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Sonntag, -en 28. Februar 1932

Nummer 8

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Vorgehen eneiitâj

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Der Reichspräsident empfing am Donnerstag den Arbeits- imrschuß der Bereinigten Hindenburg-Ausschüße und äußerte hf| dabei über feine Kandidatur.

Der Reichsminister des Innern hat am Freitag durch itmndschreiben die Landesregierungen gebeten, alle Maßnahmen pr Durchführung der Wahl des Reichspräsidenten in die Wege 11 leiten.

Die Reichstagsfraktion des Zentrums und der Bayerischen Selfepartci haben einen Antrag eingebracht, der die Reichs- ngierung ersucht, daß die Mittel der Reichswesthilse 1931 ra- Hcr als bisher und in vollem Umfange den ehemals besetzt ge- bc lenen Gebieten zuflößen.

Am Donnerstagabend hat in Genf eine längere Unterredung zwischen Simon, Grandi und Gibson stattgefunden, in der, wie ictlautet, die internationale Schulden- und Tributfraae erörtert rarben ist.

Im Verlaufe der Donnerstag-Sitzung des Hauptausschußes in Genf stellte Tardieu den Antrag, die Bildung der Kommißio-

et

icm vorzunehmcn und außerdem die Bildung eines politischen nlommcnitcDcrtrllia Ausschusses zu beschließen, der sich mit den auf dieOrganisie­rt unglaublich,.. rumg des Friedens" bezüglichen Fragen zu beschäftigen habe.

heißt es aufpafien. In einem Ausruf, der von 120 Persönlichkeiten des eng? !n gerade zur véi liirten öffentlichen Lebens unterzeichnet ist, wird die Streichung 1" eine ganze r .i itr Kriegsentschädigungen und Reparationen als einziger Weg

iir jeden Steuer;?- tut der Weltkrise und zu neuem Wohlstand gesordert.

h aller Fragen uns 5

Die notwendige Zweidrittcl-Mehrheit zur Auflösung des

m auf dem Eebieie: Oldenburgischen Landtages wurde nicht erreicht. Nunmehr rlag Lpneth & M miß der Volksentscheid zur Auflösung des Landtages durch-

M. 1,40.

geführt werden.

Die Vereidigung Adolf Hitlers als Beamter oct braun-

Äurjbriefe? A«

wniiüe, ckuemrt âiwcigifchen Regierung hat Freitagnachmittag 17 Uhr in den

beträgt NM ^ ' Kannten der braunschweigischen Gesandtschaft in Berlin statt? end M AM im 1 Funden.

Steucrtermin^ Auf einem Laubcngcländc in Hagen (Westfalen) wurde Mols Wv M^ "" Polizeibeamten ein Sprengstofflager ausgchoben, das aus (trsa 10 Kilogramm Sprengstoff, 44 Meter Zündschnur, 52

82. Dieser Zeitung nm. Ein bedeuten'. i-E;pedition der D

Lâuß Insanteriemunition und einem Trommclrevolver be- ita nb Zwei der Tat dringend verdächtige Personen wurden icftgenommcn; einer von ihnen ist ein Funktionär der Kommu-

iijtifd)cn Partei.

^W ^^^'^ Meldungen aus Montevideo zufolge ist das dortige Büro eugcr.de> Tofumen. lce rujjjj(f)Cn HandelsvertretungAmtorg" polizeilich gefchlof- ungblirzeige unter n

km worden. Durch eine Haussuchung soll zahlreiches kommu

liDlischcs Propaganda-Material für die südamerikanischcn Staa- Mochk". Ecbanni^ Lcn on6 Licht befördert worden sein.

ter. Werden die Cu­tt gegen China?

Die neue großeW bei Mrhuüdert-M

Die russische Presse bringt eine Meldung, wonach General knemin, der Führer der weißgardistischen Organisation in kHarbin, von den Japanern beauftragt worden sei, ein weiß- |a rdistische Division zu formieren.

