Den lyten Mès Monats/ wird die schon mehrmalen in diesen Blattern angezeigk Versteigerung, der Sammlung von Büchern aus der B'bliokhecke des seel. Herrn Ober- Pfarrers Fresenius in Homburg, neben dem steinernen Hause allhier, in Lit. K. No. 128. ihren Anfang nehmen.
I^Ë^ë^SS-jK'^^É^^éS^JgSiSsSfiSi^JSs^
Sachen die zu verkauffen, so beweg- als Mbrwtgltch lmo, in der Stadt.
Extra feine Pariser Chenillen zum sticken in allen möglichen Farben , und Schat- tirungen, in gantzèn und halben Stucken, wie auch gantz feines Pariser Pomade, sind gantz neu bey Elis. Mied. Pfaltz auf dem Römerberg angeko-äen, desgleichen führet sie auch alle Sorten Näh- und gedrehte Etickseide, Nâh- und Strickgarn, Leipziger Pantoffeln für Herren und Kinder, weiß glacirte und andere lederne Handschu, Trauer - Schnallen, fischbeinerne Planschet- ten, engl. Scheeren, Frisir-Kâmme, Pou- dre und dergleichen Artiku! mehr auch hat sie verschiedene Sorten Swietzent und VarinL8- Taback in Commißion erhalten.
Es stehen 6, eichene alte Lehnstühle, ein grosèr eichener Schranck mit zw--y Thüren, zwey überzogene Caffeetische, vier nusbau- mene sehr wohl conditionirte Guindons, ein Schreib - Pulten von schwartz gebeitzt Holtz , 2. Glätt-Kugeln und einige zinnerne Schaumünzen bey dem Schreinermeister sshs dem jüngern in der Nonnenguß aus der Hand zu verkauffen.
Guten Lapperdan oder Bolch in gantzen Fischen, von 3. oder auch 8. Pfund ist im weisen Bock auf dem Marckt billigsten Prei- ßes zu haben.
Zu veüehmn in der Stadt.
350. Gulden Pupillengelder, im 24. fl. Fus j sind zu verlehnen.
Auf der Zeil Lit. D. Num. 199. ist ein Logie von zwey Stubewund Küche auf einer Etage, Kammern , Keller, und sonstigen Bequemlichkeiten, zu verlehnen.
Ein Mannsplatz in der St. Peterskirche auf dem ersten Lettner gerade gegen der Can- tzel über, in Num. 80. der $te, stehet zu verlehnen; das nähere ist unter der Catha» rinen Pforte Lit. F. Num 88. zu erfragen.
An der neuen Allee ist eine Stube mit Cabinct, nebst Bett und Meubles, wobey Holtzplatz befindlich, an eine cinzele Person zu verlehnen.
Gegen die Mitte des Monats April,'wird in Lit. A. Num. i. eine angenehme Wohnung frey, welche bis dahin wieder bezogen werden kan, und also an eine stille Haushaltung zu verlehnen stehet.
Auf dem grossen Kornmarckt in Lit. K. No. 147. sind noch einige Zimmer an Meßfremde zu verlehnen.
Auf der grosen Gallengaß Lit. E. No. 12. ist die erste Etage, welche in einer geräumigen und bequemen Wohnung bestehet, nebst gemcinschafftlichen Gebrauch des Was. sers, Regen und Waschküche zu verlehnen.
Ein Laden nebst Zimmer ist an der Schnyr- gas auf künftige und folgende Messen zu verlehnen.
In Lit. G. Num. 12. ist der erste und 2te Stock , auf diese und folgende Messen zu verlehnen, sehr dienlich für Uhrenhändler, Bijoutier - und Modehändler , im Haus selbsten kan man das nähere vernehmen ; Auch ist ein Keller zu 14, Stück schrotmästg, daselbst zu verlehnen.