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Erscheint Samstags.

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43 Fahrs

Dienstav, den 12. April 1932

Nummer 15

Hindenburg bleibt Reichspräsident

Das Ergebnis:

abgegeben wurden

insgesamt.

davon entfielen auf

Hin-enburv

38 491 694 Stimmen

am 13. März

1932:

Hitler

am 13. März

1932:

Lhâlmann

am 13. März

1932:

ungültig

19359642

18 650 730

13417460

11339 285

3706388

4 983197

8204

Die Einzelergebnisse a) in Gießen und im Freistaat Hessen:

Gießen-Stadt: Hindcnkmvg 11 443 (11764); Hitler 8299 (6824)

Thälmann 952 (1565).

Volke zu dienen, nehme ich die auf mich gefallene Wiederwahl zum Reichspräsidenten an. An alle deutschen Männer und und Frauen aber, an diejenigen, welche mir ihre Stimme gaben wie an die, welche mich nicht gewählt haben, richt« ich die Mahnung, laßt nun den Hader ruhen und schließt die Reihen. So wie schon einmal bei meinem Amtsantritt vor sieben Jahren fordere ich auch heute unser ganzes deutsches Volk zur Mitarbeit aus. Nur wenn wir zusammcnstehen, sind wir stark genug, um unser Schicksal zu meistern. Darum in Einigkeit vorwärts mit Gott."

it

^ Sporthe^ " mnb feine Weifte* !i^etUaV\t beW; MmK M dunblu der Deutzchen An

Mm in 31:58 doi? die Mannschaftsmit 31 Punkten.

Nürburgring.

er DAPAE. unter f id)lanb und der S.- technischen W^ ,6 am 31. W^' berhessischen mA ußen aus Krefts- rweck dieser bisyt ^ (t für KraftMM - material, ergänz - vielseitigen < jeden Kraftwagens

Kreis Gießen: Hindenburg 30 034 (30 152); Hitln (24 412); Thälmann 2195 (3612).

Provinz Oberhessen: Hindenburg 85 067 (83 377); 104 047 (95 035); Thälmann 8006 (13 096).

Provinz Starkenburg: Hindenburg 200 256 (194 119) ; 1*29 684 (116 255); Thälmann 42 829 (68 495).

Provinz Rheinhessen: Hindenburg 149 307 (150 344); 79 698 (68 880); Thälmann 16 561 (23 269).

Wahlkreis 33: Hessen: Hindenburg 435 630 (427 840); 310 429 (280170); Thälmann 70 396 (104 862).

b) an den übrigen Wahlkreisen

27 607

Hitler

Hitler

Hitler

Hitler

Wahlkreis 13: Schleswig-Holstein: Hinidenburg 415 814 (393 845); Hitler 466 312 (417 711)'; Thälmann 72 604 (100 327).

Wahlkreis 14: Weser, Ems: HinDenb-uvg 482 578 (463 070); Hitler 323 143 ( 269 046); TÄilmann 50 413 (69 844).

Wahlkreis 15: Osthannover: HirLenburg 271239 (25f Hitler 288 842 (240 731); Thälmawn------------ dhannover-Brannschwei

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Ausgabe"

«Itf' ist S»^

Wahlkreis 1: Ostpreußen: Hindenburg 546 391 (509 883)1 493 176 ( 402 300); Thälmann 85128 (116 451).

SEabIrreis 2: Berlin: Hindenburg 565 509 (559 329); Hitler ^?^, l^ ^87): Thälmann 314 671 (371 410)/ wabltrcis 3: Potsdam II: Hindenburg 581 201 (566 070); Hit- ufe 415 562 (326 477); Thälmann 167 957 (205 442).

«Jabltreis 4: Potsdam I: Hindenburg 535 020 (505 470); Hitler an ^ -09 (875 479), Thälmann 182 838 (229^50:3).

Wahlkreis 5: Frankfurt a. O.: Hinidenburg 442 301 (409 484); an 429891 (338 049); Thälmann 57 389 (81 523).

Wahlkreis 6: Pommern: Hindenburg 395 696 (361 223) Hitler an Jill?65 (^91815): Thälmann 64 519 (94 570). J ^ Wahlkreis 7: Breslau: Hindenbuvg 568 218 (541 871); Hitler an ^ 1^0 (408282), Thälmann 69 138 ( 96 862).

^°bkreis8: Hindenburg :359 409 (338 024); Hitler

an ^ (07 (275 062); Thalmann 33 94 6 (46 744).

Wahlkreis 9: Oppeln: Hindenburg 403 263 (369 831); 213747 (185 301); Thälmann 79 022 (102 706).