In der spanischen Hauptstadt läuft ein Gerücht um, daß der ß ist die Frage, die k rühmte Führer des Rif-Aufstandes, Abd el Krim, von der

t die widerfptth" 3m|el Reunion, wo er interniert war, entkommen sei und einen PÜd machen ^ |ie icn Aufstand gegen die Spanier in Marokko vorbereite.

i eich bebilderte - Die weitaus in der Mehrheit befindliche nationalsozialistische

Heft der Clec- Bttabtratsfrahion von Coburg hat beschloßen, Adolf Hitler zum Ehrenbürger der Stadt Coburg zu ernennen.

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_ ~ Unter Würdigung der schwierigen Gesamtverhältnisie haben

ft [ein in ^- >>« Tarisvertragsparteien im Vcrsichcrungsgewerbe sich dahin

n t iständigt, den Mantcltarifvcrtrag bis zum 3. September 1932

liessen

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imb die geldlichen Leistungen bis zum 30. Juni 1932 zu ver- li »gern.

Der Provinzialverband Schlesien des deutschen Gastwirtcvcr- i>«ndes hat beschlossen, alle erforderlichen Schritte zur Organisa- !i«n eines Bierstreiks innerhalb der gesamten Provinz zu unter- rehmen.

Das Bäckergewerbe Groß-Berlins, die Bäckermeister und $ lotfabrikanten haben beschlossen, den Brotpreis ab Montag, 21 Februar, um 2 Pfennig herauszusetzen.

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und --"

Me Abstimmung über die MiArmlensantrüse im Reichstag.

Die von den Nationalsozialisten, Deutschnationalen, der ^mischen Bolkspartei und den Kommunisten cingcbracksten Mßtrauensanträgc gegen die Reichsrcgicrung wurden in ge- m tinfamcr namentlicher Abstimmung mit 289 gegen 264 Stirn? mm abgelehnt. Die Mehrheit für das Kabinett Brüning be- lr igt also 25 Stimmen.

Die von den Nationalsozialisten, Deutschnationalen und 8 emmunijten beantragte Reichstagsauflösung wurde mit 299 gegen 228 Stimmen abgelehnt.

^ ie Räumung des deutschen Konsulats in Schanghai.

Schanghai, 26. Fcbr. Die Räumung des deurschen Konsulats i^ Donnerstagabend ist auf die unmittelbare Nähe des japani- M'n Konsulats und des an der Reede liegenden japanischen i FlaggschiffesIdjumo" zurückzuftihren, da die Chinesen jede Glicht eine heftige Beschießung des umliegenden Gebiets durch- nmrrn.

Hessische Landtagssitzung.

Der Hessische Landtag ist am Freitag nach stürmischem Ende auf unbestimmte Zeit in die Pause gegangen, die sicher­lich erst mit der Aufnahme der Etatberatungen zu Ende sein wird. Das Hessenparlament hat vorher mit einfacher Mehrheit den nationalsozialistischen Amnestiegesetzentwurf, der inzwischen eine Milderung erfuhr, angenommen. Da die Regierung ver­fassungsrechtliche Bedenken geltend macht, so ist mit der Ver­kündung des Gesetzes nicht zu rechnen, ehe der Staatsgerichtshof, dessen Spruch die Antragsteller anrufen wollen, entschieden hat.

Vemebelungötaktik.

Eine irreführende These in der Abrüstungsfrage.

Die große Debatte auf der Genfer Abrüstungskonferenz hat erneut gezeigt, welche Staaten bemüht sind, die ihnen unbequeme Abrüstung durch diplomatische Schachzüge und juristische Spitz­findigkeiten zu umgehen. Es ist dabei u. a. von Interesse, daß auch in Genf wieder eine seit langem von Frankreich vertretene These hervorgeholt worden ist, eine These, die auch von den fran­zösischen Vasallen, namentlich von Polen, angewendet und vor­aussichtlich bei den kommenden Abrüstungsverhandlungen eine bemerkenswerte Rolle spielen wird: die derKriegspotentiels" oder derPotentiel de guerre".

