Samstag, den 16. Juli 1932.
„Gießener Zeitung"
Nr. 28
an*
3m Gewinde -er Steuerschraube.
Meiers Erbtante war gestorben und hatte ihrem lieben Neffen 50 000 Mvrk hinterlassen. Nkeier machte große Pläne. Aber wie katastrophal er sich verrechnet hatte, merkte er erst, als ihm die Steuerbehörde die Erbschaftssteuer abknöpfte. Da weinte er zum ersten Mal.
Was übrig blieb, durfte Meier als sein Vermögen an sich nehmen. Er nahm es in Besitz, und dies war für das Finanzamt ein Gruno, ihn zur Vermögenssteuer heranzuziehen. Da weinte Meier zum zweiten Male.
Nur rm Handel steckt der Segen! So sagte sich Meier und eröffnete mit einem Teil des Geldes ein Geschäftchen. Nachdem zehn Kauflustige sich nach den Preisen für Heringe und Schmierseife erkundigt, fünf Kunden auf Pump Zucker und Salz mitgenommen, zwei Käufer auf Stottern Senf und Nkargarine erstanden und jemand gegen bar ein Kästchen Zündhölzer gekauft hatte, war der erste Umsatz getätigt. Dieser Meinung war auch das Finanzamt und zog die Umsatzsteuer ein. Da weinte Meier zum dritten Male.
Wer einen Laden hat, betreibt ein Gewerbe, und die Behörde betrieb alsbald die Einziehung der Gewerbesteuer. Da weinte Meier zum vierten Male.
Was Meier ohnehin schon wußte, brachte der Buchabschluß am Ende des ersten Geschäftsjahres klar und zahlenmäßig zum Ausdruck, — er hatte tüchtig zugebuttert. Was Meier nicht gelungen war, das gelang dem Finanzamt, denn dieses stellte einen ansehnlichen Gewinn fest und forderte die von dem Gewinn fällige Einkommensteuer an. Da weinte Meier zum fünften Male.
Wie beabsichtigt, hatte M'eier sich ein kleines Häuschen gekauft. Da er sich als Käufer verpflichtet hatte, sämtliche Kosten zu tragen, mußte er Grunderwerbs- und Vermögenszuwachssteuer zahlen. Da weinte Meier zum sechsten und siebenten Male.
Prompt erfolgte auch die Erhebung der Grundvermögens-, Gebäude- und Hauszi'nssteucr. Meier weinte zum achten, neunten und zehnten Male.
Meier war Mitgenosie des Ziegenzuchtvereins. Am Jahresschluß hatte der Verein einen Ueberschuß aus Deckgel- dern zu verzeichnen, so daß jedem Genosien einige Mvrk Dividende ausgezahlt werden konnten. Bevor Meier den Betrag in die Finger bekam und ihn in Bier umsetzen konnte, zog man ihm die Kapitalertragsteuer ab. Da weinte M'eier zum elften Male.
Meier war auch Mitgesellschafter einer G. m. b. H. Als er sich nach dem Zeitpunkt der Gewinnausschüttung erkundigte, wurde ihm klargcmacht, daß man nach der für den Gewinn zu entrichtenden Körperschaftssteuer leider von dem Gewinn nichts mehr erübrigt habe und eine Ausschüttung nicht in Frage komme. Da weinte Meier zum zwölften Male.
Getreu dem Dichterwort: „Mensch sei helle, bleib Junggeselle", pendelte Meier unbeweibt in der Weltgeschichte umher. Die Freude hierüber wurde ihm durch die Abzapfung der Ledigensteuer gestört. Da weinte Nteier zum dreizehnten Male.
Nur um der Ledigensteuer zu entgehen, heiratete er. Nunmehr mußte er neben seiner eigenen auch noch die Bürgersteuer für seine Gemahlin mitzahlen. Da weinte Meier zum vierzehnten Male.
Für den Mops, den sich Meiers zulegten, war alsbald Hundesteuer fällig. Da weinte Meier zum fünfzehnten
Die LandStmM
Sportroman von Emil Wöhner.
