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Erscheint Samstags.

Bezugspreis 1,50 M/ vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. - Für Aufbewahrung oder Rück- sendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert

44. Fahrv.

Samstag, den 19. November 1932

Nummer 4«

Ordnung!« Piakt. We^ Mende, Serfammhin^ ^ufl. Von Thefied. L m Reichstag u. pteuji ng 1,95 M., per «et in bribstverlag des Vep )öjel (Bez. Düsieldoisi, 'M. - Das Werlch?' chnung. Es wird jede- n, Innungen, Eenosicr t dem Vereins- und fr rfooHer, unentbehrlut^

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Die Parteiführer-Besprechungen beim Reichspräsidenten nahmen am Freitag in der Form von Einzelempfängen ihren Anfang. Um die Mittagsstunden wurde der deutschnationale Führer Geheimrat Hugenberg empfangen. Am späten Nach­mittag schlossen sich dann noch Unterredungen Hindenburgs mit dem Zentrumsvorfitzenden Prälat Kaas und dem Führer der Deutschen Volkspartei, Abgeordneten Dingeldey, an.

Die Geltungsdauer der Verordnung des Reichspräsidenten zur Sicherung des inneren Friedens vom 2. November ds. Z., die bis zum 19. November befristet war, ist durch eine Verord­nung des Reichspräsidenten vom Donnerstag bis zum Ablauf des 2. Januar 1933 verlängert worden. Gleichzeitig ist auch die in der ergänzenden Verordnung vom 3. November ds. 3-, ent­haltene Ermächtigung verlängert worden, wonach Ausnahmen für Wahlversammlungen zugelassen werden, sofern diese Wah­len bis zum 15. Januar 1933 einschließlich stattfinden.

Auf Grund des Artikels 48 Absatz 2 hat der Reichspräsident am Freitag in einem Erlaß, der gleichzeitig an den Reichskanz­ler in seiner Eigenschaft als Reichskommissar gegangen ist und der in einem besonderen Begleitschreiben dem preußischen Mi­nisterpräsidenten Braun zugestellt wurde, durch Notverordnung eine Regelung für die Zuständigkeiten in Preußen getroffen.

Aus dem Braunen Haus in München wird betont, daß Herr Hitler das Amt des Reichskanzlers unter allen Umständen für sich beanspruche.

Die nationalsozialistische Frattion hat im Bayerischen Landtag einen Antrag eingebracht, wonach bei der Rcichsrcgie- rung darauf hingewirkt werden soll, im Reichstag alsbald einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Auflösung aller Trusts, Konzerne und Syndikate zugunsten der freien Wirtschaft und Preisbildung vorsieht.

In der Londoner Albert-Hall fand unter Vorsitz von Lord Cecil eine große Abrüstungskundgebung statt. Die Versamm­lung nahm einstimmig eine Entschließung an, in der u. a. eine weitgehende Abrüstungspolitik, die Anerkennung der deutschen Gleichberechtigung gefordert wird.

Das französische Handelsministerium teilt mit, daß die seit einigen Wochen erwarteten deutsch-französischen Verhandlun­gen über die Revision des deutsch-französischen Handelsvertrages vom 17. August 1927 am 21. November in Berlin beginnen werden.

Die Sozialdemokratische Partei Badens wird sich in der kommenden Woche auf einem außerordentlichen Patteitag mit den Meinungsverschiedenheiten zwischen der Patteimitglied- schast und dem Landesvorstand einerseits und der Landtags- frattion andererseits in der Frage des Konkordats beschäftigen.

Reichstagspräsident Göring hat sich nunmehr endgültig da­hin ausgesprochen, daß nicht beabsichtigt sei, den Reichstag vor dem 6. Dezember einzuberufen.

Der Verwaltungsrat der BIZ. hat in seiner Sitzung am Montag der Verlängerung des Anteils der BIZ an dem 90= Millionen-Dollar-Kredit der Deutschen Rcichsbank bis zum 5. März 1935 unter den bisherigen Bedingungen zugesttmmt.

Der Reichswittschastsminister hat ungeordnet, daß die Importeure für den Monat Dezember 1932 den Höchstbetrag ihrer allgemeinen Genehmigungen ebenso wie bereits für die Monate ab Mai d. Z. nur bis zur Höhe von 50 Prozent in Anspruch nehmen dürfen.

Die Sitzung des Büros der Abrüstungskonferenz am Don­nerstag stand vollkommen unter dem Zeichen der deutschen Gleichberechtigungsfrage.

