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M. 105.' Dienstag den 18. December 1787,

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A V É R T I S S E M E N T S.

Gleich nach Beendigung vorseyender Bücher - Äuction, soll eine kleine Parthie meistens juristischer Bücher; bei Herrn Ausruffer Fayh,. bei welchem der Catâlogus darüber biS Lahm ernzufthri!; v-rst-i^e-t werden.

Freytag den 2it«n diescs Monets, sollen in des Ausrüffers Herrn Fayh Behausung die hinterlassene Schirmerische Bücher, sie bestehn theils in Lseolö, ischen, Arithmetischen, Mathematifchest, Gromet-ische-., Trigonometrischen, Philosophischen und sonst noch vie- kèn in die Arithmetick einschlagendcu WÄcken, auch verschiedenen Fafticuln mit rmtzlichen Sachen, trebst der Kraußr-chen Bildere Bibel, bttittelt Huligr Au .en und Gemüchlust in folio sauber gebunden, 175. ein kostbares und rares W-reL dLent!>ch an dm M-istbietmden verkauft werden. Die V-rzeichniffe sind sowohl bey denen Herren Ausrüffern, als auch bey der Wittio Frau Schirmer gratis zu haben. , 7

Heute Dienstags wird mit der Bücherverststgerung, und zwar pag. 236. des Katalogs förtzefahrrn, auch wird morgen Nachmittags G. Lersners historische Chronick von Frank­furt, Gottfrieds Chronick, und die gros- Topographie, oder Beschreibung von ganz Eu­ropa nebst Abbildung aller darinn be^ndlichen Städten und Merkwürdigkeiten , sämtliche also mit vielen Kupfern verkauft werden; auch kommt dabei vor eine gross Sammlung Bibeln, thM^hn^heil^ni^uâu^^^^^^ ~ -" ^"»---. <-

^AufVerorbnung des Wohlregierenden Jüngern Herrn Bürgermeisters Wohlgckobrnen, sollen Mittwochs den 2tm Jan. 1788. Vormittags if. Uhr in der Behausung des gelchwor- nen Ausrufers Fayh: 4. silber e Tischiruchter, 4. detti Saltzfâsser, 8. detti Suppenlöffel, iz. deèti Gabeln, 13. detti Messerstiel mit Klingen, 1. paar Ohrbuckeln mit Diamanten, I. goldenes Creuzgen mit detti garnirt, 1. silberne Haarnadel mit einem diamantenen Bou­quet, i. goldner Rina mit Rosetten und t ditto kleiner mit kleinen Steinen» an den Meist­bietenden gegen baar« Bezahlung losgeschlagen werden.

Monsieur Pierre Marmier von Gent , Rauchverstandiger , bietet dem geehrten Bublico seine Dienste an; er verstehet die Kunst , auf eine Mechanische Art die Heerdfeues rung so kinzurichten, daß mit wenig gedecktem Feuer verschiedenes aufeinmal gekocht und aebraten werden kan , so daß man die Hälfte Holtz dabey ersparen kan; er besitzt das Gr- bèliuniß , wenn es in den Küchen oder Zimmern raucht , auf eine mechanische Art den ^ Much Den Zug zu geben , so , daß man keine Beschwerde vom Rauch hat, er macht auch, daß die Zimmerofen, weyn sie keine Hitze von sich geben, mit wenis - Holtz warm gemacht werden können. Vor der aögel-gten Probe verlangt er keine Bezahlung. Er logitt gegen­wärtig im Bären zu Süchstuhaußen.