(Nachdruck verboten.)
(9. Fortsetzung.)
Diese Märsche in der frechen Luft bildeten natürlich auch ein vorzügliches Lungentraining. Um möglichst schnell der Großstadt den Rücken zu kehren, fuhren die Spieler mit der Straßenbahn bis zum Ausgang der Stadt. Von hieraus ging es dann in flottem Marsche durch Feld und Wald. Nach einer halben Stunde gab es eine Ruhepause, bis es dann wieder unter dem Absingen fröhlicher Lieder der Heimat zuging. Das Leib- und Magenlied der Mannschaft war das „Landknechtslied". Es wurde jedesmal mit neuer Begeisterung gesungen:
„Dom Barette weiht die Feder
wiegt und biegt im Winde sich.
Unser Wams von Büffelleder
ist zerfetzt von Hieb und Stich.
Stich und Hieb
und ein Lieb
muß ein,
ja muß ein Landsknecht haben."
Der Lieblingsvers Adolf Müllers aber lautete:
.Landknechtsleben, lustig Leben,
in der Schenke Tag und Nacht.
Sitzt ein fauler Bursch daneben,
der nicht trinkt und der nicht lacht:
Schmeißt ihn raus!
Einen Strauß
muß ein,
ja muß ein Landsknecht haben."
Besonders die Aufforderung: „Schmeißt ihn raus!" fang er jedesmal mit wahrer Hingebung und großem Stimmenaufwand.
Fast immer ging es auf diesen Wanderungen sehr lustig zu. Am meisten trug natürlich Adolf Müller zur Unterhaltung bei. Wer auch Dringhoff war kein Spielverderber. Er konnte sogar recht vergnügt sein. Am beliebtesten waren bei den Spielern die Ruhepausen, die unter munteren Scherzen und gegenseitigem Anulken nur zu schnell vergingen.
Bei einer solchen Gelegenheit, als die Spieler an einer schattigen Stelle im Walde lagerten, wurde Theo Hansen von allen Seiten bestürmt, auch einmal etwas zum besten zu geben.
„Man zu, Theo," rief Günter Freund, „du hast heute den ganzen Nachmittag noch nicht viel gesagt."
„Na, meinetwegen. Mir fällt da auch gerade so eine Gerichte ein. Hört mal zu:
NTale. Auch mit der Kirchensteuer verschonte man ihn nicht. Da weinte Meier zum sechzehnten Male.
Meier übertrug das Häuschen nunmehr auf den Namen seiner Frau. Für diesen Akt war Stempelsteuer fällig. Da weinte Meier zum siebzehnten Male.
Bald mußte M'eier auch Krisensteuer entrichten. Da weinte Meier zum achtzehnten Male.
Zur schnelleren Bedienung der Kundschaft gedachte Meier ein Motorrad zu benutzen. Er erhandelte einen fast ausgedienten Benzinesel auf Raten, konnte jedoch nicht damit fahren, weil er die fällige Kraftfahrsteuer nicht aufbringen konnte. Da weinte M'eier zum neunzehnten Mole.
Als alle Versuche, zu Geld zu kommen, fehlschlugen, ergab sich Meier dem Alkohol. Er zog durch die verschiedenen Lokale und zahlte Bier-, Hocker-, Vergnügungs-Steuern. Dann war dank der Steuerzahlerei der letzte Pfennig der Erbschaft weggesteuert. Vor Wut schäumte M'eier, aber er weinte nicht mehr, um nicht zur Schaum-Wein-Steuer herangezogen zu werden. Z. Böning, („Gküne Post" Nr. 17/32).
Vierzehn Zähre Lohnraub ?
