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44 Fahrg.
Zum Falmöwechjel!
Donnerstag, den 31. Dezember 1931
Das Jahr 1931 geht seinem Ende zu — ein Jahr, das uns als Gesamtheit, als Nation und Volk noch tiefer in den Strudel der verworrenen Zeiten gezogen hat. Wenn wir daher in der Geburtsstunde des neuen Jahres uns allen etwas erbitten, so sei es der glühende Wunsch, dah dem deutschen Volke in seiner Gesamtheit in 1932 bessere politische und wirtschaftliche Verhältnisse beschieden sein mögen — denn dann geht es auch jedem Einzelnen besser!
In diesem Sinne:
Ein glückliches neues Jahr!
Verlag und Schriftleitung.
Polittschr
Die Reichsregierung ist nach wie vor gegen febc Verzögerung der Abrüstungskonferenz.
Der Reichskommissar für Preisüberwachung hat für diejenigen Gegenstände und Leistungen zur Befriedigung des täglichen Bedarfs, deren Preisgestaltung zentral kaum beeinflußt werden kann, die ihm zustehenden Befugnisse aus die obersten Landesbehörden übertragen.
Das Reichswirtschaftsministerium warnt vor Bersuchen ausländischer Firmen, ihre deutschen Lieferanten zu veranlassen, für gelieferte Waren deutsche Wertpapiere in Zahlung zu nehmen. Das ist nach Ansicht der zuständigen Stellen eine Umgehung der Devisenbestimmungen.
Der Gesetzgebungsausschuß des Hessischen Landtages trat gestern zusammen, um entsprechend dem Beschluß der letzten Plenarsitzung als „Untersuchungsausschuß" zu fungieren.
Der Verwaltungsrat der Reichspost hat beschlossen, die Gebühr für Fernbriefe bis 20 Gramm von 15 aus 12 Pfennig, für Briefe von 20 250 Gramm von 30 auf 25 Pfg. und für Fernpostkarten von 8 aus 6 Pfennig herabzusetzen.
Ueber die französisch-englischen Verhandlungen, mit denen die internationale Konferenz vorbereitet werden soll, schweigt man sich in Paris aus.
Die Blätter sind einmütig der Auffassung, daß die Zusammenkunft Macdonalds mit Laval bereits in der ersten Januarwoche stattfinden könne.
Der ehemalige amerikanische Unterstaatssekretär Norman Davis ist vom Präsidenten Hoover zum Mitglied der amerikanischen Abordnung für die Abrüstungskonferenz ernannt worden.
In der Bayerischen Bolkspartei-Korrespondenz wird gegen die Pläne der Reichsregierung aus Bcrrcichlichung der Wasserstraßen Stellung genommen und der schärfste Widerspruch Bayerns angekündigt.
Den Kreisverwaltungen des Saargebiets ist mitgeteilt worden, daß die Wahlen zum Landesrat für Mitte März 1932 vorgesehen sind.
In den letzten Tagen wurden in Beuthen, Rolittnitz und Hindenburg 12 Kommunisten wegen dringenden Verdachts hochverräterischer Bestrebungen von der Polizei fcstgcnommen.
Der Niebüller Zahnarzt Dr. Wenberg, der am vergangenen Sonntag von der Hamburger politischen Polizei verhaftet worden war, weil er von einem gemieteten Flugzeug Flugblätter abgeworscn hatte, ist wieder aus der Untersuchungshaft entlasten worden.
Unweit des wichtigen Eisenbahnknotenpunktes Olmütz in Mähren wurden innerhalb weniger Stunden Anschläge gegen zwei internationale Schnellzüge verübt, die glücklicherweise ohne ernste Folgen geblieben sind.
Der unter dem Verdacht der Spionage von den Polen im Korridorzug verhaftete Erich Bonson aus Königsberg ist wieder frcjgelasten worden.
Wie das Wirtschaftsblatt „Gazeta Handlowa" meldet, beabsichtigt die polnische Regierung, in den nächsten Tagen bec Liste ihrer Einfuhrverbote bedeutend zu erweitern.
Das belgische Ministerium der Nationalen Verteidigung hat bei einer ausländischen Firma acht Flugzcugabwehc- Geschütze bestellt. Diese Bestellung bedeutet den Anfang des Ausbaues der belgischen Luftabwehr.
