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Mchenbach, Moros Elbach im seitherige» in ben DilSreis über. Marburg aoyegliedert

44. Fahey

Samstag, den 24. September 1932

$olHi|»t Rundschau

Nummer 38

Lotzbach tonnte au; i Ueberschutz von etwe

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Kopf" und bet(fön« Arzbach, Sollsoetbayl 8. m. b. H., Perlit I Die Erundproblr? I iberzeugung, daß X H nsch nicht miteins 1 Nachweis, daß o 5 auch im bioloc^ Menschheit besonki; in scheidet.

Tb o. Göttlicher. 60 6. 1,20 M. Die liberc.! er und kulturell ven dtung wird von den ihrt, die der Bedarfs- t.

Aus Anlaß des 85. Geburtstages des Reichspräsidenten von Hindenburg bleiben am Vortage, am 1. Oktober, die Schulen in ganz Preußen geschlossen.

Zum 85. Geburtstag des Reichspräsidenten v. Hindenburg hat das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus verfügt, daß die Schulen dieses Tages am Samstag, den 1. Okto­ber, in einer schlichten Feier zu gedenken haben. Im übrigen fällt der Unterricht an diesem Tage aus.

Reichskanzler von Papen wird am Donnerstagabend, 19 Uhr, über alle deutschen Sender als Auftakt zur Winterhilfe eine Ansprache unter dem ThemaWir wollen helfen" halten.

An Stelle des in den Ruhestand tretenden Präsidenten der Reichsbahndirektion Altona wird der bisherige Präsident der Reichsbahndirektion Mainz, Lochte, treten. Die Reichsbahn- direktion Mainz wird vorläufig durch ihren Vizepräsidenten ge­leitet werden.

Die oldenburgische Regierung hat an den Reichspräsidenten einen Hilferuf für die oldenburgische Landwirtschaft gerichtet. Sie fordert sofortige Herabsetzung des Reichsbankdiskonts auf höch­stens 2 v. H. und des Privatdiskonts auf 3 v. H., sowie die Aus­setzung aller Zwangsverkäufe und Versteigerungen für ein volles Fahr.

Die Gemcindcwahlen in Preußen finden nunmehr auch am 6. November statt.

In dem Lohn- und Arbeitszeitstreik im Ruhrkohlenbergban Hot der Schlichter für den Bezirk Westfalen die Tarifparteien Mi Schlichtungsverhandlungen auf heute, Samstag, den 24. Sep­tember, nach Essen eingeladen.

Paul-Boncour hatte am Freitag eine längere Unterredung mit dem japanischen Botschafter Nagaoka über die mandschu­rische Frage. Man nimmt in maßgebenden Völkerbundskreisen an, daß Anfang November die außerordentliche Vollversamm­lung des Völkerbundes unter dem Vorsitz Hymans zusammen-

tritt und daß erst dann die Prüfung und Stellungnahme Lyttonbericht erfolgt.

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Die Vorarlberger Landesregierung hat die von der Na

tionalsozialistischen Partei für den 1. und 2. Oktober in

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hätzbarem Wert, tuf

iotm des Mannten üe", die bet dt*: ammen mit 30 anbei.1, en hat. Der « inexitt. 42, gibt u« portötostra non 30 U

Die preußische Zentrumssraktion hat zum ersten Vorsitzenden 21bg. Prälat Dr. Lauscher, zum zweiten stellvertretenden Vor­sitzenden Abg. Steger und zum dritten stellvertretenden Dor- ! sitzenden Abg. Hensen gewählt.

Das Reichsbanner will unter Einlegung aller Rechtsmittel gegen die Verfügungen auf Auflösung seiner Ortsgruppen Richtenberg in Vorpommern und Ohlau Vorgehen, weil der Vvndcsoorstand des Reichsbanners der Auffassung sei, daß die von dem stellvertretenden Reichskommisiar Dr. Bracht angege­benen Gründe nicht ausreichend für eine Auflösung seien.

bet alte Stil alter i' sollen. Das soeben^ - bringt schon eine auszeichntt. I ^e" oeräßentlichl i . I

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In Bad Liebenstein in Thüringen verstarb der seit 1920 im «»hestand befindliche frühere Reichsgerichtspräsident Wirklicher Geheimrat Dr. Rudolf Freiherr v. Seckendorf im 88. Lebens­jahr.