Unter diesem Titel, allerdings ohne Fragezeichen, erscheint dieser Tage in der nationalsozialistischen Presse ein Artikel aus der Feder eines gewissen Edgar Bissinger, in dem an Hand der letzten Veröffentlichung des Statistischen Reichsamts über das für den Verbrauch verfügbare Durchschnittseinkommen der deutschen Bevölkerung der Sozialdemokratie und dem Zentrum der Vorwurf gemacht wird, daß in den 14 Jahren ihrer Regierung die Löhne in Deutschland immer weiter zusammengeschmolzen seien. „Von Jahr zu Jahr, während überall im Reiche und in den größten deutschen Ländern die Sozialdemokraten und mit ihnen ihre schwarzen Genossen am Ruder waren, schmolzen die Löhne und Gehälter zusammen. Das tatsächlich verfügbare Einkommen wurde von Jahr zu Jahr geringer." Dieser Artikel ist geradezu ein Hohn auf die Sorgen des erwerbstätigen Bürgertums, dessen ungeheure Not nicht zuletzt dadurch hervorgerufen worden ist, daß unter maßgebender Führung der Sozialdemokratie gerade das Gegenteil der nationalsozialistischen Behauptungen getan wurde. Jahrelang haben wir in Deutschland eine Uebersteigerung des Lohnniveaus ohne jede Rücksicht auf die volkswirtschaftlichen Möglichkeiten erleben müßen und noch weit bis in die Wirtschaftskrise hinein hat die Sozaldemokratie nur ein sehr geringes Verständnis dafür gezeigt, daß dieses weit überhöhte Lohnniveau zu mindest in der Zeit der Krise nicht aufrecht zu erhalten war. Was soll dieser Tatsache gegenüber die nationalsozialistische Behauptung, die Löhne seien dauernd gesunken, besagen?
Da gingen einmal an einem heißen Nachmittage drei Fußballspieler spazieren. Sie hatten einen tüchtigen Durst, aber der nächste Gasthof war noch eine halbe Stunde entfernt. Da meinte der eine Spieler: ,Um uns die Zeit zu verkürzen, muß jeder eine Lüge erzählen. Wer's am besten kann, wird von den beiden anderen im nächsten Wirtshaus freigehalten'. Die zwei anderen stimmten zu. Da fing denn der Erste an zu erzählen: «Also da war mal ein Fußballwettspiel im hohen Norden. Die Luft war eisig kalt, so ungefähr minus zwanzig Grad. Wie es nun kam, weiß ich nicht, jedenfalls wurde an den linken Außenstürmer überhaupt kein Ball abgegeben. Ein paar Mal lief er vergeblich von der Spielmitte nach vorne, und wieder zurück, bis er schließlich dachte: /was nützt die zwecklose Lauferei? Ich stelle mich hier hin und warte, bis man mir von selbst den Ball zuspielt.' Na, er wartet und wartet, bekommt aber keinen Ball. Vielleicht war er ein schlechter Spieler oder seine Kameraden hatten ihn in ihrem Eifer einfach übersehen. Endlich pfeift der Schiedsrichter: Halbzeit. Die Spieler verschwinden in ihren Kabinen, nur der linke Außenläufer bleibt unbeweglich stehen. Plötzlich winkt er mit den Armen und fängt an, jämmerlich zu schreien. Die Spieler stürzen herzu wnb sehen zu ihrem Schrecken, daß ihr Außenstürmer mit den Füßen am Boden festgefroren ist und sich nicht von der Stelle rühren kann. Na, mit heißem Wasser und einem Brecheisen haben sie ihn dann wieder aufgetaut und losgeeist."
»Junge, Junge, kann der aber lügen," meinte Wolf Müller. „Na, erzähl mal weiter, Theo."
