Es wird ein leichtes Phaeton mit einem Pferd zu führen , auf einige Wochen zu lehnen gesucht. Bey Ausgeber dieses näher zu erfragen.
In einer nicht allzuabgelegenen noch engen Straße, werden 2. bis 3. Zimmer vor eine «mzete Person zu miethen gesucht; Sollte man dabei die Kost Haden könmn, so wäre es desto angenehmer.
Ein junger Bürgersmann wünschet in ein Handelsoaus als Austauss r, oder sonstigen Geschäften , employret zu werden, bey dem Bendeimeister Söhnlein in der Rosengaße zu erfragen.
Ein Fremder, welcher mit seiner eigenen Chaise Vis Anfangs Juny hier her kommt, und sodann w.iters durch Tirol, Savoyen, und die Schweiß reiset , wünschet einen guten Gcsellschaffter dahin zu haben, und ist das nähere davon, bei Ausgeber dieses zu erfragen.
AverülTements.
Es ist wiederum eine Parthie frischer 8zger rother Weine an .et Minen, Freunde die sich einesSommertruncks bedienen wollen, können Viertel, halb und gantze Ohm zu 18. und 20. Reichsthaler , die Ohm bekommen ; das weitere ist in dem Augspur- ger Hof unter dem Bogen Lit. G. No. 94. zu erfragen , allwo man auch die Proben erhalten kan ; sollten sich Freunde vorfin- drn, die ein Stück oder auch die gantze Parthie kaufen wolle, wird man sich billig finden lassen.
Zur Erbacher Blaiche, welche sich seit einigen Jahren durch ihre besondere Güte, den Kern der Leinewand schonende Blaichart beliebt gemacht hat, werden die Blaich- Stucke zur Bestellung abgegeben, bey Johann Daniel Harter am Liebfrauenberg, nächst dem grossen Caffeehauß.
Don einem feinen Tafel - Gedeck ist vor circa z Wochen aus einem Bl ichgartenauf der Bockenheimergasse eine Serviette Damast der Grund mit Kleeblätter und Bordur« umgeben Nro. 12. gezeichnet, abhanden gekommen, für welche man dem Wie« derbrinaer den Werth , benel st einer Er- kânntlichkeit zusichert, und dessen Nahmen verschwiegen halten wird, wo sich neben dem Comödien-Hauß zu melden.
Am verwichenen Mittwoch ist zw scheu beul G-llen- und Bock.nheimer-T-or ein weises Schnupftuch gefunden worden, welches dem Eigenthümer wieder zu Diensten steht.
Zwey Platze sind noch in einer 4sißi'^en Chaise , welche den lyten dieses von hier nach Wetz, Paris und Lyon abgehen, abzugeben.
Am i2ten dieses hat ein jünger Knabe auf dem großen Hirschgraben aus einem Hauß in das andere seinen Geldbeutel mit einem grosen Thaler, sodann 10. silbernen Kaiserl. und Preuß. Kiönungs- und andere weniger werthen Stücken Verlohren, und weil es mehr um die Schaumüntzen, di« dem Finder wenig nützen können, zu thun ist, so wird dem Wiederhringer in Lit. F. No. 73- eine vergnügliche Erkenntlichkeit angebotten.
Es wird hierdurch öffentlich bekannt gemacht , daß anheute der Tax des groben Salzes auf . . . fl. 5. 30 kr. des reinen Salzes aber auf st. 4. 40 kr. das Malter, von Amts wegen gesetzet wor« den. Frankfurt den i4ten May 1787-
Recheney, AM