Eine schöne eiserne Kiste ist zu verkaufen, und auf dem Nachrichts - Comtoir zu erfragen.
Eine Sammlung meist rarer Römischer Müntzen, nebst einigen Statuen, sind zuver- kauffen, und können alle Vormittage besehen werden. Aufm Nachrichts-Comtoir, ist das weitere zu erfahren. -
Iohannes Isler aus der Schweiz, hat zum erstenmal alle Sorten Mousselin zum Verkaufanhero gebracht. Er hat seinen ga# Sen in der Ziegelgaß bey Herrn Kirsch, Spcnglermeister, und offeriret die billigste Preiße. -
Es stehet eine Parthie extra feine natm teile Rohr von circa 160. Stück, billigen Preißes zu verkauffen, und bey Herrn Joh^ Daniel Köhler am Eck des Haynerhofes gegen über, ist nähere Auskunft davon zu haben.
Ludwig Hofmann in der Rittergaffe M. B. Num. 158. verzapft alle Sorten Weine a 4. bis zu 15 Batzen die Maas, ingleichen auch rothen a 6. Batzen , sowohl im Hauß und Garten , als über die Gaße.
Der besten grüne Suppenkern, sowohl Pfund als Thaler weiß, sind nebst andern Waaren zu billigem Preiß zu haben, bey Conrad Christian Walther am Judenbrâck- gen in des ehemaligen Mülzischen Hauß.
Zu vrrlkhnm in der Stadt.
Lit. M. Num. 167. an dem Marck ist ein Zimmer gleicher Erde, welches vor einen Laden sehr dienlich, wie auch etliche oben, zusammen oder vertheilt, auf künftige Ostermeß zu verlehnen.
In der Döngesgaß Num. 26. Lit. G. ist eines der schönsten Quartier, gantzneu tapeziert, im 2ten Stock zu verlehnen, kan augenblicklich besehen / und den 17. October 'bezogen werden.
In Lit. I. Num, 158. ist auf nächste Ostermeß und künftige Meßen , ein großes Laden - Zimmer,. im ersten Stock zu ver- miethen.
Das Hauß in der Töngesgaß Lit. G. Num. 25. stehet nebst dem Laden und Ge- wölb auf diese Meß zu verlehnen , und kan man sich desfalls bèy Ausgeber dieser Blätter erkundigen.
Bey Joh. Heinrich Heine, in der Trieri- schengaße, ist messemlich ein Haußehren mit Logic nebst Laden zu verlohnen.
; In der Vogelsgesanggaß, ist das Hauß Lit. G. No. 96. zu verlehnen, und das nähere an der Borngaß Lit. L- No. 162. zu erfragen es kan gleich bezogen werden.
Berssn-n so ârlky suchrn.
Ein auswärtiger junger Mensch, Evan- Zelischer Religion, von sehr honetter Herkunft und guter Aufführung, wünscht in eine hiesige ansehnliche Specercy-Handlung zu billigen Conditionen in die Lehre zu kommen. Er schreibt eine sehr schöne Hand, rechnet gut, und spricht französisch , Ausgeber dieses giebt nähere Nachricht.
Ein junger Mensch von 20. Jahren, der Rasiren und Frisiren kan , wünschet als Bedienter oder als Reitknecht employrt zu werden.
In einer bedeckten Chaise, Welchx Ends der ersten o^er Anfangs der zweyten Meß- Woche, mit Extrapost, von hier über Bamberg in das Vogtländische gehet , ist noch ein Platz ledig; das weitere bey Herausgeber dieses zu erfragen.
Ein braver junger Mensch , von guter auswärtigen Familie, sucht in ein hiesiges Handlungs - Hauß , ohne Lehrgeld, wo möglich, in die Lehr zu kommen ; wegen seiner Treue kan er Bürgschaft leisten, und bey Ausgeber dieses erfahrt man näheres