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Mittwoch, den 22. April 1931.

Giehener Zeitung

Turnen, Sport und Spiel

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Ergebnisse:

Bezirk:

Kurhesjen Kassel FSV. Frankfurt 1:3 (0:1) Hessen Hersield - Spiels. Kastel 2*:l (1:0) BE Sport Knjjel - Hermannia Kastel 7:1 (1:0) ca. VfB. Gießen SpD. 02 Offenbach 3:1 (2:0) DfB.-K. Marburg Wal lau 4:4 (0:2) Germania Marburg Gladenbach 5:2

SC. Wetzlaa-Niederg. — Wetzl, «p®. >:3 (1:3) oa. Tura Kassel — Melsungen 08 2:0 (1:0) Ballspielv. Kastel Niederzwehren 4:2 (1:0) Sportfreunde Warburg SC. Corbach 0:3 (0:1) Lauterbach Horas 0:1 (0:0) Lauterbach 2 Germania Hulda 2. 1:1

Gau Gießen-Wetzlar Viktoria Nidda VfR. Butzbach 8:2 VfB Aßlar SC. Wetzlar-N. 0:0 Großen-Buseck 1. — Lollar 1. 3:3 (1:1) Burgsolms 1. Weilburg 1. 1:4 Niedershausen 1. -- Löhnberg 1 :o 1900 Gießen 2. — Saubringen 2:1 (0:1) (».) Watzenb.-Slcinberg 1. Hermannstein 1. 5:3 (2:0) Steinbach 1. - Lich 1. 3:2 (1:1) Aßlar 2. - SC. Wetzlar-N. 2. 3:6 Niedershausen 2. - Löhnberg 2. 1:4 Nauborn 1. — Bistirchen 1. 2:1 (1:0) Holzhausen 1. Wetzl. SpD. 2. 5:0 (2:0) Oberbiel Oberndorf 5:0 (3:0) Bissenberg — Stockhausen 6:0 (2:0) Niederbiel - Holzhausen 2. 4:3 (3:1) Steindors Büblingshausen 4:1

Leun - Ticsenbach 0:0 Beilstein Allendorf 4:2

Altenkirchen Eschbach 2:3 Steinbach 2. - Garbenteich 2. 0.0

Watzenb.--Ste 'mbe vg 2. - Hermannitein 2. 1:1 (1.1) VfB. Gießen 3. TV. Wiefeck 1. 7:0

Nauborn 2. Schirigruppe Wetzlar-Weilburg 6.4 (Sa.) Nauborn 2. - Schwalbach 6:4 Braunfels 2. - Burgsolms 2. 2:3

Schirivgg. Gießen — Schirivgg Grunberg 4.2 (2.1) Nauborn Schüler Schwalbach Sch. 2.0

Nr. 32

^ TV Wetzl.-Nioderg. 2. - PolrZ.-SpV. Butzbach 2. TV Wetzl.-Niederg. 2. - Poliz.^vN Butzbach 2. 3.3 R I. R. 15, 1. Komp. 2. TD. Pohl-Eons 4:3.

3:3

vor einiger Zeit ein GänH Das Tierchen ist hierdurch; bewegt es sich ganz behw ich hinten ausstreckt, nicht verurteilte den HM eordneten Kaufmann X örperverlehung ju zwei ir. s Angeklagten hatte her Set Ztephan hatte den lWi: uf der Straße so miß^n^ > sich eine Eehirnerschüttenr j

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Westdeutsche Fußball-Meisterschaften.

Endrunde der Meister (Grupve 3).

Köln: Alemannia Aachen - Meidericher Spielverein

in Bochum: Fortuna Düffeldorf - VfB. Bielefeld 2:2 (2:0). Tabelle:

abelle:

0:1

Düsseldorf Meiderich Bielefeld

Aachen

9

1 1 0

0

1 0

1 0

0 1

0 1

6:3 2:4

2:2 0:1

3:1

2:2

1:1

0:2

Wm Sonntag wird die Runde durch zwei Spiele sortgezetzt. Endspiel der Tabellenzweiten.

In Neuß- Schwarz-Weiß Barmen Rheydter Spielverein 2:0 (0:0).

