- ' ■ ' No. XXXI
Donnerstag, den 15. April 1784.
Francs für ter Frag * und Anzejgungs * Nachrichten
Welche auf dem St. Leonhards-Kirchhof git M No. 48. wöchentlich zweymal , als Dienstags und Freytags, ailögegeben werden.
. -------------------- . - . - - - - --- „,^,..„. ■ ,. ...........ir... ■ iim.WH.iff.,
Mit Römifch-Kayferl. Maj. sllergnâdigstem PRIVILEG IO.
Wie auch eines Hochedlen und Hochweisen Magistrats grosgünsiiger BewiSigung.
AVERTISSEMENTS.
Meine bisherige vielfältig« und glückliche Praxin im Munde , ist zwar schon gnugsam bekannt, nichts destoweniger rcforderts die Schuldigkeit mich neue »mgs b^y einem geehrten Publico bestens zu empfehlen. We bekanntlich nehm« ich alle Gattungen Zâhn« wie auch abgefault« oder abgebrochene Wurzelen aus. Ferner setze auch gantze Reihen von Kunstzahn« fest in den Mund, daß man alle Arten von Speisen damit zerschneiden und zermalmen kan, und von den natürlicher: nicht zu distinguiert, sind. Auch reinige ich dirsi Zâhn« von allem Lost oder Weinstein, welcher, wenn man ihn zu lang an den Zähnen lâst das Zahnfleisch ni«d«rdruckt, die Zähne wackelend und zuletzt ausfallend macht. In allen diesen Verricht tungen werde ich die «rforderlichste Dienste leisten. Ich habe auch ein sicher und gutes Zahti« Pulver, Essenz rc. Mein« Wohnung ist auf dem gross«» Hirschgräbrn im Zimm-rhof.
Johann Jacob Lackmann,
Zahn-Optrattur.