Potentiel de guerre" ist die Bezeichnung für eine Reihe von Faktoren, die zwar die Kriegskraft eines Landes im Verlauf eines Krieges in irgendwelcher Weise zu beeinflussen vermögen, deren Einfluß auf die militärische Stärke jedoch weder zahlen­mäßig festgesetzt noch einigermaßen genau abgeschätzt werden kann. Zu diesen Faktoren zählen vor allem: die geographische Lage eines Landes und seine Grenzverhältnisse, seine Größe, seine Gestalt; Lagerung und Bodenbeschaffenheit, seine Bündnis- lage und Bündnismöglichkeiten, seine Bevölkerungsverhältnisse, seine wirtschaftspolitische, verkehvs- und finanzpolitische Lage, seine sozialpolitische und staatspolitische Struktur und sein Volks­charakter. Das Gegenstück zu ihnen bilden die sogenannten ak­tuellen Faktoren, d. h. die eigentliche militärische Ausrüstung eines Landes, die im Frieden bereits vorhanden ist und für die Kriegsführung sofort nutzbar gemacht werden kann und die dem­entsprechend, im Gegensatz zu den potentiellen Faktoren, auch meßbar ist. Zu den aktuellen Faktoren gehören die Friedens­streitmacht eines Staates zu Lande, zur See und in der Luft und das in ihren Händen befindliche Kriegsmaterial, die aus­gebildeten Reserven und das für sie im Frieden bereitgehaltene Kriegsmaterial, die Organisation der Mobilmachung etc. Für sie hat man im Gegensatz zumpotentiel de guerre" die Bezeich­nungpotentiel de paix" geprägt.

Das ist die rein grundsätzliche Bedeutung desPotentiel de guerre" und despotentiel de paix". Außer ihr besagen beide Begriffe aber noch etwas anderesPotentiel du guerre" versinn­bildlicht die französische These in der Abrüstungsfrage. Sie be­sagt: dempotentiel de guerre" sei ein weit größerer Wert für die Beurteilung der Kriegslast eines Landes beizumeßen als den aktuellen Faktoren. Frankreich vertritt im Zusammenhang da­mit den Standpunkt: Staaten, die in den potentiellen Faktoren anderen Ländern gegenüber unterlegen sind so sei beispiels­weise Frankreich potentiell dem abgerüsteten Deutschland gegen­über unterlegen! vermögen diese Unterlegenheit nur durch eine starke Friedensrüstung und eine im Frieden bereits bis ins Kleinste vorbereitete Kriegsorganisation, d. h. also durch ein starkespotentiel de paix" auszugleichen. Dementsprechend müß­ten sie auch das Recht hierzu haben. Es rechnet gleichzeitig da­mit die ausgebildeten Reserven und das für diese bereitgehal­tene Kriegsmaterial zu den potentiellen Faktoren und will sie dementsprechend von einer eventuellen Rüstungsbeschränkung ausgenommen wissen. Hinter dieser These verbirg sich also offenbar die französische Abneigung gegen wirksame Abrüstung.