Frauen•

1,5 Km.: 1. Alice Kuhl, VfL. Wetzlar, 6:06,8 Min 2. Gerda Hublitz 1900 Gießen, 6:08,6 Min. 3. Elly Richtberg, 1900 Gießen, 6:13 Min. - Mannschaften: 1. Spielogg. 1900 9 Pkte.; 2 VfL. Wetzlar 18 Pkte.; 3. VfB. Gießen 18 Pltc. Schiedsrichter: , ....

3 Km. . 1. Biemer, Bieber; 2. Stern, Ulrichstein; 3. 5iUe= brecht, Gr.-Duseck; 4. Fung, Lollar

Am Start waren 48 Schiedsrichter.

der Gruppe Wetzlar-Weilburg in Niedershausen.

500 Meter Sen.: 1. Dährwinkel VfL 2. Hebrling SpV. W. (20 Teilnehmer), 3. Abce VfL. W., 4. Wambach c^vV. W. 1. Mannschaftssieg VfL. W. 10 P., 2. SpV. W. I' P. .

3000 Meter Jug. Kl. A: 1. Niedershausen, 2 Dreier W. SpV. 3 Niedershausen, 4. Heckcher W.SpV. - 1. Manuschazts-

. Ludwig ML. W., 2. Draun- fcl^ 3 Diebel WSpV. (20 Teilnehmer.) - 1. Mannschastsstog: ML W

~‘300Ö Meter Schiris: 1. Goßmann, Weilburger FV. (z. 10 Teilnehmer).

3000 Meter A. H. 1. Zeiz, Leun (3 Teilnehmer).

Aus Gießen und Umgegend.

VfB (Liga) — SpV. 02 Offenbach a. M. (Liga) 3:1.

Die Liga des VfB. war nach einem spielfreien Sonntag wie­der in Aktion getreten; sie hat den Reigen, ter nun bis zur nächsten Verbandsspielsaison auszutragenden Eeiellichaftsipiele mit einem Sieg eröffnet, und es dürfte zu hoffen lern, dafl weitere Siege folgen. Offenbach 02 steht an 3. Stelle der Kreisliga- tabclle des Mainkreises, und man hätte von den Gasten etwas mehr erwartet. Sie hatten wohl einige Einzeltonner in ihrer Mannschaft, die jedoch das z. Teil mangelnde Zusammenipicl und das Schußvermögen des Sturmes trotz größter Hingabe nicht ausgleichen konnten. — Auch redete die Mannschazt zu viel. - VfB. trat mit einigen Ersatzleuten an, die |id) aber wie 'n letzter Zeit erfreulicherweise festzustellen ist, recht geschickt in das Mannfchaftsgebildc einfügten. Das Spiel stand zumeist un Zeiâ>en der VfD.er, dessen Sturm gut auzgelegt war. - Bald nach Beginn konnte Haupt den ersten Ersolg buchen dem gegen Ende der Halbzeit durch Feldmann der zweite folgte. Auch waren mehrere Lattenschüsse in der ersten Halbzeit zu verzeichnen. Die Gäste gaben sich redliche Mühe, das Resultat zu ^verbesiern ab r Verleidrgiing und Torwart waren aus der Hut. Die zweite Halbzeit brachte den Gästen das Ehrentor aus einem Elsmeter, den der Torwart Offenbachs unhaltbar verwandelte. Bei an­haltender Ueberlegenheit der Platzbesttzer endete das spannend verlaufene Spiel, nachdem VfB. durch den Linksaugen kurz vor Schluß noch einen dritten Treffer erzielt hatte. - Lchiedsrichter Grünewald leitete zur Zufriedenheit.

VfB. 3. Wiefert 1. 7:0.

Die dritte de* VfB. maß ihre Kräfte mit den Turnern aus Wicfecr Sie machte die Niederlagen, die die zweite Mannichazt gegen Wiefeck hinnehmen mußte, durch einen klaren .f.:0=Sieg Mieter wett. - Sbenfo wie bie jetV8e ßptejem oetluat au^ die dritte des VfB. über eine ansehnliche Srnelstarke, Wieseck konnte daher trotz eifrigen Spiels und Durchhaltens zu seinen

Watzenborn-Steinberg k M. Hermannftein 1. M. 5:3 (2:0). Watzenborn-Steinberg 21 M. $crmaaxfietn 2. M. 1:1 (1:1).

