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Politische Rundschau.
Der Reichsrat verabschiedet in seiner Vollsitzung am Don- icrstag die Ausführungsvorschristen zum Weingcsetz. Die neuen Vorschriften sollen dem Fortschritt in der Weinherstcl- lung Rechnung tragen, die bisherigen Vorschriften der Rechtsprechung anpassen und besonders den Qualitätswein schützen und dem Verbraucher Gewähr gegen Täuschungen bieten.
Der Reichsminister des Innern hat den badischen Innenminister ersucht, die Tageszeitung „Donaubotc" in Donaueschingen aus fünf Tage zu verbieten. Anlaß zu diesem Ersuchen gab ein Artikel, in dem eine Beschimpfung und böswillige Verächtlichmachung des Reichswehrministers erblickt wurde. Der badische Innenminister hat dcsem Schreiben nicht entsprochen und die Entscheidung des Reichsgerichts angerufen.
Namens der bisherigen sozialdemokratischen Reichstagsmitglieder hat jetzt der bisherige Abgeordnete Dr. Hertz den Reichstagspräsidenten in einem Schreiben gebeten, die nötigen Schritte zum Zusammentritt des Ueberwachungsausschuftes des Reichstages einzulciten. Es wird in diesem Schreiben erklärt, daß sich nunmehr seit fast 14 Tagen die Mehrheit der Ausschußmitglieder für die Einberufung eingesetzt haben.
Der Reichstagsabgeordnete Gregor Straffer hat als Bor
fest, daß diese flngob Küche in (Seiner
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sitzender des Ueberwachungsausschusscs des Reichstags die Anträge der Kommunisten. Sozialdemokraten, der Staatspartei, des Zentrums und der Bayerischen Volkspartei auf Einberu- iung dieses Ausschusses nunmehr endgültig abgelehnt.
Der Preußische Landtag setzte am Donnerstag, entsprechend dem gemeinsamen nationalsozialistischen und deutschnationalen Antrag, einen neunundzwanziggliedrigen parlamentarischen Untersuchungsausschuß ein, der die Gcschäftsgebahrung des jetzigen preußischen Finanzministers Dr. Klepper bei der deutschen Pächter-Kreditbank (Domänenbank) und der Domänenbetriebs-
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gesellschast nachprüfen soll.
Das oldenburgische Staatsministerium hat unter Juli eine Verordnung erlassen, durch die aus Anlaß gierungswechfels für Vergehen und Uebertretungen, politischen Beweggründen begangen, Straffreiheit
dem 6. des Re- die aus gewährt
'uirb. Daneben sollen aus besonderen Gründen in Einzelfällen Gnadenerweisungen erteilt werden.
Aus Grund der bekannten Listenverbindung zwischen DBP und DRBP kandidieren auf der dcutschnationalen Reichsliste: Dingcldeq. Dr. Hugo, Geheimrat Dr. Zapf, Bankdirektor v. Stauß, Frau Dr. Matz und Postdirektor Morath. Bis auf Geheimrat Dr. Zapf gehörten alle auch dem letzten Reichstag als Mitglieder der oolksparleilichen Fraktion an.
Die Staatspartei beschloß, unabhängig in den Reichstags- loahlkamps zu gehen. Für die Reichsliste wurden benannt Rcichssinanzminister a. D. Dr. Dietrich, Lemmer, Frau Lüders,
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Der Internationale Gerichtshof wird die Verhandlungen in Mcmclstreit am kommenden Montag wieder aufnehmen.
Die Vertreter Spaniens, Schwedens, Norwegens, Däne- inarks, Hollands, Belgiens, der Schweiz und der Tschcchoslowa- lci aus der Abrüstungskonferenz haben beschlossen, darauf hin- zuwirken, daß in dem Resolutionsentwurf des Hauptausschusses ein uneingeschränktes Verbot des Bombenwurfes aus der Luft ausgenommen wird.
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Die außerordentliche Völkcrbundsvcrsammlung beschloß am Mittwoch, die Türkei zum Beitritt zum Völkerbund einzuladen.
Der Schweizerische Ständerat hat einen Betrag von 18% Millionen Schweizer Franken für die Anschaffung von Kriegsmaterial bewilligt. Von dieser Summe sollen Gasmasken für 1,1 Millionen Schweizer Franken angeschafft werden.