Wahlkreis 19: Magdeburg: Hindenburg 491 195 (471 107)1

an ^"^ i135^ ^50 958); Thälmann 81 29:4 (107 435) Wahlkreis 11: Mernburg: Hindenburg 304 867 (286 780)-

m«MMCr ^1^ (273419); Thälmann 165 189 (201 514).

Wahlkreis 12: Thüringen: Yindenbürg 555 371 (497 822); Hitler 382 888 (450 529); Thälmann 174 764 (246 561)

Hitler

Hitler

ndenburg 271 239 (252132);

, _________ 35 687 (49 333).

Wahlkreis 16: Sühhannover-Brannfchweig: Hindenburg 611157 (602 225); Hitler 545 779 (468 638); Thälmann 61012 (87 868).

Wahlkreis 17: Westfalen-Nord: Kltdenbuvg 883 974 (869 071); «n f&^ ?^ ^ -^18 775): Thälmann 122 849 (173 921).

Wahlkreis 18: Westfalen-Süd: Hindenburg 823 349 (790 678); 5*Her 414 471 (363 339); Thävmann 190 4 24 (280 359).

Wahlkreis 19: Hesien-Nasiav: Hindenburg 760 061 (737 743)1 Hitler 583 834 (510 869); Thälmann 112 539 (166 745).

Wahlkreis 20: Köln-Aachen: Hindenburg 817 559 (819 871); Hitler 224 204 (215 982); Thälmann 132 876 (182 816).

Wahlkreis 21: Koblenz-Trier: Hindenburg 441 207 (420 510); ^J^ 916 (155 459); ThälmanN 37 902 (52 171)

Wahlkreis 2 2; Düsseldorf: Hindenburg 594 824 (594 113)- M-lA^," »^Nn 8^?^^ Thälmann 234 265 (319 930).

* ^Düsseldorf-West: Hindenburg 575 275 (564 402); ^M^ ^Jr^ Thälmann 125 521 (189 646).

Abe^bayern-Schwaben : Hindenburg 1 014 317 M159: Hitler 365 030 (366 731); Thälmann 87 725 (,11b 139).

SBabltrcis 25: Niederbayern: Hindenburg 501581 (472 899); m H'"er lo8 400 (150 020); Thälmann 33 786 (42 798).

âhllreis 2 6: fransen: Hindenburg 824 639 (811 480); Hit- m/ .^^^ l557 227); Thälmann 62 475 (89 218) '

®a%w2?;^ Hindenburg 287 166 (282 578); Hitler ; Thalmann 41 683 (63 4 34).

Wahlkreis 28: Dresden-Bautzen: Hindenburg 640 839 (625 859); 5«^ 434 956 (342 947); Thälmann 110 481 (148 409)

Wahlkreis 29: Leipzig: Hindenburg 449 085 (454 544); Hitler 296 207 (237 362); Thälmann 121 614 (144 385).

âhlkrc's 30: Chemnitz-Zwickau: Hindenburg 445 023 (410 335) ; an S^X ^ ^' Thälmann 177 660 (236 175).

Wahlkreis 31: Württemberg: Hindenburg 897 891 (850 461);

Hitler 418 529 (369 725); Thälmann 108 075 (145 154) âh"'^d 32: Baden: Hindenburg 737 798 (720 430); Hitler 439 76o (38o 504); Thälmann 107 989 (148 351).

SBabltreis 3 4: Hamburg: Hindenburg 441 144 ( 446 054);

an b89 (200 634); Thälmann 96 483 (123 879).

Sßabltreis 35: Mecklenburg: Hindenburg 260 053 (245 537);

Hitler 236 530 (187 120); Thälmann 33 255 (46 712)

Wahlkreis

Die indirekte Steuer in der Miete.

Der Hannoversche Anzeiger veröftentlichte kürzlich folgende sehr interessante Züschrift:

