'

Joseph Baslettaaus Vigevano , der fti» «e eigene gabriqur von seidenen Tüchern Hâlt, und vorige Messe seinen Laden in der Zahrgasse neben dem Johannittr Hof g«. Habt, ist gegenwärtig aber in der Fahrgasse gegen der Schnurgajft über zu finden. Er Verspricht sich durch seinerguten Waare und billige Preise vielen Zuspruch unter Verficht» rung der rerlltsten Bedienung.

Mr. Vigneron, Spitzen « Fabrikant von Lüttich, ist mit einem schönen Sortiment vvohlgearbeiteter Waare angekommen. Er llogiret bey dem Handelsmann, Herrn Joh. Daniel Hârdter, am Liebfrauenberg, nächst dem gross.» Caffte-Haus, der Stadt Cop» penhagen gegen über. __________.

Carl Sebastian Hopff, von Schweinau Ley Nürnberg, verkauft Lieft Messe in dem Geißischrn Haus, LiMFahrthor gegenüber roth kisch Gam ^ unter BtrsichtsüUâ der rediichsteq Bedienn«^

Churfârsil. Maykjisch« ArnkâfaörW verkauft in gegenwärtiger FrankfirrterSsier- Messe bey Herrn Frank in der Fahrgasse vrr- schirdenr Gattungen von Tuch, Plüsch,Kaffa, Futter-Rasch, Etamin, einfârdige und mt» lirt« z. auch 4drâtige Camelot, Weberzmg, Siamois, baumwollene Kappen und Gam von allerhand Sorten, gebleichte und än» gebstichte Leinwand, leinenes Garn und drätige» Zwirn, auch Strümpfe in ver­schiedener Qualität und Farbe. Sie v«r- spricht gute Waare und billigst, Preist.

Eine Modehândkeri» aus Paris, welche ihren Laden gegen der Catharinenpfort« über, in der Behausung gif. K. Nro. i. auf gl icher Erde hat, beziehet diese M?sse das erstemal , mit allen Gattuugen Kopsputz für Damen nach dem neuestrn Geschmack, wie auch seidene, und storetstidenr HalS'ücher, enalisth« und französische Flöhre, Tâffevt- Bânder, Blonden, Spitzen, zumHudschÄI' den, Federn, Blumen, lederne HandschuhL von allen Farben und Sorten, alles m bp fter Qualität und billigen Preisen.

JostpH Cayard allhier in Frankfurter blirt auf der grossen LschenheimergMMy» rend-r Messe aber in dem Creuzgang nächst am Römer, neben Jgfr. Gölzin, und auf dem giebfraum . Berg neben Lie Herrar Artaria, vrrksuft alle Sorten seidene und andere Paraplus und Parasols von «igemr Fabrique, nebst allen Gattungen âchttr fpanischcnMyhre beschlagen und uâschft« gr». Auch versichert er dstpnigtn Persomn, so ihm die Ehre des Zuspruchs sthlnkm, mit den billigst,« Pretsen zu behanckln.

Gebrüder Beck, von Freyburg im Böeis- garr, besuchen diese Miss zum erstenmale und verkaufen im tißisltrn Preist seidr" Tücher, Strümpfe und Handschuhe, euch Battiste ünd Mrussckin«, HabktsihprnLaW im Römer, Nro. 6^