Die kommunistische chinesische Armee ist in einer Stärke non über 50 000 Mann an der Grenze der Provinzen Kiangfi and Kwantung erschienen und hat mehrere Städte eingenom
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Kantonregierung befindet sich in größter Bestürzung Borbereitungen zu einem militärischen (Segenunter:
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Deutschland gibt nach.
Lausanne. Zwischen Deutschland und den Gläubigermächten J'l ein Abkommen erzielt worden. Premierminister MacDonald gab Freitag kurz vor 14 Uhr den Abschluß des Abkommens offi- uell bekannt. Es ist vereinbart worden, daß Deutschland eine ramme von 2,7 Milliarden als letzte und endgültige Reparationszahlung leiste. Ueber die Zahlungsiocise soll auf einer eiteren Sitzung. die nach der Mittagssitzung für 16 Uhr anbe- raumt ist, entschieden werden.
Sämtliche politischen Fragen sind aus dem Vertrag ausgeschlossen worden, da die deutschen Forderungen des Teiles 8 des Versailler Diktates und auf Anerkennung der Eleichberech- :igung Deutschland in der Abrüstungsfrage nicht durchgefetzt Derdcn konnten. Die auf der Lausanner Konferenz teilnehmenden Mächte schließen ein Abkommen ab, das aus einer Präam- del und dem direkten Tributvertrag zwischen Deutschland und den Eläubigermächten besteht. Sämtliche politischen Fragen ènd aus den Vertrag ausgeschaltet worden, da die deutschen Forderungen auf Streichung des Teiles 8 des Versailler Ver
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Samstag, den 9. Fuli 1932
trages, Reparationen und Kriegsschuldlüge und die Anerkennung der deutschen Gleichberechtigungsfrage nicht durchgesetzt werden konnten. Auf deutscher Seite vertritt man den Standpunkt, daß die Tributzahlungen Deutschlands endgültig mit dem 1. Juli 1932, dem Ablauf des Hoover-Moratoriums, als erledigt anzusehen sind, und daher Deutschland lediglich verpflichtet ist, die während dieses Jahres geftunbeten Beträge zurückzuzahlen.
Erste Sitzung des neuen Kest. Landtages.
Am Donnerstag trat der neue hessische Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Nationalsozialisten waren nicht in Parteiuniform erschienen. Zum Präsidenten des Landtags wurde der Präsident des vorigen Landtags, der nationalsozialistische Abgeordnete Profesior Werner mit 45 gegen 25 Stimmen wiedergewählt.
In der Sitzung erklärte Staatspräsident Adelung, daß eine geschäftsführende Regierung in einem demokratischen Staatswesen auf die Dauer nicht wünschenswert sei. Es sollte deshalb angestrebt werden, daß alsbald eine .tragfähige Mehrheit im Parlament die Regierungsverantwortung übernimmt. Das Zentrum schlug barauf die Annahme einer Entschließung vor, nach der der Landtag erwarte, daß die größeren Fraktionen spätestens, nach der Reichstagswahl dem Lande eine neue Regierung geben. Der Fraktionsführer der Nationalsozialisten, Lenz, erklärte, auch die Nationalsozialisten seien der Meinung, daß eine Regierung gebildet werden müsse. Seine Fraktion behalte sich vor, in den nächsten Tagen entsprechende Schritte zu unternehmen. Die Entschließung des Zentrums wurde hierauf gegen die Stimmen der Nationalsozialisten und Kommunisten abgelehnt.
Ergebnislose Müsibenlenwahl im SessLandtag
Darmstadt, 8. Juli. Der große Tag, an dem Hessen einen neuen Staatspräsidenten erhalten soll, sieht wiederum ein vollbesetztes Plenum und überfüllte Tribünen.
Als erster ergreift der nationalsozialistische Fraktionsführer Abg. Lenz das Wort. Man möge den Nationallsozialisten endlich Gelegenheit geben zu zeigen, daß sie nicht die Partei, sondern Volk und Staat über alles stellen. Die NSDAP, schlage als künftigen Staatspräsidenten Abg. Dr. Werner vor, der gestern wieder zum Landtagsprästdenten gewählt wurde.
Abg. Dr. Niepoth (DVP.) gibt darauf folgende Erklärung ab: Ich weise darauf hin, daß ‘bie Deutsche Volkspartei in Hessen schon seit 14 Jahren in entschiedenem Kampf gegen die Regierung der Weimarer Koalition steht und daher auch jeden Versuch unterstützt, der die Möglichkeit bietet, die seitherige Regierung durch eine andere zu ersetzen. In Konsequenz dieser Einstellung werde ich heute für den von den Nationalsozialisten vorgeschlagenen Staatspräsidenten meine Stimme abgeben.