Am Mittwoch wurde über das Vermögen der Heimbau G. m. b. H. in Berlin, einer gemeinnützigen Beamtensiedlung, das Konkursverfahren eröffnet. Die Schulden belaufen sich auf drei­viertel Millionen Mark. Taufend Beamte sind geschädigt.

Das Moratorium für die memelländische Landwirtschaft, tat am 5. August vom Memelländischen Landtag als dringlich trllärt wurde, ist jetzt vom Gouverneur Gylys unterzeichnet und 'n Kraft gesetzt worden.

Graf Coudenhove-Calergi, der Präsident der Paneuropä- >!chen Union, hat ai. den französischen Ministerpräsidenten Her- nol einen offenen Brief gerichtet, in dem er zu der Aenderung Herriots über die deutsche Gleichberechtigungsforderung:Nein,

et gibt es, a Xiemals, Nichts" erklärt, daß er sich damit nicht einverstanden n unb blutige" erklären sönne. Jede europäische Versöhnung werde unmög- rischen ^leri ^M sich so führt er u. a. aus so lange sich Frankreich dem cle» ntlidjt je^ ^ * - icntarcn Grundsatz der Gleichberechtigung widersetze.

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genz geplante Grenzlandkundgebung verboten. Weiter erließ die Landesregierung eine Verfügung, durch die den reichsdeut­schen Nationalsozialisten das Ueberschreiten der Grenze verboten wird.

Die Vombaycr Konferenz zwischen Kastenhindus und Parias hat den englischen Ministerpräsidenten telegraphisch um vor­übergehende Außerkraftsetzung des englischen Wahlerlasses ge­beten, damit die Konferenzoerhandlungen über die Wahlfrege der unterdrückten Klasten gefördert würden.

Der amerikanische Delegierte für die Abrüstungskonferenz und die Vorbereitende Kommission der Weltwirtschaftskonferenz, Norman Davis, hatte am Donnerstag vor seiner Abreise nach Europa eine Besprechung mit Staatssekretär Stimson, um Wei­sungen entgegenzunehmen.

Die britische Admiralität gibt bekannt, daß sie Bauaufträge für einen Flottillenführer und acht Zerstörer sowie für zwei Minensucher vergeben hat. Damit ist das Bauprogramm von 1931, das aufgeschoben worden war, mit Ausnahme von zwei U-Booten erledigt.

Der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes hat nach zweitägigen Beratungen beschlosten, zum Januar 1933 eine technische Vorkonferenz zur Behandlung des italienischen Antra­ges über die Herabsetzung der Arbeitszeit in der Industrie nach Genf einzuberufen. Dieser Beschluß wurde mit 16 gegen 5 Stimmen der Arbeitgeber und einer Stimme der englischen Re­gierungen gefaßt.

In Liverpool wurden bei Zusammenstößen zwischen Arbeits­losen und Polizei 30 Personen verletzt. Mehrere Geschäfte wur- den von den Arbeitslosen geplündert und Schaufenster einge­worfen.

Die in Bombay tagende Konferenz der Kastenhindus und Parias ist zu einer Einigung gelangt, die möglicherweise den Hungerstreik Gandhis illusorisch machen könnte.

Einer japanischen Blättermeldung aus Moskau zufolge ist eine russisch-japanische Handelstransaktion abgeschlosien worden, derzufolge Japan jährlich 100 000 Tonnen russisches Petroleum einführen und dafür Fischereigeräte und andere Waren nach Ruhland ausführen wird.

Gandhi, der sich seit Dienstagmittag im Hungerstreik befin­det, erklärte, dah er nur noch von Wasser leben werde, das eine außerordentliche Kraft habe, das Leben zu verlängern. In vie­len Grohstädten Indiens wurden Trauerstreiks veranstaltet. Vor Gandhis Gefängnis beteten Hunderte von Hindus den ganzen Tag für ihren Führer. Die Bombayer Konferenz zwischen Kastenhindus und Parias hat gute Fortschritte gemacht.

Der chinesische Admiral Wu Wang-tsung, der die kartogra­phische Abteilung im chinesischen Marineministerium leitet, ist von unbekannten Tätern ermordet worden.

Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Curtiß, hat sich in einer Wahlrede im Staate Tennessee erneut gegen die An­nullierung der Kriegsschulden ausgesprochen.

Der Relchöverband der Deutschen Industrie zum WirtschaMrogramm.