Die französischen Kammerwahlen werden voraussichtlich am 17. April für den ersten Wahlgang und am 24. April für den zweiten Wahlgang stattfinden.
Während der Wahlen in Syrien ist es zu schweren Unruhen gekommen, wobei 38 Personen getötet und 600 verletzt worden sein sollen.
Das rumänische Finanzministerium dementiert entschieden die Meldung über ein eventuelles Moratorium für die auswärtige Schuld.
Der Vormarsch der Japaner in der Mandschurei ist bisher trotz des Rückzuges der Chinesen nicht eingestellt worden.
Im Februar und März sollen auf der Höhe von Hawai und an der kalifornischen Küste amerikanische Manöver stattfindcn, an denen sämtliche Seestreitkräfte der Vereinigten Staaten in Verbindung mit dem Landheer teilnehmen werden.
Nach amtlichen englischen Meldungen sind bei dem Versuch von Eingeborenen (sogenannten Rothemden), in das bri
tische Militärquartier von Kohat (Nordwestprovinz an der afghanischen Grenze) einzudringen, zehn Rothemden getötet und 20 verwundet worden.
Das Internationale Komitee der Bergarbeiter beruft für Ende März 1932 einen internationalen Kongreß der Bergarbeiter der europäischen Länder ein. Als Tagungsort ist Aachen oder Saarbrücken in Aussicht genommen.
Auch Siemens & Halske sehen sich gezwungen, in den nächsten Tagen weitere 1000 Arbeiter zu entlasten. Von dem gleichen Werk find bereits 2000 Arbeiter abgebaut worden.
In Berlin ist der aus Frankfurt stammende stellv. Vorsitzende des Aufsichtsrats der Deutschen Bank und Diskonto- gesellschaft, Arthur von Gewinner, gestorben.
Der frühere Landeshauptmann von Deutsch-Südwestasrika, Major a. D. Kurt v. Francois, ist am Montag in Königswustcr- hausen im Alter von 79 Jahren gestorben.
Es ist gelungen, die neun Mann der Besatzung und fünf Passagiere des siirnischen Dampfers „Orion", der bei Helsing- fors strandete, in Sicherheit zu bringen.
„Graf Zeppelin" wird im kommenden Jahre zum ersten Male eine Serie von fahrplanmäßigen Flügen nach Südamerika durchführen.
Der frühere deutsche Ozeanriese „Vaterland", jetzt „Leviathan", der auf Grund des Versailler Diktates an Amerika aus- geliefert werden mußte, ist jetzt von den United States Lines auf unbestimmte Zeit außer Dienst gestellt worden. Der Dampfer hat 54 000 Tonnen und ist das zweitgrößte Schiff der Welt.
Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts ergibt sich, daß sich der Anbau von Wintcrgetrcidc bei allen Hauptgetreidearten im Vergleich zum Vorjahr vergrößert hat.
Nach den neuesten Untersuchungen gibt es allein in den Städten New Port und Chikago 1,4 Million Arbeitslose.
Der New Parker Oberbürgermeister Jimmy Walker hat zu Weihnachten 200 Berliner Kinder, die ihm seinerzeit Lieder oorsangen, mit je einer funkelnagelneuen Dollarnote bedacht.
Sie KoalitionSversulbe in Kessen.
Von Zentrumsseite wird her Öffentlichkeit u. a. mitgeteilt: „Auf die Antwort des Zentrums an die NSDAP. (zur Frage der Regierungsbildung in Hesten) ist noch keine offizielle Rückantwort erfolgt. Dafür bringt aber der „Hestenkammer" zwei Artikel, die man vielleicht beide als eine Umschreibung der noch zu erwartenden offiziellen Aeußerung ansehen darf. Beide stempeln die Zentrumsantwort auf eine Ablehnung um.
Ueberfüllte Kirchen in der Sowjetunion.
Moskau. In der ganzen Sowjetunion wurde während der Weihnachtsfeiertage, wie an geuöhnlichen Wochentagen, gearbeitet. Trotz der starken Gottlofenpropaganda waren die Kirchen in allen Teilen des Laubes, auch in Moskau und Leningrad, überfüllt.
4. Notverordnung und Lebensmittelvreise.
Der Edeka-Verband schreibt uns:
Es sei nachdrücklichst darauf hingewiesen, daß sich eine weitere Preissenkung für nicht preisgebundene Kolonialwaren und Lebensmittel aus der Notverordnung nicht ergibt.
