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Venus in Wachs pouM ein ruuder Vergrösserungs Spiegel, ein Paar kleine Terzerolen, auch einiges Silberwerck, wobey ein Paar silberne Schubschnallen mit einem goldenen Streif in der Mitte, verschiedene Mahlereyen von Herrn Rath Krauß gezeichnet, einige teutsch und Französische theologisch und historische Bücher, nebst noch mehreren andern Sachen, und zuletzt zwey große Coffres an den Meistbietenden, gegen gleich baare Bezahl lung verkauft und loßgeschlagen werden.,

Freytag den -itcnJulii L. I. sollen die in der Kronberger und Dettenheimer Gemar­kung liegende Herrschaftliche Weinberge, vorbehaltlich Kurfürstl. Mainz. hoher Hoftam- meral Genehmigung öffentlich zur Versteigerung gebracht, werden. Dieselben bestehen in 50. Morgen 23 1/4. Ruthe zu Neuenhain und in 10. Morgen zu Kronberg. Sie sind sämtlich in besten Bau, frey von Schatzung , Zehend und sonstiger Beschwerde, und die K. Unterthanen müssen alle Arten von Spannfrohnden zu demselben leisten. Die Verstei­gerung gehet an gemeldtem Tage früh 9.. Uhr in dem Kellereihauß zu Kronberg für sich, allwo auch inzwischen die näheren Bedingnisse vernommen werden sönnen. Kronberg den aasen im Junius 1786.

Lhurfârßl. Mainzssthe Amds-Aesterey daselbst.

Nachdem« die heurige Fruchtzehenden zu Hausen und Niederursil, auf benoten Julii a. c. öffentlich ausgebotrcnsnnd verlehnt werden sollen; AlS tonnen fid) diejenige, so ein oder den andern zu erstehen gesonnen, auf besagten Termin Vormittags 10. Uhr auf dem Kornamt einfinden, und den Erfolg-fothaner Versteigerung geziemend abwarten. Franck- furt den s6ten Junik 1786.

Ldrn # Äme.

Mittwochen den 5. Juli, 1786. Nachmittags um 2. Uhr, soll in der Cassen- Amts- Stube, der Antheil des Casten - Avfts am Berkrrshei.mer-Zehenden vors Jahr. 1786. an den Meistbietenden ausgeboten werden. Franckfurt den 28. Junii 1786.

Lasten - Amc.

Da der Oberräder Rachbar Heinrich Wilhelm sich seit verschiedenen Jahren dem Trunck ergeben, und seine Nahrung und Haushaltung gänzlichvernachläßigeft seine Feld- güthcr ungebauet und wüste gelassen, hingegen, einen beträchtlichen Theil seines und seiner Ehefrauen Vermögens , wie auch des großvätterlichen . Nachlasses seines Sohnes muthwil- lig durchgebracht , auch dabey seiner Ehefrau und seinen eigen Vatter, der ihm das feinde vor verschiedenen Jahren schon übergeben , Mangel leiden lassen; bey welchci- Umständen derselbe auf die. »ou feinem Bafter und seiner Ehefrau hiezu gegebene, Veraulgssung für