Berlin. Im Anschluß an Vorberatungen des Präsidial- und Vorstandsbeirates für allgemeine Wirtschaftspolitik beschäftig, ten sich Präsidium und Vorstand des Reichsverbandes der Deut­schen Industrie unter Vorsitz von Dr. Krupp von Bohlen und Hol­bach mit dem neuen wirtschaftlichen Programm der Reichsregie­rung, dem Inhalt der bisher erlassenen Verordnungen sowie der allgemeinen wirtschaftspolitischen Lage. Berichte erstatteten Geheimrat Kastl, Präsident Breuweiler, Direktor Dr. Haus­mann und Direktor Kraemer. Als die einmütige Stellung­nahme von Präsidium und Vorstand wurde eine ausführliche Verlautbarung herausgegeben, in der es u. a. heißt:

1. Nach der Auffassung der Industrie hat die ganze deutsche Wirtschaft Anlaß, sich zu dem Versuch der Regierung positiv und aktiv einyuistellen

2. Es kann sich bei dem vorliegenden Programm nicht um ein endgültigesWirtschaftsprogramm" handeln, sondern

nur zur

um einNotprogramm". Als besonders vordringlich sind Ergänzung folgende beiden Aufgaben anzuisehen:

a) die beschleunigte Durchführung der von der Wirtschaft seit langem geforderte Umschuldungsaktion für die Gemeinden, im Zusammenhang damit die Schaffung einer kommunalen Finantzordnung und eines endgültigen Finanzausgleichs,

b) die rechtzeitige Schaffung eines ausreichenden Marktes für die Steuergntscheine.

3. Er erwartet von seinen Mitgliedern, daß jeder Miß­brauch mit den neuen Bestimmungen ausgeschaltet bleibt.

4. Die Industrie muß von der Regierung verlangen, daß insbesondere auch in der Frage der Zinskonversion und auf bent Gebiete der Kontingentierung solche Maßnahmen unterbleiben, die eine neue empfindliche Erschütterung auf dem Geld- urA Kapitalmarkt oder eine unerträgliche Bedrohung der deutschen Ausfuhr mit sich bringen würden. Im Hinblick darauf würde das bereits bekanntgegebene Telegramm an den Reichskanzler von Papen abgosandt.

Deutschland muß kaltes Blut behalten!

Reichsaußenminister v. Neurath und Außenminister Sir John Simon sind gestern in Genf zusammengetroffen und haben zwei Stunden miteinander über die Gleichberechtigung o- forderung verhandelt. Bestimmte Vorschläge sind noch von keiner Seite gemacht worden. Um so mehr kursieren Gerüchte. Deuffchland wird, nachdem es zweimal Verhandlungen angcbo- ten hat, in Ruhe abwarten, welche Schritte die anderen Staa­ten zur Einleitung konkreter Verhandlungen zu unternehmen gedenken. Am ersten dürfte das von englischer Seite zu erwar­ten sein. Es ist damit zu rechnen, daß sich der Kampf u. U. noch um Wochen und Monate hinzieht. Gegenüber aller Stim- nrungsmache müssen jetzt die Heimat und der Außenminister kaltes Blut bewahren. Deutschland kann und wird seinen Standpunkt nicht preisgeben.

Die neuen deutschen Botschafter für Rom, London und Paris.

Der Reichspräsident hat am Freitag den bisherigen Bot­schafter in Paris, v. Hoesch, zum Botschafter in London, den bisherigen Ministerialdirektor im Auswärtigen Amt, Roland Köster, Mim Botschafter in Paris und den bisherigen deutschen

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Größere Wollzufuhren setzen die Bremer Wollkämmerei AG. Rumental, Unterweser, in die Lage, von der 3-Tage-Woche »eher zur ö-Tage-Woche überzugehen. In Kürze sollen neue Autc eingestellt werden.

Die Schlackenmühle der Vereinigten Stahlwerke Ruhrort- Utiderich, die seither stillag, wurde wieder in Betrieb gesetzt. 11 der Erzeugung von Thomasmehl werden zunächst 50 Ar» kter beschäftig*.

Das dem Siegen-Solinger Gußstahlverein in Solingen» Atmschcid gehörende seit Jahren stilliegende Eisenwerk Frank- teen, Kreis Merseburg, ist von kapitalkräftigen Interestenten iWekauft worden, die das Werk unter der Firma Stahl und fUenwerk FranTleben G. m. b. H. wieder in Betrieb setzen um» 5n. Die Wiederaufnahme der Arbeit soll in Kürze bereits et» Mgen. Die Bayerischen Motorwcrke AG. München (BMW) Arden auf Grund der Verordnung zur Wirtschaftsbelebung So Arbeiter neubeschäftigen.