Die Notverordnung schreibt jedoch auch eine Senkung für Markenartikel vor. Hier ist mit 10 Prozent zu rechnen.
Trostlose Finanzlage Dortmunds.
Dortmund, 30. Dez. Die durch die schlechte Wirtschaftslage und die erhöhten Wohlfahrtsausgaben in den finanziellen Der- hältnisten der Stadt Dortmund eingetretenen mißlichen Kasten- oerhältniste zwingen die Stadtverwaltung dazu, am 1. Januar 1932 nur ein Sechstel des Gehalts für die Angestellten und Beamten zu zahlen.
Hanomag kündigt der Gesamt-Belegschaft.
Die Hannoversche Maschinenbau A.-E. (Hanomag), Hannover, hat ihre Belegschaft, die noch 1300 Mann beträgt, zum 24. Dezember vorläufig entlasten. Den 600 Angestellten ist schon ein Monat vorher zum 31. Dezember gekündigt worden.
Rummee wo
Silvester-Gedanken 1931.
Bilder aus Zeiten deutscher Not.
Millionen unserer Volksgenossen sind arbeitslos! „Abgebaut" sind Hunderttausende im Dienst ihrer einst blühenden Unternehmungen ergraute Beamten, Gehälter und Ruhestands- Bezüge sind stark gekürzt, Not und Sorge wohnen in jedem Haus, in jeder Hütte, in Dorf und Stadt Keiner bleibt von dieser allgemeinen Verelendung verschont!
In den Schlössern und Burgen geht Das Elend um, die Rentkammern wissen nicht mehr wie sie die ohnehin in nie geahntem Ausmaße verminderten Gehälter der Beamten zahlen, die Steuern entrichten sollen! der einst reiche Kaufmann sieht den letzten Rest seines Vermögens schwinden, der Bauer bangt um das letzte Vieh in seinen Ställen, der fleißige Arbeiter ringt verzweifelt die Hände, aller Wille zur Arbeit hilft nichts, denn es lehlt die Gelegenheit zur Arbeir! Not in unserem ganzen lieben deutschen Vaterland! Wilhelm Raabe hat einst gesungen:
Legt in die Hand das Schicksal Dir den Kranz, So mußt die schönste Pracht Du selbst zerpflücken, Zerstören wirst Du selbst des Lebens Glanz, Und weinen über den zerstreuten Stücken!
Hat er in die Zukunft geschaut? Hat er die Folgen des November-Verbrechens vom Jahre 1918 vorausgesehen?
Nur die Geschichte unseres Volkes vermag uns Trost und Hoffnung für eine bessere Zukunft zu geben!
Das Deutsche Reich, das Bismark gründete, ist zur Episode geworden eine Unterbrechung der Entwicklunqsreiye. die vor siebenhundert Jahren begann und in der die Zahlen 1648 und 1815 die großen Marksteine sind, denen sich 1918 würdig anreiht!
Wir alle wissen daß Deutschland noch nie so tief am Boden lag, wie heute! Wir möchten verzweifeln und das Todesurteil der Geschichte hinnehmen, geroogen und zu leicht befunden!
Aber es ist nicht nur das innerste Gefühl der Wille zum Leben, was sich gegen diese Einsicht iträubt, es ist wie schon gesagt - die Kenntnis unserer Geschichte, die uns ein Recht gibt, gegen das vorschnelle Urteil des Tages Stufung einzulegen Mehr als einmal schon hat es nach menschlichem Ermessen aus- gesehen, als wäre alle Hoffnung umsonst! Denken wir an 1648, an 1807! Und immér wieder hat das d e u t s ch e Volk mit seiner zähen Lebenskraft und ehernen Tüchtigkeit sich erhoben und her- aufgearbeitet zu besserem Lose! sollte diese Kraft heute geschwunden sein?
