Beym Antritte des Jahres 1788.
Ma schon zur Ewigkeit gekehrtem Angesicht Sttmd das verfloßne Jahr an unsers Erdballs Rande , ^lnd GOttes Auge las auf seinem Stirnenbande Die treugeleistete, die schnöd versäumte Pflicht, Der Thaten Ruhm, der Thaten Schande.
Und manche fromme Seele schwebet, Die nun ihr freyes Haupt erhebet, Zur Seite -dem Vaterlande zu; Hinüber zu des HiuMels Ruh Nahm es
Im mütterlich m ot> froderr Emigkâ
Du, Neues Jahr, "ücke einst SèM Schluß herbey, So drücke manchen Dulder treu
Die Hand zum 2lbfchied — nimm auch gerne Des Dulders Last mir dir, daß er dem Moraensterne Des Folge,rahres froh und frey
Entgegenlächle und der Äorstcht danken lerne.
Und manchem Leidenden sey. einst dein letzter Kuß
Zum Segen; darbr er lang- Mit abgehärmter bleicher Wange, So steh ihm bey mit deinem Ueber flG, Flieg Hülfreich schnell ihm M —- er glüht von &Ä Muff, Und nun, nun ist ihm nicht mehr bange.
Dein Herrscher, GOtt, gebeuchs, schütz unsern Salomow Auf dem durch Wohlthun nur erhabnen Kaisertron.
Dein Herrscher, GOtt, gebeut's, dem Vater aller Zeiten Gehorche du, wie deiner Brüder Schaar;
Sey oft ein HMahr uns, und nie ein Klagejahr, Gieb Wermmh mÄ , viel der Früchte Süßigkeiten.