Zunächst ist zu unterscheiden zwischen Altbesth (Vor­kriegsbauten) und Neubesttz (ITachkriegsbauten). Die heutigen Baukosten sind um ein Drittel niedriger als in den ersten Jah­ren nach dem Kriege. Folglich haben die JTepbauten der leiten Jahre nur noch den Wert von zwei Drittel ihrer Herstellungs­kosten. In den letzten fünf Jahren sind für 15 Milliarden RM. Neubauten errichtet, die heute gebaut, nur 10 Milliar­den RNk. kosten würden. Hat der Eigentümer noch Miet- äussalle, so sinkt der Wert seines Neubaues weiter, besondere Bedeutung hat dies für den ^)ypothekengläubiger. Je tiefer der Hauswert sinkt, je größer ist auch die Ueberlastung. Eine Hypothek, die noch vor Jahren ein Drittel bf? Nkkf?ß aus­machte, bedeckt heute zwei Drittel des, HguSweeteS- Her Satz Haos bleibt HansHstimmt also nicht, wohl ab esHypothek bleibt Hypothek". BJie ist das nun mit Vorkrjegshäuseru? Die Mieter glauben, öusch die Aufwartung von 25 v. H. yabe man dem Hausbesitzer drei Viertel seiner Hypotheken ^^»lkt. Ob an einem ^an|e> wasüber" ist, erkennt man am besten daran, was heute ein Haus kostet Am Grundstircksmarkt der deutschen Großstädte kosten heute gute Wohnhäuser nur ein Drittel, gute Geschäftshäuser sdie Hälfte des Vötikriegspreises. Vor dem Kriege enthielt die Mete 4 v. H. HauSzinssteacr, heute 48 v. H.. Damals hatte der Eigentümer für Hypo- theken-Pfandbriefe 4.0. H., heute aber 8 v. H. aufzobringeü Sein angelegtes Kapital verzinste sich vor dem Kriege mit etwa 56 P- H. Ganz anders ist das heute. Heutzutage sind in Per Jliiete 77 v. H. öffentliche Lasten enthalten (davon 48^ P. Hauszinssteuer). Die Vernachlässigung der Häufel' wahrend des Krieges beeinflußt die Häufigkeit und Umfang Der heutigen Reparaturen. Dazu treten schwere Vermietbarkeit unb gesteigerte Ansprüche der Mieter. Die Einnahme ist günstigenfalls um ein Drittel gestiegen, die Ausgaben aber ha­ben sich vervielfacht."

Die in Klammern stehenden Zahlen find die Ergebnisse des ersten Wahlganges am 13. März 1932.

Boltilsche Rundschau.

,^.?"b den Zahlen des vorläufigen amtlichen Schluhergebnisses ergeben sich für die einzelnen Kandidaten folgende Prozent- tf"L ^,n.lC,obz^ 5£ ^"zent (erster Wahlgang 49,6 Pro- icnt), Hitler 36,8 (3ü,l Prozent), Thälmann 10,2 (13,2 Prozent), ben «Äb'°^ Dr. Brüning hat am Montagoormitlag k^n^»Ä'°sidenten auf Grund der Ziffern des zweiten Prä- ßdentcnwahlgangs den Rücktritt des Reichskabinetis angeboten. So?S«SiJttCn t^?10^' bos ^* Mit der gcsamtpolitischcn ^age beschäftigte, ersuchte der Reichspräsident den Kanzler von dem Demissionsangebot abzusehen.

-, Der Acltestenrat des Reichstags beriet am Montagabend Aber den Wicderzufammentritt des Reichstags. Präsident Loebe

VmIIVo'V?.^ darüber zu treffen, fon-

rcrn den Acltestenrat für den 26. oder 27. April von neuem zu- fammenzuberufen. 0

... 3n parlamentarischen Kreisen ist man, wie das Nachrichten­büro des VDZ Hort, der Auffassung, daß der Reichstag Anfang Mai wieder zusammentreten wird.

Die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen für die »rcnßlsche Landtagswahl ist abgelaufen. Beim preußischen Wahl- »ter sind insgesamt achtzehn Wahlvorschläge eingcgangen. Cb Ee diese Vorschläge zugelasfen werden steht noch nicht fest.

Die 4. Notverordnung über die Veröffentlichung von Kursen vom 3. Oktober 1931 tritt mit Wirkung vom 12. April 1932 außer Kraft.

. Adolf Hitler veröffentlicht anschließend an die Wahl einen «liskuf an die Parteimitglieder, in beut es unter anderem heißt: Morgen beginnt der neue Kampf. Am 24. April werden wir uns -dermals mit unseren Gegnern messen. Das Vertrauen von 13,5 Millionen Deutscher zu unserer Bewegung ist nicht nur der

größte ßo^n für bic geleistete Arbeit, sondern auch die schwerste Verpflichtung für die Zukunft.

Leutnant a. D. Scheringer ist wegen eines fortgesetzten Verbrechens der Vorbereitung zum Hochverrat in Tateinheit mit einem fortge,etztcn Vergehen gegen § 4, 1 des Republik-Schutz- gesetzes zu zwei Jahren sechs Monaten Festungshaft verurteift.

Nach mehr als dreiwöchiger Pause hat die Abrüstungskon- seren, am Montagnachmlttag mit einer Sitzung des Hauptaus- schusics ihre Arbeiten wieder ausgenommen.