Der Gcsetzgcbungsausschuh des Hessischen Landtags erle­digte am Donnerstag zahlreiche Eingaben auf dem Gebiet der Justizverwaltung,die fast alle im Sinne der Regierungsantwort für erledigt crklätt wurden.

Der Hauptausschuh des Danziger Volkstages hat am Don­nerstag mit den Stimmen der Nationalsozialisten, Sozialdemo­kraten und Kommunisten auf Antrag der Nationalsozialisten gegen die Stimmen der Regierungspatteien die Aufhebung des am 28. Juni 1932 beschlossenen Ermächtigungsgesetzes für die gegenwärtige Regierung, das bis zum August 1933 Geltung haben sollte, beschlossen.

Im Altonaer Sprengstoffprozeß gab der Angeklagte Reichs- tagsabgeordneter und Standartenführer P. Moder die Erklä­rung ab, daß er nach der Besprechung in Rendsburg den Mit­angeklagten Grezcsch und Plähn den Befehl zur Ausführung der Anschläge gegeben habe. Er habe auf eigene Faust gehan­delt. Ein Befehl von höherer Stelle existiere nicht.

In dem Prozeß wegen Erschießung des Chemnitzer Den­tisten Krebeck in einem Verkehrslokal der NSDAP, in der Nacht zum 5. August fällt das Gericht entsprechend dem Antrag des Staatsanwaltes gegen den Angeklagten Ferdinand Bartl wegen gemeinsamen Mordes das Todesurteil.

Im Genfer Großen Rat sprachen bk Parteien, mit Aus- nahme der Sozialdemokraten, der Negierung, der Polizei und der Armee den Dank für ihr Verhalten bei den blutigen Bor- lällen am 9. November aus.

Der Weltflieger v. Gronau und seine Begleiter, der Fluglehrer o. Nooth, der Vordwart Hack und der Funklehrer Albrecht erstatteten Donnerstag dem Reichspräsidenten einen Bericht über ihren Weltflug.

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Die Danzig-polnischen Wirtschastsverhandlungen, die in Warschau stattfanden, sind ergebnislos abgebrochen worden.

Der im Zusammenhang mit den Genfer Unruhen verhaf­tete sozialistische Nationalrat Nicole steht seit einigen Tagen im Hungerstreik.

In den Spätabendstunden des vergangenen Sonntags ist auf das Rathaus in Lausanne, das offizielle Regicrungsgc- bäude, in dem gleichzeitig die gesamte Stadt- und Kommunal­verwaltung untergebracht ist, aus einem vorüberfahrenden Kraftwagen eine Bombe geschleudert worden. Fünf Personen wurden verletzt. Ueber 20 bekannte Kommunistenführer wur­den verhaftet.

In der italienischen Kammer fand am Mittwoch eine Fest­sitzung zur Feier des ersten Dezenniums der faschistischen Re­volution statt. Vor genau zehn Jahren, am 16. November 1922, hielt Mussolini nach der Machtergreifung seine erste Rede in Monte Citorio in seiner Eigenschaft als Ministerpräsident.

Durch einen Erlaß des italienischen Ministerrats werden 18 bekannte Antifaschisten, die im Jahre 1926 mit dem Verlust der Staatsbürgerschaft und der Vermögensbeschlagnahme be­straft worden waren und ins Ausland flüchteten, mit sofor­tiger Wirkung begnadigt.

Das englische Oberhaus hat die Ottawa-Abkommen ohne Debatte in dritter Lesung verabschiedet. Die Genehmigung durch den englischen König wird demnächst erfolgen.

Das australische Unterhaus nahm nach einer erregten Aus­sprache die Gesetzesvorlage über die Uebereinkommen von Ot­tawa mit 39 gegen 18 Stimmen in dritter Lesung an.

Das englische Unterhaus billigte mit 202 gegen 42 Stim­men die am 21. Oktober vom Schatzamt verfügte und ab 25. Oktober gültige Verlängerung der bisherigen Eisen- und Stahl­zölle auf zwei Jahre.

Unter dem Vorsitz des englischen Ministerpräsidenten MacDonald wurde in London die dritte Rundtisch-Konferenz für Indien eröffnet.

Die vorbereitenden Verhandlungen zum Abschluß von Han- delsverträgen zwischen England einerseits und Argentinien, Norwegen und Schweden andererseits haben in London be­gonnen.

