No. 30. Freytag/ den 8. April 1785.
AVERTISSEMENTS.
Nachdem verschichrne A-bhabere kust bärigen , 6k in der sehr ansthnlichen Kupftrst'ch, (Sammlung des Wrilard F «yher b ro 1 Berberich , Hi Midlich« sâmilichr Po tra kö Catt li. schrr Geistlichen/ i« Kopfr stich M t tinard-:? zu steigen/ als hat ma» dmm geehrt«!' ^ßl co ««durch drkaa-'l machen sollen, daß gedachte PortkaitS gle-ch nach denen Kupfr st chrn rn :r Glas, tpstche bey der Versteigerung den Anfang machen, auf einmal vorgrncmmrn w- de?. Die Nummern auf einmal hievon ft d nach d«m gedruckten Câiog folgend-: 24 74 n;_ 15?. iM 209. zu 1312. 1324 1317. 1332. 1336. 1340. 1344. 1352, 136t: 1366 1373, 1378. 1386. 1392. 1410 14*6. 1422 1425. 1441. 1450. 1454. 1477. 1489. 1502. 1526. 1630 1641. 1687. Dir Versteigerung nimmt künftige < Mo tag den Uten dieses in d m Gmckrnbergischen Stiftungshauft hinter der schlimmen Mauer ihren Anfang.
Es wird hierdurch jedermänniglich erinnert und alles Ernstes verwarnet, in Gemäßheit derer wiederholt öffentlich bekannt gemachten Verordnnngen : I. Kein ge« oder ungemüntztes Gold oder Silber ohne ObrigkeitlichePasse zu versenden. H. Aller Einschleif-uud Derausgebung gantzlich verrufener sowohl allhier ausser CourS gesetzten Müntz • Sorten , insbesondere, der nicht von Churmayntz, Churtrier/ Churpfaltz/ Heffendarmstadt und hiesiger Reichsstadt aus. geprägten mit dem Wappen und der Jahrzahl versehenen Kreutzern, und der, unter hiesiger Stadt -Müntz - Stempel nicht geschlagenen Hellern. So wie ill. das, von einem Hochedlen Rath durch ein unter dem fiten Mertz des Kosten Jahres publicirtes und tonen Juden noch absonderlich in ihrer Schule zur Nachachtung besonders bekannt gemachtes "Edict bey empfindlicher Strafe wiederholt verbotenen Auf-und Einwcchselens dieser und auch anderer guten Gold-und Silber-Sorten, und dann IV. Aller Steigerung oder höherer Veraus» gab"dÄer Gelder, als solche in dem Müntz - Edict vom zten Febr. 1766. angefetzt Wörben, sich gântzlich zu enthalten/ und überhaupt gegen die, das Müntzwesen betreffende Kayfcrl. Aller- höchste Verordnungen, auch Eines Hochedlen Raths diesfalls ergangenen Edicta, sich so ge. Wiß und unfehlbar nichts zu Schulden kommen zu lassen, als ansonsten gegen den oder die Uebcrtrettere mit ohnausbleiblicher schwerer Strafe gebührend vorgegangen wird. Hier, „nächst wird in Befolg der allbereits unterm zrenSept. 1761. in offenem Druck ergangenen und den rytenApril 1768. erneuerten hiesigenRathsveror duung, hierdurch allen und jeden Silber. Händlern und andern, so Silber - Waaren zu feilem Kauf haben, auch anhcro in die Messe , bringen und damit zu handle« pflegen , wie auch insonderhe-t allen uno jeden Juden nochnka. len ernstlich bekannt gemacht, keine andere Sllberwaareir, sie seyen gleich klein oder groß, als welche der hiesigen Prob gemäß und den Gehalt von 13. L^th feines Silbers haben, anheto zu bringen und zu vcrkauffen, oder auf ton Darw'derhândlungsfall , den Verlust der zu gering verarbeiteten Silber-Waaren und nach Befindung schwerer Animadversion zu gewärtigen.
f Pubhwtum Franckfurt den n, Mertz 1784.
' Rechtney 0 Amt.