Ueber die weitere Behandlung der Donaupläne in der zu Dienstag einberufenen außerordentlichen Sitzung des Völker­bundes find gegenwärtig zwischen den Vertretern der Groß­mächte eingehende Besprechungen im Gange.

Der allgemein erwartete Gegenstoß von französischer Seite gegen bte neuen amerikanischen Abrüstungsvorschläge erfolgte in einer von Tardieu abgegebenen Erklärung.

Die chinesisch-japanischen Besprechungen sind auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Wie verlautet, sollen die chinesischen Ver­treter die Vertagung verlangt haben, weil sie diese Besprechun­gen als nutzlos betrachten und die Frage des Völkerbund oor- zulegen wünschen.

Am Montag traf die britisch« Antwort auf die irisch« Note über den Treueid und die Entschädigungszahlungen in Dublin ein. Das irische Kabinett wird sich voraussichtlich am Dienstag mit der Antwort besassen.

Ein Hindenburg Aufruf.

In einer Kundgebung an das deutsche Volk sagt Hinden­burg u. a.:

Mit Dank für das mir vom deutschen Volk erneut bekun­dete Vertrauen und mit dem Gelöbnis, aüch weiterhin mit meiner ganzen Kraft dem Vaterland und dem deutschen

Aus Nah und Fern.

Aus Gießen.

, * Schulanfang. Am heutigen Dienstag hat ein neues Schuljahr und für viele der kleinsten Erdenibürger damit ein neuer Lebensabschnitt begonnen.

* Straßensperre. Der Neuenweg ist wegen Abbrucharbei­ten an dem Hause Neuenweg Nr. 40 bis 14. April 1932 von der Werdengass« bis zur Johannesstraße für den Verkehr mit Fahr- jeugen alter Art, polizeilich gesperrt. Umleitung erfolgt durch die Weidengasse. Die StraßeAn der Kaserne" wird von Dienstag, den 12. April 1932 bis auf weiteres für den gesamten ^lihrverkehr polizeilich gesperrt, da sie mit einer neuen Klein­ichlagdecke versehen wird. Die aufgestellten Sperrschilder füib zu beachten. Umleitung zur Kaserne erfolgt für den Fuhrver- kehr durch Katserallee, Am Kugelberg zum Eingang an der Maschinengewehrka,erne.

^ Stadttheater. Heute, Dienstag, abend gelangt SchnitzlersLiebelei undDer verwandelte Kornödiant" von Zweig zur Aufführung. Morgen, Mittwoch, wirdRomeo und Julia wiederholt.

_ * Wilhelm Busch-Feier. Am Freitag veranstaltet der Eoe- the-Bund in der Neuen Aula einen Gedächtnisabend anläßlich des 100. Geburtstages des großen Humoristen Wilhelm Busch.

Marburg. Das inmitten harzduftender Nadelwälder in den Lahnbergen, 1 Kilometer südlich von Morburg, seit zwei Jahren im Bau befindliche Tuberkulose-SanatoriumSonnen­blick steht nunmehr vollendet da, so daß es am Montag seiner Bestimmung übergeben werden konnte.

Marburg. So-n-ntagabend brach in der Scheune eines Land­wirts in Wenkbach Feuer aus, das die Scheune mit angrenzen­den Stallungen in kurzer Zeit in Asche legte. Nur mit Mühe konnte das Vieh gerettet werden.

Frankfurt a. M. Der 34jädrige Georg Seufert hat eine hie­sige Hausangestellte um Ersparnis,« in Höhe von 1500 Mark be­trogen.

*

Das Werk des Gustav-Adolf-Vereins

Mehr als 3000 Kirchen gebaut!

Der Gustav-Adolf-Verein hat in den 100 Jahren seines Be­stehens, wie in einem Jubiläumsartikel von Dr. Otto Lerche mitgeteilt wird, rund 100 Millionen Mark für die Pflege evan­gelischen Deutschtums im In- und Ausland« aufgewendet. Er bat bis 1917 rund 300t) Kirchen und-Dethäuser, rund 1000 Schu­len und über 1000 Pfarrhäuser gebaut oder bauen helfen. Er bat sich an der Schuldentilgung, an der Ausstattung von Pfarr- londs und Echulfonds, an dem Bau und der Einrichtung von Konfirmanden-. Waisen- und Diakonissenanstalte.n beteiligt. Er bat Pfarrergehälter und Lehrergehälter gezahlt und ^chul- lehrerseminare erhalten. Er hat in den letzten Jahrzehnten im Durchschnitt jedes Semesters 300 Stipendien an Theologiestu­dierende ausgezahlt.