Vor ungefähr 500 Zuschauern trug die 1. Mannschaft des Sportvereins Hermannfteins gegen die gleiche des Fuß.ballklubs Teutonia Watzenborn-Steinberg ihr fälliges Eefellschaftsrüctspiel aus. Man sah sich in seinen Erwartungen nicht getäuscht, denn beide Mamischastcn lieferten sich schon von Anfang an einen fesielnden Kampf. Die einheimische Mannschaft fanb sich gleich gut zusammen und der Ball wanderte im schönen Flachjpiel von Mann zu Mann.

Schon in den ersten 13 Minuten; siel nach Vorlage durch den Halbrechten das 1. Tor. Trotz eifriger Gegenwehr konnten es die Herinannstciner nicht oerhinderm daß bis zur Halbzeit der Stand auf 2:0 erhöht wurde. Nach Wiederanstoß war das Spiel ausgeglichener. Trotzdem gelang es der Platzelf innerhalb kurzer Zeit noch 3 wertere Tore zu erzielen, denen die Gäste kurz vor Schluß 3 Treffer entgegensetzten. Es soll nicht unerwähnt blei­ben, daß das Spiel in einer sehr fairen Weise durchgesührt wurde und so als ein wahres TEcrbespiel für den deutschen Fuß­ballsport gelten kann. Im übrigen entspricht das Endresultat dem Spielverlauf. - Vorher trugen die beiden 2. Mannschaften ein Spiel aus. Man sah hier selten überzeugende Leistungen und dürfte das 1:1 auch dem Spielverlauf entsprechen. Schiri Spurk-Butzbach leitete sehr korrekt.

Steinbach 1. Lich 1. 3:2 (1:1).

Steinbach 2. Earbcnteich 2. 0:0.

Vergangenen Sonntag hatte Steinbachs 1. Mannschaft die gleiche des VfR. Lich zu East, und konnte dieselbe verdient mit 3:2 T schlagen. Es entwickelte sich gleich ein flotter Kampf, wobei Lich in der 15. Minute in Führung gehen konnte. Stein* bad) gestaltet das Spiel jetzt offener wb konnte auch bald durch Eckball den Ausgleich erzielen. Mit 1:1 werden die Seiten ge­wechselt. Steinbach spielte jetzt mit dem Wind im Rücken über­legen wobei St. noch 2 weitere Erfolge buchen kann. Aber alle weiteren Angriffe scheiterten an der zahlreichen, mitunter auch sehr harten Licyer Verteidigung. In der letzten Viertelstunde mußte sich Steinbach noch einen Elfmeter gefallen lassen, welcher verwandelt wurde. Nach verteiltem Spiel bis zum Schluß konnte St, als verdienter Sieger mit 3:2 Toren den Platz ver­laßen.

Die deutsche Nationalmannschaft für den FutzbaUlampf gegen Holland.

Kreß

(Rot-Weiß Frankfurt) Schröder Weber

(CfL. Köln) (Kurh. Kassel)

Münzenberg Knöpfle

(Aachen) (FSV. Frankfurt)

Schlösser R. Hoffmann Müller

(Düfield) München 60) (alle Dresdener Sport-Clnb)

Ersatz. Pesch (Fortuna Düsseldorf), Emmerich (Tennls-Borussta

Berlin), Sacken heim (Guts Muts Dresden), Stößel (Dres­dener SC.)

Kauer (T-B. Berlin) Allbrccht Lachner

Erfolgen tommen. .

1900 Gießen 2. SpCl. 1921 Saubringen.

Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften zum lallr- gen Meisterschaftstreffen unter Leitung von Schiri Bernecke. Das Spiel war in der ersten Halbzeit recht nett. Bei wechselvollem Kampf hatte Daubringen eine leichte Ueberlegenheit und konnte mit einem Tor in Führung gehen. Einen wegen ^ou verhängten Elfmeter verschoß berjonft gute, noch etwas lugendliche Mittel- stürmer. Nach dem Wechsel flaute das Spiel merklich ab, man sah leine Leistungen mehr, dafür aber wachsende Härte. Hier hatte Schiri Beinecke energisch durchgreifen müßen, um das Spiel in Schach zu halten. Gießen kann infolge Herauslausen des D. Tormannes.Zum ersten Treffer ins leere -ter

Der Kampf wird hierdurch immer härter, der Schiri hat Muhe und Not, die Spieler in Schach zu halten. Infolge körperlicher Unterlegenheit der kleinen Saubringer kann Gießen durch die Härte etwas Boden gewinnen und bald den zweiten -treifer erzielen. Kurz vor Schluß hätte Daubringen gleichziehen kön­nen, jedoch wird der Ball vom Halbrechten 5 Meter freistehend vor dem Tor über die Latte geschoßen. Gießen hat das 6pm mit viel Glück unter Einsetzung seiner Körperkraft, nicht durch

Niedergirmes Wetzlar 5:3 (1:3).

