Einzelbild herunterladen
 
  

Man wünschte einen seines Metier wohl qualificirten Handlungs Diener in einem hiesigen Handlungs - Hause, gegen billig« Eonditionen employret zu sehen. Das neu Herr hievon erführet man im Nachrichte» Comtoir.

Ein junger starcker Mensch , wird in einen Epccereyladen zum Auslauffen , und sonstiger Arbeit verlangt/ Kost und Logis hat er im Hauß.

Eine Person die schön nahen kan / suchet Diensten als Kindsmagd.

Ein hiesiger Handelsmann, so bereits in einem renomirren Handelshauß die Haupt- Bücher führet, wünschet auf nämliche Art noch einige Tage wöchentlich beschäftiget zu sein.

Sachen die verlohren worden.

Am Samstag Abend ist eine silberne Frauenschuschnalle verlohren worden. Wer dieselbe gefunden und auf der Friedburger­gaß« Lit'C. Rum. 198. abgiebt , der soll ein gut Douceur haven.

Eine plattirte Schnalle ist verlohren wor­ben, wer dieselbe gefunden und zuruck giebt, der soll ei» Douceur haben.

Avertissements..

Joh. Michael Milchmeyer , hiesigen Bur- ger und Uhrmacher, machet einem geehten Publicum bekannt: daß sein Aufenthalt all- hier festgesetzt ist, und er künftig in Com- pegnie mit Herrn Rieb, Uhrmacher allhier, unter der Catharinen Pforte Lit. F. No. 85. arbeiten wird, recommendiret sich in Repa- rirung aller Sorten Uhren , wie auch in neuer Arbeit.

Johann Jacob Benckert, Hâfnermeister, machet hiermit bekannt: daß er seine Woh­nung verändert, und gegenwärtig in der

NeugâßeLit L. Rum. 99- anzutreffen sey«. Er empfiehlet sich, sowohl in Verfertigung der Oefen , als auch aller Erdengeschirr» Arbeit, bestens.

Eine silberne Uhr mit zwey Gehâus, woran eine stählerne Kette mit einem der­gleichen Schlüssel befindlich , und ein Paar große silberne Schnallen, sind abhanden ge- kommen. Wer dieselbe an sich gekauft und zurück giebt, der soll seine Auslage nebst ei­nem Douceur haben.

Es sind bereits aus hiesiger Gegend, viele Anfragen wegen der Einrichtung der Hand­lungs - Academie in Mülhausen im Ober- Elsaß eingegangen, und da die Beantwor­tung sowohl als die Anfrage jederzeit mit Kosten verknüpft ist, auch oft erst spâth er­folgen kan, so hat man einen Freund des Instituts, Herrn Ludwig Menßchel dahier ersucht, Plane, und nähere Nachricht den Nachfragenden zu ertheilen.

Fuhrmann Georg Ruff, hat von denen Mannheimer Herren Handelsleute die Gü­ter, welcher ehedem Fuhrmann Schimbono anhero gebracht, übertragen bekommen, er komt alle Dienstag hier an, wer nun sowohl nach Mannheim, als -mch in die Gegend zu versenden hat, beliebe sich im Maulbeerhof zu melden, allwo auf Verlangen vor die sichere Bestellung, um billige Fracht, Cau- tion geleistet wird.

Es hat sich seit Samstag acht Tag ein verschnittener junger Kader schwarz und weis verlaufen, der Ueb erbringet in Lit. L. No. 152. soll ein Tranckgeld haben.

Vorige Woche ist ein Stock mit einem sil­bern Knopf, an einer Laden-Thür stehen geblieben. Wer denselben zurück giebt de? soll ein gut Douceur haben,.