Präsident Hoover, der gestern nach Washington zurückkehrte, nahm sofort das Schuldenproblem in Angriff, das mit den Ne­gierungsmitgliedern nunmehr nochmals überprüft wird.

In Washington wird verlautbart, daß sich das Defizit im Staatshaushalt für die ersten viereinhalb Monate des laufen­den Steuerjahres, das am 1. Juli begann, auf 709 Millionen Dollar beläuft.

Die Bankzusammenbrüche in den Vereinigten Staaten be­liefen sich in den ersten zehn Monaten des Jahres auf 1209. Im Monat Oktober z. B. schlossen nur 76 Banken gegenüber 122 im Oktober 1931.

Die japanischen Militärbehörden sind entschlossen, gegen die mandschurischen Rebellen einzuschreiten, obwohl Gefahr be­steht, daß der Kommandant der Aufständischen Supingwen dann die 250 japanischen Zivilisten, die er als Geiseln zurückbehalten hat, kurzerhand erschießen läßt.

Das preußische Staatsministerium Braun hat Gerhart Hauptmann die Verleihungsurkunde zur Großen preußischen Staatsmedaille überreicht.

Im Rahmen der Sparmaßnahmen sollen von den 45 Obcr- postdirektionen allmählich im Lause der nächsten Jahre 13 Oberpostdirektionen eingezogen werden. Es finden gegenwärtig über diese Frage Verhandlungen mit den Ländern statt.

Die Deutsche Reichspost veröffentlicht ihren Bettcht über das zweite Viertel (Juli bis September) des Rechnungsjahres 1932. Gegenüber dem Vorjahr ist der Bettehr in fast allen Verkehrszweigen zurückgegangen.

Zwischen Dr. Eckener und der Stadtverwaltung von Se­villa ist ein Vertrag unterzeichnet worden, wodurch Sevilla Zwischenstatton für die Amerikafahrten desGraf Zeppelin" werden soll.

Bei Radoszkowice wurden 15 Bauern, die von Sowjet­rußland über die Grenze nach Polen gelangen wollten, von russi­schen Grenzwächtern angestossen und acht Bauern getötet.

In dem Pattser Steuerhinterziehungsskandal, in den etwa 1000, zum Teil sehr hochstehende französische Persönlichkeiten verwickelt sind, wurden die ersten Verhaftungen vorgenommen.

An der Breslauer Universität ist es erneut zu Ausschrei­tungen gekommen, als Professor Cohn nach längerer Pause seine Vorlesungen wieder aufnehmen wollte. Die Universität mußte durch die Polizei geräumt werden. Sie wurde vom Rektor bis auf weiteres geschloffen.

Vaugeldzuteilung.

Die öffentliche Bausparkaffe für Hessen (Abteilung der Lan­deskommunalbank Girozenttale für Heffen) in Darmstadt nahm am 14. November in Anwesenheit einer Anzahl von Bau­sparern und Vertretern von Sparkaffen ihre 6. Baugeldzutei­lung vor. Ausgelost und zugeteilt wurden diesmal 31 Verträge mit 144 000 NM., so daß nunmehr nach dreijährigem Bestehen der Bausparkasse im ganzen 114 Verträge über 645 000 RM. Vertragssumme ausgelost sind. Die nächste Baugeldzuteilung der öffentlichen Bausparkaffe für Hessen findet voraussichtlich Anfang April 1933 statt mit dem Stichtag 31. März 1963.

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Rücktritt der ReichSregierung.

Der Reichskanzler erstattete am Donnerstag dem Reichs­präsidenten Bericht über das Ergebnis der Besprechungen, die er im Auftrag des Herrn Reichspräsidenten mit den Partei­führern zur Erzielung einer möglichst breiten nationalen Kon­zentration gepflogen hat. Während die DNVP., die DVP. und die Bayerische Volkspartei auf dem Standpunkt stehen, daß sie jede solche Konzentration begrüßen, welche die Arbeit der Reichs- regierung zu erleichtern in der Lage sein würde, hat der Füh­rer der Zentrumspartei der Ansicht Ausdruck gegeben, daß ihm Führung und Zusammensetzung des gegenwärtigen Kabinetts nicht gegeignet erscheinen, den Zusammenschluß dieser Kräfte sicherzustellen. Die SPD. hat den Wunsch des Kanzlers zu einer Unterhaltung über die Mitarbeit in einer nationalen Notge­meinschaft schroff abgelehnt. Die NSDAP, hat mitgeteilt, daß sie nur unter gewißen Vorbedingungen zu schriftlichen Verhand­lungen bereit sei, wobei sie es von vornherein ablehnt, das von der Reichsregierung in Angriff genommene politische und wirt­schaftliche Programm zu unterstützen.