Bei dein Liga-Spiel am Samstag in Niedergirmes standen sich beide Mannschaften nicht komplett gegenüber, Wetzlar mußte mit dem meisten Ersatz antreten, das Spiel war trotzdem inter­essant und fair. Mit schnellem Tempo wechseln die Angrisse. Der jugendliche Tormann der Vorstädter gibt einen Ball nicht schnell genug fort, Kaletsch ist zur Stelle, wird vom Hüter regel­widrig "gehindert, den Elfmeter verwandelt Kaletsch zum Füh­rungstor N. erzwingt mehrere Ecken, aber ohne Ersotg. Bald winkt ihnen jedoch der Ausgleich, der W.-Läufer Szuikalsk, ver-. wirkt einen Strafstoß. Gernandt ist die Aussicht durch Nell ver­deckt der Ausgleich ist gefallen. Wenige Minuten spater ist Kaletsch wieder an Berghäuser vorbei, nach kurzem Kampf mit den letzten Gegnern sendet er zum zweiten Mal ein^ N ist gle^ stark im Angriff, ihr rechter Läufer fängt jeden -"rabstolz ml dem Kopf ab. Eine Steilvorlage von Wohlgemuth-W. kommt zum Rechtsaußen Mignon, welcher den Ball vortreibt, aber ver­liert Gunya aus halbrechts kommt zum Schuß, aus ziemlicher Entfernung landet der Ball hoch unhaltbar im Dreieck. Mit einem weiteren Angriff der N. endet die erste Halske. Nach die­ser läßt W. merklich nach, besonders die Läuferreihe, wodurch die Verteidigung überlastet wird und der Sturm keine brauchbaren Vorlagen bekommt. Gernandt. welcher bis dahin sehr gut hielt, läßt einen Strafstoß von Berghäuser von der Mittellinie ge­treten, über seine Hände ins -tor gleiten. N. ist fast dauernd überlegen, doch W. hält das Resultat noch lange, bis endlich N. im Anschluß an eine Ecke im Nachschuß zum verdienten Aus­gleich kommt. W. spielt weiter defensiv, doch sein Sturm bleibt gefährlich, zweimal saust Gunya die rechte Außenlinie entlang und flankt vorbildlich, aber der Halblinke Friedrich verpaßt ganz knapp. N. wird stark überlegen, Nell begeht eine Unfuirnis im ~ ' Beroyäuser verwandelt den Elfer sicher zum Sieges-

freistehend das Spiel

Strafraum, Berghäuser verwandelt den EFer sicher zum otcges= tor. Einige Minuten vor Schluß läßt Gernandt einen Ball aus den Händen gleiten, wodurch N. auf 5:3 erhöht.^ W. vcrpagt noch einige Möglichkeiten, auszugleichen. Das Spiel ist aus, N hat verdient gewonnen, Schiri Pik-Löhnberg war sehr gut.

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AMjakrswaldlauf

der Gruppe Gie'gen-Butzbach-Grünberg des Gaues Gießen-Wetzlar.

Bei günstiger Witterung kamen am Sonntag in Gießen die Waldlausmeisterschaften der Gruppe Gießen-Dutzbach-Grünberg mit Start und Ziel auf dem 1900-Sportplatz zum Austrag. Die Abwicklung ging glatt oonftatten. Insgesamt hatten sich etwa 110 Läufer und Läuferinnen eingefunden. Besonders erfreulich war die rege Beteiligung der Schiedsrichter, die mit über 40 Mann die weitaus stärkste Gruppe stellten. Im übrigen hatten in der Hauptsache die beiden Gießener Vereine, Spielvgg. 1900 und VfB., die Sache unter sich auszumachen. Bei den Frauen traten die Vertreterinnen des VfL. Wetzlar mit in Wettbewerb, da sie in ihrer eigenen Gruppe (Wetzlar-Weilburg) keine Geg­ner gehabt hätten. Es war erfreulich festzustellen, daß in allen Klassen die Strecken gut durchgestanden wurden.