In dichterischer Vorahnung hat des großen Reichsfreiherrn vom Stein treuer Gesährte in Acht und Not, in Kampf und Sieg, unser am Wciynuchtstage 1769 geborener Ernst Moritz Arndt, einst unserem Volke zugerufen
„Es ist der Glaube der Edleren und Besseren, der die Erde in den Himmel erhebt und den Meirschen und das Volk durch die allmächtige Idee zu jeder kühnsten Tat und tapfersten Tugend kräftigt und ermutigt! Denn, wenn ihr glaubet, und bekennet, daß die Deutschen immer fromme, freie, tapfere und gerechte Männer sein sollen - so wird der Glaube die neue Zeit gebären, und unsere Enkel und Urenkel werden diejenigen als ihre Retter und Erhalter segnen, welche auch . in den dunkelsten Tagen nicht verzweifelt haben, daß eine deutsche Morgenröte wieder aufgehen würde. Und wir haben nun die Morgenröte gesehen und wollten in den Nebeln der Frühe verzweifeln, daß die Sonne nicht durchdringen werde?"
Wahrlich! Wir wollen, wir dürfen nicht verzweifeln! Auch von uns soll es einst heißen, daß
„unsere Enkel und Urenkel diejenigen als ihre Retter und Erhalter segnen werden, die auch in den dunkelsten Tagen nicht daran gezweifelt haben, daß eine deutsche Morgenröte wieder ausgehen werde!"
Wir stehen an der Schwelle des Jahres 1932! Vor dreihundert Jahren war das schicksalsschwere, das „e i s e r n e I a h r" des großen Krieges, der dreißig Jahre lang unser damals blühendes Vaterland verheert hat! Am 30. April 1632 schieden der alte Tilly, der Sieger in 36 Schlachten am 6. November 1632 der tapfere Schweden-König Gustav Adols von dieser Erde: beide starben den Soldatentod, beide den Tod für i^ren Glauben, für ihre Ueberzeugung. Und noch volle sechzehn Jahre nach ihrem Tode hat dieser verzweifelte Bürgerkrieg, dieser Glaubenskrieg, weitergewütet, der unser deutsches Vaterland im weiteren Verlaufe zum Kriegsschauplatz der Machtkämpfe fremder Völker machte!
Bei Kriegsausbruch — im Iabre 1618 - galt Deutsch'and für ein reiches Land: in den vorhergehenden Friedensjahren waren Bürger und Bauern zu einem zufriedenstellenden Wohlstände gelangt. Durch diesen unseligen Dreißigjährigen Krieg wurde Deutschland gegenüber den glücklicheren Nachbarn, den Franzosen, den Niederländern und Engländern um zweihundert Jahre zurückgeworfen!
Im ganzen war, wenn man verschiedene Zeiten miteinander vergleichen darf, die landwirtschaftliche Kultur um 1618 nicht geringer als etwa um 1818!
Entsetzlich sind die Bilder, die uns die Zeitgenosten aus jenen Tagen geben! Hören wir den Pfarrer Plebanus (Völker) zu Miehlen in Nassau besten Aufzeichnungen (Diarium) im Staatsarchiv zu Wiesoaden aufbewahrt werden:
„Den 26. Februar 1636 bin ich auf Endlich-Hofen gekommen, darinnen nicht ein lebendiger Mensch mehr gewesen, allein zwei starke Hunde angetroffen welche mich gräßlich angesehen, worüber ich mir die Gedanken machte, es werden tote Menschen in diesem Hause liegen Bin hinein, doch mit Furcht gegangen, da ich gleich unten im Haus einen Menschen, dem der Hals, Achseln unb Arme abgefressen waren, gefunden. Hat man nicht erkennen können, weil gänzlich zerfressen, auch der Kopf nicht zu finden, ob es ein Mann oder eine Weibsperson gewesen. In der Stube etliche Bücher auf der Erde und alte Kleider und Lumpen gefunden, desgleichen Beine und Knochen von Kindern. Und sollen in diesem Haus drei Kinder von den Hunden gefressen worden sein. Sind in diesem Törflein acht Menschen von den Hunden in ihr bestialisch Ge- * därm begraben worden. Einen Hund hat die Küh-Hirtin zu Ruppertshofen geschlachtet und gefressen! Herr Adam Ebelius, ein sehr freundlicher Mann und guter beliebter Nachbar und Prediger zu Ruppertshofen hat neben anderen Kindern ein Söhnchen von vier Jahren hinterlassen, das wegen seiner schönen Gestalt dem frommen Vater sehr lieb und angenehm und gleichsam sein Benjamin war, das ist am letzten mit der Magd gestorben und von den Hunden, rvcils von Niemand hat begraben werden können, aufgefressen worden. Mutter und Kin-