„Nun beginnt der Zweite: ,Da war vor einiger Zeit ein hochinteressantes Pokalspiel. Beide Mannschaften kämpfen wie die Löwen, aber das Spiel steht immer noch unentschieden 1:1. Der Schiedsrichter sieht auf die Uhr, gleich muß der Schlußpfiff kommen. Der Ball geht über die Torlinie. Abstoß vom Tor. Nun hat diese Mannschaft einen Torhüter gehabt, der die Bälle gewaltig weit ins Feld befördern konnte. Dieser Hüne reißt nun alle Kraft zusammen, nimmt einen Anlauf, schießt, und der Ball fliegt . . . fliegt . . . und landet haarscharf und unhaltbar in der linken Ecke des gegnerischen Kastens, vom Torwart nur mit den Fingerspitzen berührt. Tor . . .! Der Schiedsrichter pfeift. Der Kampf ist zu Ende und die Mannschaft mit dem phänomenalen Torhüter und Torschützen ist glücklicher Pokalsieger . . .!'
Nun fängt der dritte Spieler an zu erzählen: ,Es fand einmal ein Punktspiel statt. Der Kampf wurde ziemlich hart durchgeführt, denn es handelte sich bei beiden Mannschaften um Auf- oder Abstieg. Es waren ungefähr viertausend Zuschauer anwesend: jeder Verein hatte die gleiche Anzahl Anhänger auf dem Platze. Als das Spiel zu Ende war — die bessere Mannschaft hatte gewonnen — jubelten nicht zweitausend, sondern vier-
Lokales.
Sonntagögebanken.
In diesem hastigen Leben suchen wir nach Quellen der Kraft. Im Alltag dieser Zeit können wir sie nicht finden. Auch die Wirklichkeit gibt sie nicht. Ratlos stehen wir vor ihr. Manchmal kommt uns die Kraft aus der Pflicht: du mußt und du kannst, denn du sollst.
Groß kann auch die Macht sein stiller Tage. Da kann deine Seele tief Atem holen, deine arme frongeplagte Seele. Stille Tage, die nur uns gehören, Tage, in denen Herz und Seele Rast halten, eine starkmachende Rast, Tage des Atemholens, des Dichselbstbesuchens, Tage des Erwachens und Wachsens all deiner Kräfte. An solchen Tagen mußt du Zeit haben, um dich zu schauen, in dich und über dich. Da kannst du ein Neuer werden, ein Stärkerer. Stille Tage können Blüten treiben, nach denen wir uns vergeblich gesehnt, die wir aus hartem Boden vergeblich zu treiben gesucht haben. Dort ist der Quell wundervoller Kräfte. Sie sprudeln aus dem Dunkeln, aus dem Schweigenden, aus dem Tiefen, aus dem Innern. Und daran etile nnft du, daß du aus ihnen geschöpft hast, daß du nach nichts mehr verlangst als nach frischer Tat.
Die Quellen des Lebens hört nur der rauschen, der in die Stille geht. Wer aus ihnen schöpft, lernt das Leben wieder lieben, für den ist auch wieder Sonne da, der wird wieder Schöpfer und kann aus einer zertrümmerten Welt wieder eine
neue bauen. Auf dem Heimweg nach solchen stillen Tagen fühlst du den Segen des Gottestages und als ein Fröhlicher gehst du in das Leben zurück und zehrst lange als ein Beschenkter von den reichen Gaben dieser stillen Stunde. Lerne:
„In unseres Schaffens Drang und herbem Hasten, Ein Stück der großen Herzenskunst — zu rasten?" Der Sonntagsschreiber.
*
Gerüchte gehen um ...
Es gibt Leute, die ein Interesse daran haben, ihre Umwelt
gwt Heute, Die ein ^ntere||e Daran yaoen, iyre umwen ^ ^ in Aufregung zu versetzen; es gibt auch solche, die gern schlauer ^‘i,^ erscheinen wollen als ihre Umgebung, die sich wichtig machen « ^i wollen. Sie alle mischen — absichtlich oder unabsichtlich — ' A Wahres mit Falschem und bringen es mit ihren Reden, Schrif- W ' ten und fonftiaen Aeunerunaen in Umlauf So entstehen die
ten und sonstigen Aeußerungen in Umlauf. So entstehen die
vielen falschen Gerüchte, die gerade in der Gegenwart einen guten Boden haben; denn leichter als bei ausgeglichenen Verhältnißen sind die Menschen in Zeiten der Not zu beunruhigen; sie sind empfänglich für Gerüchte, aufregende Nachrichten und geheimnisvolle Flüstereien und Andeutungen.
