Mittwoch den Uten dieses Nachmittags um 2. Uhr, sollen in Emmerichstadt bey Höchst, die mehrmahl angezeigte ohngefehr 150. meistens gantz neue leere Stückfaß, sodann die Parthie kleinern Brandwein -Fässer an den Meistbietenden verkauft werden.
Aus einem 5. Stunden von Franckfurt gelegenen Herrfchafftlichen Garten, soll nachstehende Orangerie abgegeben werden, nehmlich:
39. Hochstämmige Citronen und Pommeranzen Baume in Kübel von 8. bis n.Schuh- j8. mittlere in Scherben von 6 1/2. bis 8. Schuh.
ii. Spalier-Bäume in Scherben von 2 1/2. bis 4. Schuh.
2. Merdes-Bäume q 5. Schuh.
2. Lorbeer - Bäume a 4 1/2. Schuh.
«lles jungwächßig und tragende Bäume, Liebhaber belieben sich deßfalls an den Handels- Mann Joh. Michael Frölich in Franckfurt zu addreßircn.
Nachdeme Endes -unterzogene Amt mißfälligst wahrnehmen müssen, daß feithereinige hiesige Einwohner die Effecten verschiedener in das Hospital gebrachter Krancken Hand« wercks - Pursche oder Gesinde, bey deren Aufnahme nicht sogleich ins Hospital bringen lassen, sondern solche heimlich in Verwahrung genommen, und nach etwaigen erfolgten .Tode Des Eigenthümers entweder ganz zurückgehalten und verschwiegen, oder wenigstens alsdenn allerley Forderungen und Ansprüche an solche zu machen, sichbeygehen lassen ; Als wird jedermann hiermit alles Ernstes gewarnet, sichiünslinhin keines solchen Unterschleiffs noch Verheimlichung, wodurch dem Hospital ein beträchtlicher Schaden entspringt, bey nahm- haffter und unvermeidlicher Strafe zu Schulden kommen zu lassen. Wie denn zugleich alle Diejenige, so an einen oder den andern Hospital-Patienten jetzo oder künftig einige For- Deruugen haben, hiermit bedeutet werden, sich jedesmal sogleich bey der Aufnahme dech Krancken zu melden, widrigenfalls dieselbe nach dessen erfolgten etwaigen Ableben nicht weiter damit gehöret, sondern ganz ausgeschlossen werden sollen. Franckfurt, den 2ten October 1786.
Hospreal , pfleg - Ame.
Herr Dionysius de Fontenelle, Kays. K. privil. Chirurgus Hernist und Leibfchâden- Artzt , Expert der Universität zu Paris , Wien rc. ist von hier nach ahermahl viel glücklich gerathenen Kuren, in Heil und Vertreibung der Nabelbrüch, Leibschäden und Mutteevorfällen, auch Hemmung den von sich selbst fliesenden Urin (für alle diese Umstände er mit gantz neuen sehr bequemen Bandagen und Maschinen versehen) Berufs wegen nach Kölln, allwo er sich 6. Wochen im Holländer Hof logirend, abgereißt ^ die seiner Hülf benöthiaet, g-lieben sich dahin zu wenden. Auch ist sein heilsanicr der Schadensöfnung wieder zusammen ziehender Geist , dqs Glas a z. fi. , leren meistens 3. zu einer Kur nothwendig , nebst der Gebräues - Erklärung bey Herrn Müller gegen dem Elephanten über, während seiner Abwesenheit zu haben.