Diese These ist natürlich gänzlich abwegig. Das Entscheidende der militärischen Macht eines Landes ist nicht das Vorhanden­sein eines starkenpotentiel de guerre" allein, sondern die Mög­lichkeit, es auch entwickeln und zur Wirkung bringen zu können. Diese Möglichkeit aber hängt ab einmal von der Zeit, die einem Lande im Kriegsfälle hierfür zur Verfügung steht. Sie hängt weiterhin ab von der Lückenlosigkeit despotentiel de guerre", dann aber auch davon, wie weit die Entwicklung despotentiel de guerre" ungestört erfolgen oder geschützt werden kann. Das Fehlen auch nur einer dieser drei Voraussetzungen kann die ge­samte Wirksamkeit despotentiel de guerre" von vornherein in Frage stellen. Was hilft einem Lande beispielsweise eine hohe Einwohnerzahl, wenn deren wehrfähige Teile militärisch nicht geschult sind und rm Kriegsfälle die Zeit fehlt, sie auszubilden! Was das Vorhandensein großer Kohlenvorkommen, was die größte Stahlindustrie einem Lande, das arm an Eisenerzen ist, was die fortgeschrittene Friedensindustrie, wenn ihre Fabriken bereits durch feindliche Luftangriffe zerstört werden können, noch ehe sie überhaupt daran denken konnten, sich auf Kriegsbetrieb umzustellen!

Alles dies sind nur wenige Beispiele für die Unhaltbarkeit der französischen These. Ausschlaggebend für die Kriegskraft eines Landes sind eben nicht die in ihm und seiner Bevölkerung unent­wickelt liegenden, für kriegerische Zwecke vielleicht verwendbaren Kräfte und Möglichkeiten, entscheidend vielmehr ist hierfür in erster Linie das, was tatsächlich int Frieden bereits für den Krieg vorbereitet ist- und dementsprechend für die Kriegführung sofort greifbar ist.

Die Bedeulung des Sandwerts

nach dem Enauete-Bericht.

Der Ausschuß zur Untersuchung der Erzeugungs- und Ab­satzbedingungen der deutschen Wirtschaft (Enquete-Ausschuß) bat unlängst durch seinen Vorsitzenden den Schlußbericht zu seinen umfangreichen Untersuchungen vorgelegt. Ueber das Handwerk wird hierin zusammenfassend folgendes ausgefuhrt:

Auf Grund einer umfangreichen Bestandsaufnahme hat erst der Ausschuß den Nachweis geführt, daß das deutsche Hand­werk innerhalb der gewerblichen Wirtscl)aft immer noch einen außerordentliche breiten Naum einnimmt und seinen Bestand im Vergleich zur Jahrhundertwende nicht nur behauptet, son­dern sogar durch das Aufkommen neuer Handwerkszweige (Elektroinstallateure, Mechaniker usw.) gesteigert hat. Für das Jahr 1926 wurden 1307 867 Handwerksbetriebe fest- gestellt, in denen i 320 51,5 Inhaber, i 517 046 Gesellen und Arbeiter sowie 766 666 Lehrlinge tätig waren. Die Zahl per Angestellten unö sonstigen Hilfskräfte, für die das Handwerk arbeitsmarktpolitisch zufolge der fortschreitenden Vereinigung vieler Handwerksbetriebe mit Ladengeschäften eine immer größere Nolle spielt, ließ sich nicht einwandfrei ermitteln Gezählt wurden in den Handwerksbetrieben 109 325 Angestellte und son­stige Hilfskräfte. Nund 29 Prozent der in Industrie und Handwerk beschäftigten Personen (12 626 776) entfallen also nach den Erhebungen des Ausschusses auf Handwerksbetriebe. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handwerks kommt durch diese Verhältniszahl nur unvollkommen zum Ausdruck.