In dieser Lage glaubt die Reichsregierung, die unter Ein­satz aller ihrer Kräfte versucht hat, den ihr vom Herrn Reichs­präsidenten am 1. Juni erteilten Auftrag auszuführen, in bestem 'vaterländischen Interesse zu handeln, wenn sie ihr Amt in die Hände des Reichspräsidenten zurücklegt. Sie handelt dabei ohne den Grundsatz autoritärer Staatsführung preiszugeben nach dem von ihr schon vielfach ausgesprochenen Prinzip, daß Rücksichten auf Personen in dieser so ernsten Stunde keinen Raum haben können. Sie wünscht, dem Reichspräsidenten den Weg völlig frei zu machen, damit er als Führer der Nation, und gestützt auf die hohe Autorität seines Amtes die Zusammen­fassung aller wahrhaft nationalen Kräfte herbeiführen möge, die allein den Weg der deutschen Zukunft sichern kann.

Der Reichspräsident nahm die Demission der Reichsregierung entgegen und beauftragte das Kabinett mit der Weiterführung der Geschäfte.

Lübecker Bürgerschastswahlen.

Bei den Bürgerschaftswahlen am Sonntag erhielten Sozi­aldemokraten 30 040 Stimmen, 29 Mandate, Hanseatischer Volks­bund 4893 Stimmen, 5 Mandate, Kommunisten 9902 Stimmen, 9 Mandate, Nationalsozialisten 27 282 Stimmen, 27 Mandate, Staatspattei 1277, 1 Mandat, Zentrum 748, 1 Mandat, Haus­und Grundbesitzer 4105, 4 Mandate, Deutschnationale 3736, 4 Mandate.

Das Millonenbeer der roten.

In diesen Tagen werden wie alljährlich Tausende von trauernden Müttern und Vätern, Witwen und Waisen in Son­derzügen an die deutschen Grenzen fahren. Die Wagen tragen Namèn, die den Bestimmungsort weisen,Pvern"Verdun" Reims"Arras" und fremd klingende, östliche Städte­namen. Es sind die Pilgerzüge der deutschen Kriegerhinterblie- benen. Weit ist der Weg und endlos währt es oft, bis endlich unter den Tausenden von gleichen Kreuzen das eine gefunden ist.

36 420 deutsche Helden liegen auf dem Friedhof von Neu­ville St. Daast, dem größten Soldatenfriedhof im Wösten. 36 420 Einzelgräber, das neu angelegte Massengrab und die ständig erfolgenden Zubettungen nicht mitgerechnet. In Mais- somy, nordwestlich St. Quentini, ruhen über 15 000 Tote in Einzelgräbern, ebensoviel in Sammelgräbern. Der Friedhof von Sankt Laurent-Blanay zeigt 4446 Einzelgräber und ein Sam­melgrab mit 21450 Toten!

In Lens-Sallaumines, 10 Kilometer nördlich Arras, liegen über 8000 Einzelgräber und annähernd soviel Tote in zwei Sammelgräbern. Eine endlose Liste ließe sich aufstellen denn insgesamt zählt man nicht weniger als 287 Friedhöfe mit deut­schen Gefallenen allein auf ftanMiffchem Boden.

Nicht mitgerechnet sind die Massengräber und Friedhöfe des Ostens und Südens, nicht jene vielen schlichten Tafeln, dre nur die Namen von Tapferen verzeichnen, deren sterbliche Reste nie gefunden wurden.

Ueber sechs Millionen Todesopfer forderte der Welttrreg. Eine Million achthunderttausend Deutsche waren darunter. Sie alle ließen ihr Leven für den Frieden! Und wenn noch heute, wie es häufig in den ehemaligen Kampfgebieten geschieht, der friedliche Pflug mit der aufgeworfenen Erde die Gebeine eines unbekannten Toten ans Licht zieht, so sollte das der unruhigen Menschheit, die die Opfer des Krieges nur allzu leicht vergaß, eine tiefernste Mahnung sein!

Kapelle auf der deutschen Kriegsgräberstätte Lissey. Dep. Meuse, Frankreich. Errichtet Dom Dolhsbund Deutsche Kriegsgrâberfürsorge e.0.