No. 38. Freytag, den 6. May 1785.
AVERTISSEMENTS.
Wilhelm Prescher zu Erbach,
der Besitzer dortiger Bleich«, macht hierdurch bekannt: daß nunmehro täglich, di« auf sein« Bleiche bestimmt«, sowohl gebildt als glatte Leinwände, bey Herrn Finger und Hopp«, auf dem Liebfrauenberg wohnhaft, abgegeben wirden können. Das Bleicherlohn ist , von allen auf diese Art abgegebene 1 Glückes, mit Inbegrèf aller Transport' Unkosten, 2. Kreutzer per Elle, oder von Lriswa-den, die auch von a-.drrn Orte« frey nach Erbach geiiefert und wied«r abgeholt werden: 6. Pfennige per Ell«-.
Die vortheilhafle Natur • Anlage, und besonders taugliches Wasser bry dieser Bleich«, fchaft der Leinwand b« großr» Nutzes, daß sie, bey der darauf gewöhnlichen gar-tz «infa« chen und ungekünstelten Behandelung, fthâ weiß gemacht werden kau , ohne das geringste an ihrer innern Gut« und Dau-r zu verlirrrn. Proben dir schon darauf gemacht wordea find, bewtisen es, und lass«n d«swrgen mehreren geneigtta Zuspruch hoffen.
Von der j tzt angehenden Haager und zu Ende gehenden Ucr,chter Lotterie, nebst vielen schon vergangenen detti Lotterien, >st das Schicksal der Loosen mit allschon bekannter Accu« ratesst zu erfahren, bey
, Reinganum, im zehnten Hauß linckee
Hand der Judengaße No. 185.
M t Hochobrigkeitlicher Vergünstigung, sollen Donnerstag den 19s«« dieses und fol- arndt Tâge, in d.m WÄem-rischea Hauß irr der Rittergaß Ltt. B. No. 158. allerley Hauß« rath/ nehmlich SchrâuS, Tische, Stüh!«, ©<d, nußöaume Sommob, Bettladen, leinen Erräth, Bettzrug, und Bettung, Manns «»ad Fraurnkleidung, Spiegel, Schildereyen, tngleichen verschiedenes Geschirr von Finn, Kupfer, Mrßing, Blech, Eisen, eine kleine Hauß, kelter und Odstdörr, eine silberne, nebst 2. goideae SaSnhren, worunter ein« mit Brillan« ten und ander« Prettosa, sodann as Silberzeug, so meisttnrhellS brauchbar, bestehend in Prefeatier-Teller, Vorleg-und Eßlöffeln, Saltzkann«, Zuckerschaalen, Theekann, Messer« und Gabeln und dergleichen, sodann einen Wribekplatz in No. 85- der 5ke Sitz, und r. MaanSplatz in No. 101. der 2te Sitz, beyde zur St. Catharinra Kirche, und denn letztens das öbmbrzeichnrtr Hauß, sammt daran stossend«» Garten, durch dir geschworn« AuSrüffer, an die Mètstbietendrn öffentlich yersieigrrt we.drn.