Falsche Gerüchte sind hartnäckig, ihr Inhalt mag noch so falsch und dumm sein. Aber sie haben glücklicherweise einen Feind, gegen den sie immer verlieren: die Sprache der Erfah
rung und der Tatsachen. Das gilt auch für Gerüchte über die
Währung. Falsche Gerüchte hinsichtlich der deutschen Währung sind eigentlich im Umlauf solange wir unsere stabilisierte Währung haben, also seit bald zehn Jahren. Wie zahlreich und eindringlich sind Gerüchte über die Währung insbesondere im vorigen Jahr gewesen. Die Währung aber ist allen Gerüchtemachern und falschen Projekten zum Trotz stabil geblieben. Diejenigen waren die Dummen, die sich zur „Flucht in die Sachwerte" und anderen Fehlern haben beeinflußen laßen. Erfreulicherweise hat das Publikum doch aus der Vergangenheit ge«
tausend Zuschauer dem Sieger zu; der Schiedsrichter konnte, ohne auch nur im geringsten vom Publikum belästigt zu werden, den Platz verlaßen, und nach dem Umkleiden saßen beibc Mannschaften noch eine Zeit lang gemütlich im Klublokal beisammen.'
Da riefen die beiden anderen Spieler: Du hast uns die größte Lüge aufgetischt, dir gebührt der Preis . . .!"
Nachdem sich die Heiterkeit der Spieler über Theo Hansens Erzählung gelegt hatte, meinte Bringhoff: „Der Schluß dieser Geschichte hat eigentlich einen etwas bitteren Beigeschmack. Diese Ausschreitungen, wie sie bei den Punktspielen leider oft an der
Tagesordnung sind, schaden der ganzen Fußballbewegung ungc- mein. Wir dürfen die Schuld nicht so ohne weiteres dem Publi- sum in die Schuhe schieben. Der Fußballspieler kann seine Zuschauer erziehen, wenn er selbst die nötige Sportdisziplin an den Tag legt. Gute Schiedsrichter, faire Spieler, und wir haben schon viel gewonnen. Ich bin überzeugt, daß Sie mich in dieser Hinsicht nicht enttäuschen werden."
Das erste Punktspiel, in welchem die 1. Mannschaft unter ihrem neuen Trainer die Feuertaufe erhalten sollte, war noch immer nicht ausgetragen worden. Endlose Debatten innerhalb des Verbandes über ein neues Spielsystem für die Austragung
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der Meisterschaften hatten diese Verzögerung verursacht.
In Freundschaftsspielen hatte die 1. Mannschaft allerdings schon ein paar Mal ihr Können mit gutem Erfolge erprobt. Aber ihr Sinn stand nicht nach billigen Lorbeeren. Sie wollte kämpfen . . .
Endlich war das erste Spiel um die ,zwei Punkte endgültig für den kommenden Sonntag angesetzt. Am Freitag waren alle Spieler noch einmal im Klubhaus versammelt. Bringhoff erteilte ihnen noch einige Anweisungen und machte sie auf besoa- J bete Eigenheiten in der Spielweise des recht starken Gegners I aufmerksam.
„Nun zeigen Sie, was Sie können," schloß der Trainer ] seine Ausführungen.
„Keine Dange, wir werden das Kind schon schaukeln,H
meinte Theo Hansen Ehe die Spieler
Landsknechtslied.
zuversichtlich. auseinander gingen, sangen sie noch da«
„Scharfes Aug' und flinker Lauf stehn auf unsrer Fahne.
Weit geht uns das Herze auf auf dem grünen Plane."
Ein schöner Sonntagmorgen, der gutes Wetter für den heute stattfindenden ersten Meisterschaftskampf versprach, zog herauf.
Theo Hansen lag noch im Bett und schlief den gesunden,