Die Ergebnisse:

Aktive

Kl. A, 10 Km.: 1. Gerhardt (1900) 38:42 Min.; 2. Peters 1. (1900 ) 39:32 ; 3. H. Jung (1900) 42:20; 4. Hammesfahr (VfB.). - - Mannschaftssieger : Spielogg. 1900 6 Punkte.

Kl. B ca. 6 Km.: 1. Reitz (VfB.) 19:14,7 Mm.; 2. Koch 1 (1900) 19:42; 3 Jäger (VfB.) — Mannschaften: 1. VfB. Gießen 8 Pkte 2. Spielvgg. 1900 1. M. 13 P. 3. Spielvgg. 1900 2. M. 24 P.

Jugend

Kl. A, 3 Km.: 1. Baumstieger (1900) 12:00,4 Akin. 2. Mootz (1900) 12:22,5 M., 3. Melior (FC. Er.-Buseck) 12:25,5.

Mannschaften . 1. Spielvgg. 1900 6 Pkte.; 2. VfR. Butz­bach 15 Vkte.

Kl. V, 1,5 Km.: 1. Goldschmidt (VfB.) 5:12,9 Min. 2. Ra­don iBsB.) .">:15 2 M.; 3. Theis, FC. Flensungen 5:18 M. - Mannschaften : 1. VfB. Gießen 6 Pktc.; 2. Spielvgg. 1900 Gießen 15 Pktc.

technische Ueberlegenheit gewonnen.

Schiri-Vgg. Gießen — Schiri-Vgg. Grünberg. 4:2 (2:1).

Bei idealem Fußballwetter trafen die „Kanonen" auf dem Waldsportplatz des VfB. in Gießen aufeinander. Wenn das Spiel auch nicht allen sportlichen Anforderungengerecht wurde, so ist doch die vorbildliche Fairnis und der immense Eifel, mit dem gekämpft wurde, vorbildlich. Der Spielverlauf selbst entbehrte nicht „dramatischer" Momente. Gießen geht durch Grünewald, der eine Steilvorlage einschießt, in Führung. Eine schone Flanke Speckhards köpft Grote zum 2. Tore ein. Albach verbesserte das Resultat auf 2:1. Nach der Pause wechselte Grünberg einige Spieler aus, trotzdem erhöhte Gießen auf -1:1 Wieder ist es Albach. der das zweite Tor für Grünberg auf- holte. Die letzte Viertelstunde gehörte fast ausschließlich den Grünbergern, denen es aber nicht vergönnt war, das Resultat zu verbessern. Es wäre im Interesse der einzelnen Ortsgruppen zu wünschen, daß öfter solche Spiele stattsänden, denn ohne Zwei­fel wird hierdurch das Zusammengehörigkeitsgefühl gehoben und die einzelnen Schiri haben Gelegenheit, Theorie und Praxis zu vergleichen. wld.

Gr.-Vuscck 1. Sportabteilung TB. Lollar 1. 3:3 (1:1).

Ein schönes faires Spiel fand vergangenen Sonntag in Er.-B. statt. Die Einheimische 1. M. hatte sich Lollars 1- M verpflichtet, die immer noch die alte Kampfmannschaft oorstellt. Das Resultat deutet auf ein ziemlich gleichwertiges Spiel hin, doch lag Er.-B. fast dauernd in L. Hälfte, und hätte das Spiel gewinnen müssen Vorzügliche Kombinationen führten leider nicht zu Erfolgen. Lollar ging im Anschluß an einen Eckball überraschend in Führung^ doch vermag Gr.-B. noch vor Halbzeit gleichzuziehen, und nach Seitenwechsel auch in Fiihrung zu gehen. Lollar rafft sich zusammen und erzielt kurz hintereinander Aus­gleich und — Siegestor? Doch nein - eine Halde Minute vor Schluß können die Einheimischen wiederum 1 Tor erzielen, um so das Spiel unentschieden >u gestalten. Für die Gäste ein schmeichelhaftes Resultat.

