Samstag, den 21. November 1931.
„(Siebener Zeitung"
Nr. 93.
Entschließung der Süddeutschen Han-werkskammerkonserenz.
I.
Die Süddeutsche Handwerkskammerkonferenz, die Spitzen organisation des gesamten süddeutschen Handwerks, hat sich in ihrer von Präsident Emig der Handwerkskammer der Pfalz, Kaiserslautern, geleiteten Sitzung vom 7 November 1931 in TVürzburg in Anwesenheit einer Vertretung der sächsischen Gewerbekammern mit der gesamten Wirtschafts-, Finanz-, Steuer- und Sozialpolitik befaßt und Dabei übereinstimmend festgestellt, daß der gegenwärtige wirtschaftliche Tiefstand in Deutschland hauptsächlich auf die bisherigen, die Handwerks und Mittelstandswirtschaft schädigenden NTaßnahmen der Gesetzgebung und Verwaltung des Reiches zurückzuführen ist.
Es wurde weiter festgestellt, daß zwar von hohen und höchsten Regierungsstellen immer wieder betont werde, dem Hand werk müsse der verfassungsmäßige Schutz vor Aufsaugung und Vernichtung zuteil werden, während in Wirklichkeit die bisheri gen gesetzgeberischen und verwaltungsmäßigen Maßnahmen in keiner Weise dieser Zusage entsprechen. Wenn die deutsche Wirtschaft gesunden soll, so muß in Zukunft die gesamte Politik des Reiches, der Länder und Gemeinden, gesinnungsmäßig in ganz anderer Weise wie bisher, den Bedürfnisten und Verhältnisten des gewerblichen M^ittelstandes Rechnung tragen.
Zn der Aussprache über Wirtschaftsprogramm und Wirt schaftsbeirat der Reichsregierung war die Süddeutsche Handwerkskammerkonferenz von der bedrückenden Sorge beherrscht, daß das von der Reichsregierung mit der Einsetzung des Wirt schaftsbeirates verfolgte Ziel nicht erreicht werden würde. Es bestehe die unmittelbare Gefahr, daß das an sich schon in Anlage und Aufbau schwerfällige Gremium nach Art eines kleinen Reichswirtschaftsrates sich in langwierigen Ausschuß- und Unter ausschuß-Verhandlungen festfahre, sich in Kompromiß Lösungen erschöpfe und mit Angelegenheiten und Nebenfragen bepacke, die mit der zu fällenden Entscheidung nur mittelbar Zusammenhängen. Der staatliche und wirtschaftliche Zusammenbruch kann nach Auffastung der Handwerkskammerkonferenz nur vermieden werden, wenn in unmittelbar aktuellen Entschlüßen das Vertrauen, die lebensnotwendige Voraussetzung jeglicher Wirtschaft, wieder hergestellt werde. Dazu bedürfe es einer raschen und gesinnungsmäßig eindeutigen Zurückführung der deutschen Wirtschaft auf ihre Grundgesetze, ihre Befreiung von privater und öffentlicher Zwangswirtschaft und vom Suboentioniemus und endlich der aufrichtigen Wiederherstellung des Privateigentums. Die Reichsregierung müsse sich von dem verhängnisvollen Zrrtum befreien, das deutsche Wirtschaftsproblem immer nur unter der Perspek tive eines Gegensatzes zwischen Großunternehmen und Arbeitnehmerschaft zu sehen Also eine ausschließliche wirtschaftliche Lösung sei notwendig. Wenn die Reichsregierung nicht ungesäumt ohne Rücksicht auf eine parlamentarische oder pseudoparlamentarische Lage den Knoten mit kühner Entschlußkraft durchschlage, werde der Zusammenbruch nicht aufgehalten werden können.
Zn der Frage des Vdohnungs- und Siedelungswesens bekannte sich die Konferenz zu einer einhelligen Ablehnung der von der Reichsregierung in der 3. Notverordnung vorgesehenen Maßnahmen, vor allem derjenigen, die sich auf die vorstädtische Rand- siedelung von Erwerbslosen beziehen. Das Handwerk sieht hierin nicht nur keine irgendwie fühlbare Entlastung des Arbeitsmarktes, sondern geradezu eine Vergeudung von Steuermitteln, die zudem eine unmittelbare Förderung der Schwarz- und Pfuscharbeit zur Folge haben muß und die die Grundlagen des steuerzahlenden Handwerks noch mehr untergraben.