Das Zentrum schlägt als Staatspräsidenten den Finang- minister Kirnberger, die Sozialdemokraten den bisherigen Staatspräsidenten Dr. Adelung, die Kommunisten ihren Fraktionsvorsitzenden Keil vor. Der Landvolksabgeordnete Glaser und der deutschnationale Abg. Böhm erklären, für Dr. Werner stimmen zu wollen. So hat die Abstimmung das erwartete Ergebnis.
Es erhalten:
Dr. Werner 35 Stimmen,
Dr. Adelung 17 Stimmen,
Dr. Kirnberger 10 Stimmen,
Abg. Keil 8 Stimmen.
Der Präsident erklärt, daß damit die Wahl ergebnislos verlaufen sei, da kein Kandidat die absolute Mehrheit erhalten habe. Auf Antrag Lenz wird darauf eine Pause eingelegt.
Die Pause dehnte sich auf drei Stunden aus. Nach ihrer Beendigung erklärt der Präsident, daß auf Wunsch verschiedener Fraktionen die Wahl des Staatspräsidenten heute abgesetzt und in der nächsten Woche vorgenommen werden wird.
Die Mißtrauensanträge.
Als zweiter Antrag kommt der nationalsozialistische Mißtrauensantrag gegen den Innenminister Leuschner und ein kommunistischer Mißtrauensantrag gegen die gesamte geschäftsführende Regierung zur Debatte. Die Abstimmung ergibt Annahme des kommunistischen Antrages, für den allerdings nur die Kommunisten stimmen. Sämtliche anderen Parteien enthalten sich der Stimme. Der Antrag auf Abberufung des Ministers Leuschner wird bei Stimmenthaltung des Zentrums und' der Sozialdemokratie mit großer Mehrheit angenommen.
Ein Antrag, den 11. August aus der Liste der gesetzlichen Feiertage zu streichen, ist von den Nationalsozialisten eingebracht worden. Der Antrag wird angenommen, so daß bereits in diesem Jahre der 11. August in Hessen nicht mehr gesetzlicher Feiertag sein wird.
Als letzter Tagungsordnungspunkt kommen Anträge der Nationalsozialisten und der Kommunisten auf Aufhebung der letzten Reichsnotverordnungen zur Sprache. Nach längerer Debatte werden die Anträge angenommen — eine Mecklose Handlung, da von Heften aus keine Reichsnotverordnung aufgehoben werden kann.
Die nächste Plenarsitzung findet am nächsten Donnerstaq statt.
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Nummer 27
‘Heist in Seuljchland!
Wir leben in einer Zeit, die uns erhöhte Verantwortlichkeit des Handelns, auch in unseren rein privaten Angelegenheiten auferlegt. Das gilt für jeden Deutschen, in noch höherem Maße aber für den deutschen Beamten, der dem Bürgertum ein Vorbild sein soll und von Berufs wegen ein Mitträger der Fürsorge am Gemeinwohl ist.
Unter diesem Gesichtspunkt nrufe heute der Beamte auch seine Urlaubsvorbereitungen treffen, sofern er als das beliebteste Opfer aller Abbaumaßnahmen heute überhaupt noch daran denken kann, seinen Urlaub auf einer Erholungsreise zu verbringen. Es ist nicht gleichgültig, ob er im Lande bleibt oder die für feine Reisezwecke ausgewogene Summe in das Ausland trägt.
Es liegt im Wesen des Deutschen, daß er bei aller Heimat- liebe von einer starken Sehnsucht erfüllt ist, fremde Länder, deren Bewohner, ihren Volkscharakter, ihre Kultur und Besonderheiten aus eigener Anschauung kennen zu lernen. Die Stärke und die Vielseitigkeit dieses Dranges ist ein kulturell sehr schätzenswerter Wesenszug der Deutschen, den wir nicht missen möchten, weil er eines der wertvollsten und befruchtendsten Elemente für alle unsere Wissens- und Schäffensgebiete ist, den Blick weitet und nützliche Wechselbeziehungen zu anderen Völkern und Ländern herstellt. Wenn irgend es die Umstände erlauben, sollen wir diesen rein ideellen Drang nicht bohindern, denn unter normalen Verhältnissen kann die Nation in ihrer Gesamtheit daraus nur Nutzen ziehen.
