waschen und bieglen, und gewöhnlichen Haußarbeiten erfahren ist , sucht in einem guten Hauß dahier, als Magd versorgt zu werden; Ausgeber dieses giebt nähere Nachriclch hievon.
Kutscher Wentzel fahret zukünftigenMon- tag den 7ten nach Wiesbaden und. Schwalbach / wohin er noch Passagiers suchet.
Zu einer Herrschaft aufs Land, 5. Stunden von hiH wird ein Livreebedlenter, der die Gärtnerey verstehet, und eine Mannsperson frisiren kam sodann eine Köchin von gesetzten Jahren , so gut kochen und Back- wcrck machen kan , und ein Kutscher der des Ackerbaues kundig, protestantischer Religion, gesucht.
Eine in gutem Stand befindliche Schlag- ubr / so oben auf ein Hauß zu setzen dienlich , hgleichen eine an noch brauchbare Feuerspritze auf Rädern , wird zu kaufen gesucht.
Es sucht jemand eine Retour - Gelegenheit , nach Cassel bis den yteu oder 8 kn dieses.
In ein Hauß wird ein Mädchen auf dessen Treue sich zu verlassen, von 15. bis 16. Jahren verlangt, welches stricken, nahen , spinnen und etwas Hausarbeit thun kan. Auf dem Nachrichts - Comtoir zu erfragen.
In einen Weingarten , konnte ein junger Mensch , welcher sich sowohl zum Aufwar- ten, als auch der übrigen häußlichen Geschäften unterwerfen wollte; placiret werden.
Ein auswärtiges Frauenzimmer , welches in der Galanterie-Arbeit gut erfahren ist, wünschet als Kammer - Jungfer Emplope. „
Künftigen Montag fahret Kutscher Honecker aus der Schäfergaß nach Schwalbach/ wohin noch Personen mitfahren können.
Sach«-; die verlchren worden.
Vom goldenen Huth bis an die Brücke, ist ein Brief, worinn 4 französisch« Thaler befindlich sind/ Verlohren worden. Der Finder wird gebeten den Briefan seine Ad- dresse gegen ein gut Douceur, zurück zu liefern.
Avertissements.
DerSporermcister Joh. Wilhelm Seiffer- Mann Jun. wohnhaft in der Fahrgaß auf dem Plätzgen gegen der rothen Badstube über in Lit. A. No. 12. macht Hiennit jedermann bekannt, daß bey ihm alle Gattungen von Sporerarbeit / so wohl vor Kutschenals Reit-Pferde verfertiget wird, er bittet sich geneigten Zuspruch aus, und verspricht promte Bedienung.
Bey Joh. Ludwig Heger W der Haupt- Wacht, sind zur iZten Mannheimer Lotterie ersten Classe, so den toten August gezogen wird / gantze, 1/3. und 1/4. Loose pm tw gewöhnlichen Einlagspreiß, Platts aber gratis zu haben.
Endesbenannte machet einem ehrsamen Publicum hierdurch wissend, daß in ihrer Stet' «Metzenhütte auf der großen Bocken- heimergasse an sauber verfertigten Steinen als: Tritt mit Rundstaab / verzierte Ca- min große Wassersteine Sockel , Fenster- und Thüren Gewendcr, große und kleine Ofenfüß, nebst Garten -Postamènter, welches alles unter dem sonst gewöhnlichen Preiß zu verkauffen ist.
Joseph Therbu, Steinmetzen meister seel. W-ittik