VfB.-K. Marburg 1. FV. Wallau 1. 4:4 (0:2)

Nicht allzuviel Zuschauer waren Zeuge dieses äußerst fairen Kampfes, der von Weber (Germania Marburg) in korrekter Weise geleitet wurde. Beide Mannschaften traten nicht in kom­pletter Aufstellung an. Wie im Vorspiel 2:2, so ging auch dieses Treffen wieder remis aus und das Resultat entspricht auch voll­auf dem Spielverlauf. In der ersten Hälfte war meistens Wal­lau lZnangcbend, führten bis Halbzeit auch 2:0, während Ji* in der zweiten ^^^.^ ^bo^ der ^f^H., $m gine Umstellung Dorgenommen worden war, immer 'stehr in den Vordergrund schob. Der Ausgleich ist bald erzielt, ja mit 4:2 liege" die Platzbesttzer in Führung doch zum oiege sollte dies nicht reichen. Wallau läßt sich nicht beirren, und mit aller Energie wird ge­kämpft, bis der Ausgleich erzielt ist. Bei Marburg war die Stürmerreihe das Schmerzenskind, da mit dem Schuß M lange gezögert wurde, auch fehlt die Flügelbedienung. Die Wallauer Mannschaft war äußerst flink. Ter Rechtsaußen wurde durch seine präzisen Flanken stets sehr gefährlich; auch der Mittel­läufer erledigte seine Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit. Jeder andere tat ebenfalls vollauf seine Pflicht. Dem Ziele voraus trafen sich die beiden 1. Jugend-Mannschaften, wobei VfB.-K. mit 1:0 Sieger blieb.

Germania 1. Gladenbach 1. 5:2.

Die Gäste, die auch in einer Neuaufstellung erscheinen muß­ten, beweisen, daß sie in letzter Zeit recht viel gelernt haben. Besonders der Mittelstürmer Heck ragte aus dem Mannschafts­teil hervor. Die Platzleute hatten ebenfalls einige neue Leute, die sich recht gut bewährten.

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Lchristlcitung: I. V.: <5. Vurgeleit, Gießen.

Drei Schönheitsfehler des Mundes

1. Der Zahnstein

ist ein Absatz des Speichels ähnlich wie der Kesselstein des Wassers. Er hat eine graugrüne, braune bis schwane Färbung und ist zu nächst ein Schönheitsfehler, der den Zähnen ein häßliches unge­pflegtes Aussehen gibt und einen üblen, fauligen Geruch aus dem Munde verursacht. Er ist aber auch ein höchst gefährlicher Feind des Gebißes, weil er Zahnfleisch- und Kieferschwund sowie Zahnfleisch­entzündungen und -eiterungen verursacht. Er ist äußerst festsitzend und hart; oft umkleidet er in harter Kruste den ganzen Zahnhals, entblößt die Wurzel und verursacht ein £oderwcrben der Zähne.

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2. Mißfarbener Zahnbelag

hervorgerufcn durch starkes Rauchen von Zigarren und Zigaretten ist weniger schädlich, aber ein um so auffallenderer Schönheitsfehlerdes Gebißes. Wie entfernt man Zahnstein und Zahnbelag? Weder mit Mundwasser noch mit sogenannten Lösungsmitteln; in dieser Beziehung ähnelt der Zahnstein auch dem Kesselstein, gegen den allerlei Lösungsmittel sich als wirkungslos erwiesen haben und die rein mechanische Beseitigung sich am besten bewährt. Millionen, die heute Chlorodont täglich im Gebrauch haben und Ihre schönen weißen Zähne dieser Zahnpflege verdanken, haben es selbst ausprobiert, daß Mundwasser die mechanische Ncini' gungskrast der mikroskopisch feinen reinen Kreide im Chlorodont nicht ersetzen kann.

3. Ubier Mundgeruch

als Folgemangelhafter Zahnpflege macht sich wenigerdemdavonBetroffenen als seiner näheren Umgebung bemerlbar. Neutrale Salze lmChlorodont, die eine vermehrte Speichelbildung und dadurch eine natürliche Mundrcinigung bewirken, in Verbindung mit dem herrlich erfrischenden Pfcfserminzgcschmack beseitigen diesen markanten Schönheitsfehler unmittelbar. Jeder Tube Chlorodont ist eine genaue Gebrauchsanweisung beigefügt. Chlorodont- Zahirpaste und die dafür geeignete Chlorodont-Zahnbürste mit gezahntem Borstenschnitt, sind die besten Hilfsmittel gegen den gefürchteten Zahnstein, mißfarbenen Zahnbelag und den oft damit verbundenen üblen Mundgeruch.

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