I Zn Auswirkung des Papen-Planes wird die Mundlos-

Wirtschaftsbetebung

A.-G. Nähmaschinen in Magdeburg am 1. Oktober etwa 100 Leute neu einstellen.

Die Bayerischen Spiegelglasfabriken Beschmann-Kupfer AG. Fürth haben in ihren beiden Hauptbetrieben über 100 Mann neu ausgenommen.

Die Ledevwerke Earl Freudenberg G. m. b. H. in Wein­heim haben infolge Eingangs größerer Aufträge über 200 Ar­beitskräfte einstellen können. Dabei braucht die bisherige Ar­beitszeit nicht verWrzt zu werden.

Die Eontinental-Gummi-Werke AG. in Hannover teilt mit, daß sie, um auch ihren Zulieferanten die Möglichkeit der Wieder­einstellung neuer Arbeitskräfte zu geben, diesen zu den laufen­den Aufträgen noch zusätzliche Aufträge in der Höhe von 2>$ bis 3 Millionen RM. gegeben hat. In der Hauptsache werden hiervon betroffen die Textil-, Montan- und chemische Industrie, aber auch das Handwerk wird an der obigen Summe mitbetei­ligt werden.

Gesandten in Belgrad, v. Hastel, zum Botschafter in Rom nannt. Der bisherige Botschafter in Rom, v. Schubert, ist Disposition gestellt worden.

Wamung vor politischen Streiks.

Die sotzialdemokratischen Gewerkschaften in Berlin sind

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Die Wirtschaft muß das Wirtschastsprogramm sichern

Präsidium und Vorstand des Reichsverbandes der Deur- ^it Industrie beschäftigte sich mit dem neuen wirtschaftlichen '^hgramm der Reichsregierung und stellten einmütig fest, daß Ergänze deutsche Wirtschaft Anlaß hat, sich dem Versuch einer Uebung der Wirtschaft von der Seite der persönlichen Initia- ^ positiv und aktiv einzustellen. Von der Wirtschaft und der

Industrie selbst müsse andererseits alles getan werden, um die angestrebte Wirkung des Regierungsprogramm, in einem mög­lichst großen Grade zu erhalten. Der Reichsverband richtet an seine Mitglieder den dringenden Appell, durch weitgehende Initiative sich mit allen Kräften für eine Belebung der Wirt­schaft einzusetzen.

Begriff, ihre Anhänger zu radikalisieren und in Teilstreiks mit politischem Hintergrund hineinzuhetzen. Zn verschiedenen Ge- wevkschaftsversammlungen ist bereits offen zum Ausdruck gebracht worden, daß die Notverordnung vom 4. September ungesetzlich sei und daß infolgedesien die Gewerkschaften an die tarifliche Friedenspflicht nicht mehr gebunden wären. Inzwischen ist s schon zu zahlreichen Teilstreiks gekommen, an denen sich die freien, die christlichen und die Hirsch-Dunkerschen Gewerkschaf­ten, die nationalsozialistischen und kommunistischen Gewerkschafts­richtungen beteiligten. Reichskanzler v. Papen hat daher be­reits eine sehr deutliche Warnung an die Adresse der Gewerk­schaften gerichtet und hat den Reichsarbeitsminister gebet-n, die Gewerkschaften auf die Folgen derartiger Streiks hinzu­weisen. In dieser Verordnung sagt der Arbeitsminister, daß Gewerkschaften, die einen gegen die gesetzlich zugelassene Unter» schreitung der tarifvertraglichen Sätze gerichteten Kamps unter» stützen, gegen die tarifvertragliche Friedenspflicht verstoßen" würden, d. h. daß bei derartigen Streiks die betroffenen Be­triebe, wenn sie auf Schadensersatz klagen, recht bekommen wer­den, und daß die Arbeitnehmerorganisation, die für den Streik verantwortlich zeichnet, die entstandenen Schäden zu begleichen hat. Die Streikenden setzen sich der Gefahr aus, daß sie keiner­lei Unterstützung erhalten, wenn sie durch den Streik ihren Ar­beitsplatz verlieren. Sie haben außerdem gegen sich 5 Millio­nen Arbeitslose und zudem ziemlich schwache Kasien.