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In der Schnurgasse ist ein Logis von 4. Stüben auf dem ersten Stock, nebst Küche und übrigen Bequemlichkeiten zu vermiethen.

Personen so allerley suchen.

In eine hiesige Handlung, wird von aus­wärts ein Lehrjung mit Kostgeld gesucht, wovon bey Ausgeber dieses das mehrere zu befragen.

. Es werden Kaiser!.König!. Obligationen zu knuffen gesucht.

Ein Mensch seiner Profeßion ein Schnei­der, sucht Livree-Diensten.

Eine junge Person sucht einen Dienst als Untermagd oder bey Kindern, sie kan mit nchen, strecken und spinnen umgehen, ver­stehet auch ein wenig die Küch, zu erfragen bey Herrn Echzeller des Raths, wohnhaft im Porcellamhof.

Eine Person die gut kochen, auch sauber nehm und stricken kan, suchet als Köchin unterzukommen.

Es suchet ein auswärtig capabler Han­delsmann , sowohl lang als kurtze Waaren in Commißion zu nehmen, wem daran ge­legen, und sich mit ihm Linzulassen geben- ckct, kann bey Ausgeber dieses nähere Nach­richt einhohlen.

Es wird für einen auswärtigen Herrn ein Kammerdiener, welcher Raßiren, Fri- ßiren, eine Tafel ferviren, und sich seines Wohlverhaltens hinlänglich legitimirenkan, gegen ansehnliche Bedingnisse gesucht, im Gasthof zum grosen .rothen Haus ist das nähere zu erfahren.

Ein junger Teutscher von guter Herkunft, der sich ' urch ein ungünstiges Schicksal aus­ser dem Falle steht, mit väterlicher Unter­stützung fortzulèben, wünscht sehnlichst, als Hof- oderLehrmeisterzuKindern vom Stan­de zu kommen. Seine Lieblingssache wäre es, denselben Unterricht zu geben in der

Kunst,- schöne Briefe zu schreiben , in der Kunst, eigne Aufsätze und Gedichte zu ma­chen, und alles mit Geschmacke zu lesen, auf eine Art, wodurch das Herz und der Verstand der kleinen gebildet wurde. Nebst dem würde er auch Unterricht geben im Le­sen, Schreiben, Rechnen, Naturgeschichte, und im Lawine, er empfiehlt sich bestens. Das nähere ist in dem Nachrichts-Comptoir zu erfahren.

Sachen die Verlohren worden.

Am Samstag Abend ist vom Gasthaus zum Römischen Kaiser bis auf den grosen Hirschgraben eine silberne Schuschnalle Ver­lohren worden. Wer selbige gefunden und wieder zurück giebt, der soll ein Douceur haben.

Ein sammet Armbandgen mit einem gol­denen Schnällgen und Zugehör, ist am Montag voriger Woche auf der Zeil Verloh­ren worden. Der Finder wird exsucht, es an Ausgeber dieses gegen Erstattung des in­nern Werths abzugeben.

Ein Kristal in Gold gefaßtes Pettschaft mit den verzogenen Buchstaben V L. ist am vergangenen Mittwoch als den 24WN dieses über den Kornmarckt, durch den Römer, Döngesgaß und über die Zeil Verlohren ge­gangen, dem redlichen Finder und Ueber- bringcr wird der Werth desselben zur Be­lohnung ertheilet , und giebt das Nach- richts-Comtoir die gehörige Auskunft.

Avertissements.

Frau Köbig , Peruquenmachers Wittwe, ist Willens eine Strickschule, und im fran­zösischen und teutschen Unterricht zu geben, sie wohnet in der N«ügaß Lit. L. Num. 94*