Diese normalen Verhältnisse liegen aber bei uns nicht vor. Deshalb müssen wir auch diesen ideellen Drang bis auf weiteres zurückstellen und die Sorge um die heimische Wirtschaft und die Förderung des Gemeinwohls auch bei unseren Urlaubsgepflogenheiten in den Vordergrund rücken. Jeder im Ausland verbrachte Urlaub ist verknüpft mit einem Bartransfer in Goldmark in Höhe der verbrauchten Summe. Jeder ohne wirklich Mingenden Grund vorgenommene Dartransfer ist aber ein Passivposten m unserer Handels- und Zahlungsbilanz, eine zusätzliche Selbstschwächung der eigenen Zahlungskraft, aus der Mangsläufig Vermehrung der Arbeitslosigkeit entsteht. Infolge der ziemlich allgemein ausländischen Autarkiebestrebungen ist der Ausländer- reiseverkehr in Deutschland auf ein Mindestmaß zusammengeschrumpft. Wenn jetzt auch noch ein Teil der wenigen Deutschen, die sich überhaupt noch eine Urlaubsreise leisten können, seine Ferien im Ausland verbringt, dann muß, ganz abgesehen von den geschilderten Folgewirkungen, auch das deutsche Fremden- gewevbe in Kürze zum völligen Erliegen kommen. Unsere Gegenwartsnot und unser nationalwirtschaftliches Gewissen sollten uns davor bewahren, jetzt auch noch unsere schwer bedrohte, hochentwickelte heimische ^Fremdenverkehrswirtschaft, in der allein schon in den Beherbergungsbetrieben und in den Einrichtungen der großen Kurorte ein Kapital von 3 Milliarden Mark in- vesttert ist, leichtfertig einer unzeitgemäß gewordenen Neigung zu Auslandsreisen zu opfern und so ba^u beizutragen, daß weniger bedrängte Staaten ihre passiven Handelsbilanzen mit den Ueberschüssen aus dem Fremdenverkehr ausgleichen können, während im eigenen Lande die Unterbilanz des Fremdenverkehrs erschreckende Ausdehnung annimmt und in der heimischen Wirtschaft über 12 Millionen Hände feiern.
Kein Deutscher hat schon die unendliche Fülle der Genußwerte seiner weiteren Heimat auch nur annähernd ausgekostet. Deutschland steht heute erst am Anfang seiner Entwicklungsmöglichkeiten als Reiseland. Mit seinen unvergleichlich vielgestaltigen landschaftlichen Schönheiten, seinen Kunstschätzen und seinem kunstschöpferischen Leistungshochstand, seinen klimatischen Vorzügen und heilkräftigen Quellen, seinen historisch und architektonisch interessanten Plätzen und der international anerkannten Leistungsfähigkeit seiner Gastronomie bietet es, wie kaum ein anderes Land in gleicher Mannigfaltigkeit, Kur- und Erholungsgelegenheiten, Aufenthalts- und Studienreize aller Art. Wer nur will, kann überall und immer wieder in deutschen Landen neue, lohnende Entdeckungen machen. Vielen Mitteldeutschen, die bisher immer nur das südliche Deutschland bereist haben, ist der Osten, Westen und der Norden Deutschlands heute noch unbekanntes Land. Die gleichen Verhältniße finden wir in allen Umkehrungen vor. Sie siud vielleicht eine der Hauptursachen des unseligen deutschen Partikularismus und der innerdeutschen Gegensätze wirtschaftlicher, politischer und kultureller Art zwischen den einzelnen Volksteilen in den verschiedenen Staatsgebieten, zu deren Ueberbrückung und Ausgleichung ebenfalls viel geschehen könne durch einen auch im Ferien- reiseverkehr regen gegenseitigen Austausch im Besuch der verschiedenen Landes- und Dolksteile. Aus der Besinnung auf die nationalwirtschaftlichen Pflichten und deren Erfüllung würden sich also für die Volksgesamtheit in jeder Beziehung recht segensreiche Auswirkungen ergeben. Von diesen Gesichtspunkten aus hat das alte Oesterreich sich immer bemüht, seiner Beamtenschaft die Nützlichkeit des Urlaubsaufenthaltes innerhalb der Monarchie darzutun. Bei Beginn der Urlaubszeit flatterten regelmäßig Runderlafte mit einem Hinweis auf die besondere Zweckmäßigkeit der Urlaubsverbringung in der Heimat durch die Amtsstuben. So verfehlt das Prinzip wäre, den Beamten in