Wie die Landwirtschaft ist das Handwerk vor allem ein Tätigkeitsfeld des selbständigen Betriebsinhabers. Von den Selbständigen in Industrie und Handwerk (i 785 113) sind nicht weniger als 73,9 Prozent selbständige Handwerker. Die Zahl der Berufszugehörigen, die zwar nicht in dem gleichen Maße wie in der Landwirtschaft, aber ebenfalls in beachtlichem Ausmaße als mithelfende Kräfte tätig sind, wurde von dem Ausschuß auf 7,87 Millionen beziffert Mit Einschluß der Berufszuge­hörigen leben rund 12,6 Prozent der deutschen Bevölkerung von der Handwerköwirtschaft, deren volkswirtschaftliche Bedeutung durch die Uebermittlung von Arbeitstechniken und die Ausbil­dung von Facharbeitern verstärkt wird. In beider Hinsicht bil­det das Handwerk eine wichtige Stütze der deutschen Verfeine- rungsindustrien. Größtenteils aus dem Handwerk herausge­wachsen, haben diese besonders in ihren Klein und Mittelbetrie­ben vielfach noch durchaus handwerkliche Züge. Trotz der ver­stärkten Lehrlingsausbildung in der Industrie ist das Handwerk auch das wichtigste Nekcutierungsgebiet für ihre Facharbeiter geblieben. Die Zahl der außerhalb des Handwerks tätigen 'Fa­brikhandwerker wurde vom Ausschuß mit i 243 640, der Be- tricbshandwerker mit i 2 2 2 392 angegeben. Unter Berück­sichtigung dieser außerhalb der Handwerköwirtschaft stehenden Arbeitskräfte umfaßt der Berufsstand des Handwerks etwas über 6 Millionen gelernte Handwerker oder rund 19 Prozent der hauptberuflich Erwerbstätigen in der deutschen Volkswirtschaft (32 009 300).

Im Gegensatz zur vorkriegskapitalistischen Produktions­weise ist das Handwerk heute größtenteils auf die Darbietung von Leistungen konzentriert Von den über 100 Handwerks­zweigen, die von dem Ausschuß einer Untersuchung unterzogen wurden, sind nur noch verhältnismäßig wenige ausschließlich mit der Gewinnung, Umwandlung oder Formgebung von Stoffen beschäftigt. Diesen Wirtschaftsbereich mußte das Handwerk mehr und mehr an die industriellen Betriebe abtreteu, die sich auf dieser Arbcitsnnterlage, die durch die Auflösung hausgewerb­licher Eigenproduktion erweitert wurde, vornehmlich entwickel­ten. Der Verdrängungsprozeß des Handwerks ist in der Pro- duktionswirtschaft noch in vollem Gange, wenn sich auch sein Tempo seit der Jahrhundertwende verlangsamt hat. In der Nachkriegszeit werden von den Industrie- und Manufaktur- betrieben besonders das Schneider, Schmiede-, Tischler und Sattlcrhandwcrk stärker bedrängt Andere Handwerkszweige, wie das Schuhmacher und Uhrmacherhandwerk, haben sich von Produktionsgewerben in der Hauptsache zu Neparaturgewerben oder, wie das Klempnerhandwerk, zu Jnstallationsgcwerbcn ent­wickelt

Sehr stark ausgebildet ist die Verbindung der Handwerks­betriebe mit Ladengeschäften. Abgesehen von den metallverarbei­tenden Handwerkszweigen gibt diese vor allem auch den großen Handwerkszweigen der Fleischer und Bäcker ihre starke Wett- bewerbskraft gegenüber den industriellen Großbetrieben.

Unter dem Einfluß der industriellen Konkurrenz hat sich das Handwerk verhältnismäßig stark auf wenige Handwerks zweige konzentriert. Von den 1307 867 Handwerksbetrieben entfallen fast 80 Prozent auf 19 Haudwerkszwcige, von denen jeboch die mit Arbeitskräften stark besetzten Handwerkszweige, wie ;. B das Sckmeiderhandwerk (437 893), das Tischlerhand­werk (292 888) und das Schuhmacherhandwerk (22 i 225), in starkem Wettbewerb mit industriellen Betrieben stehen

Obwohl sich das Großhandwerk, besonders in den Bau- und Baunebenhandwerken, immer stärker entfaltet hat, sind die Träger der Handwerkswirtsckmft die Mittel- und besonders die Kleinbetriebe geblieben. Bon der Gesamtzahl der Haiw- werksbetriebe machen die Allein- und Lehrlingsbetriebe 62,8 Prozent, die Betriebe mit einem Gesellen 21,8 Prozent aus.