Am tiefsten fühlt sich das Handwerk verletzt und geschädigt durch die jüngst durch den Herrn Reichswirtschaftsminister Dr. Warmbold bei seinem Amtsantritt erlaßene Verordnung über das Ordnungsstrafrecht der Znnungen. Zn dieser Verordnung kann, abgesehen von einem vollständigen Außerachtlaßen der Verhältniße des Handwerks nur ein Festhalten an dem früheren, längst als falsch erkannten Standpunkt der Reichsregierung cr--
Der
von Hollywood.
Ein Futzball-Roman von Sidney Horler.
28. Fortsetzung.
Betäubt und bestürzt, jedoch mit grimmiger Entschlossenheit spielten die mächtigen und stolzen Champions des Südens weiter. Sie waren die weitaus schwerere Mannschaft und machten davon auch Gebrauch. Sie werfen sich beinahe rücksichtslos auf ihre Gegner, blieben jedoch immer in den Grenzen fairen Spiels. Sie kannten den Schiedsrichter viel zu gut, um sich Ausschreitungen zu erlauben; ein warnender Blick, ein Wink mit dem Finger, und die skrupellose Absicht war im Keime erstickt. Mit dem freundlich lächelnden Mann in der schwarzen Kappe war nicht zu spaßen.
Es kommt selten vor, daß in einer Cupfinale Kunststücke gezeigt werden. Es steht zu viel auf dem Spiel, und die Spannung ist zu groß für derartige Effekte. Auch dieses Spiel war keine Ausnahme davon.
Aber was dem Kampf an kunstvollen Einzelheiten fehlte, mürbe durch die aufregendsten Episoden ersetzt. Ta war zum Beispiel der wirklich nervenaufpcitschcnde Augenblick, als Mac Kie. der sich um Bennett herumgespielt hatte, Wallis allein gegenüberstand.
Der Hollywood-Tormann verließ sein Tor, um die Schuß- fläd>c einzuengcn. Bevor er aber den feindlichen Mittelstürmer erreichen und ihm das Leder streitig machen konnte, hatte Mac Kie schon mit Wucht geschossen.
Mit Rücksicht darauf, daß er im Laufen geschossen hatte, war cs ein wohlgezielter Schuß
Mit einem erstaunlichen Lustsprung jedoch vollbrachte Wallis eine sensationelle Leistung. Die Finger seiner ausgestrcck- tcn Hand berührten den Ball und sandten ihn noch höher, und während er gleichzeitig zurückfiel, fing er das stürzende Leder so geschickt, wie ein Ioungleur den wirbelnden Teller fängt.
Im selben Augenblick versuchte der inzwischen herangekommene Flügelmann, Wallis anzugehen. In seinen Bemühungen, dem Gegner auszuweichen, glitt der Tormann aus, warf sich sofort auf die Seite, sprang wieder auf und schleuderte das Leder in das Aus Das war einer der vielen nervenaufpeitschenden Momente des Kampfes.
Unmittelbar darauf gelang es Marr, welcher der am meisten beobachtete Mann im Felde war, sich von seinem ihm wie ein Schatten folgender Gegner loszumachen Er trippelte einige Schritte weit, gab dann plötzlich mit schwerem Tritt nach links ab. wo Walter Bell sich hungrig, wie ein Hund auf den Knochen. auf den Ball stürzte
Der Linksaußen begann iefort wieder einen jener haften Durchläufe, welche ihm jedesmal die Bewunderung und
blickt werden, von dem einzelne Reichsminister in öffentlichen Kundgebungen der letzten Zeit deutlich abgerückt sind. Die Fortsetzung dieser widerspruchsvollen Haltung der Reichsregierung in Theorie und Praxis müßte die Folge haben, daß das Handwerk an der Führung des Reiches irre wird.
II. <
Hinsichtlich des Gewerbesteuerrahmengesetzes wurde, wie folgt, beschloßen:
Die Süddeutsche Handwerkskammerkonferenz ersucht die Länderregierungen, beim Reichsfinanzministerium mit Bezug auf die Notverordnung vom 1. 12 1930 dritter Teil Kap. I § 9 eine Hinausschiebung des Termines bis auf weiteres, insbesondere für die Anwendung der Bestimmungen des Gewerbesteuerrahmengesetzes zu beantragen.
Begründung:
Die Vornahme der Einheitsbewertung 1931 hat sich sehr lange verzögert, weil wegen des Erlaßes der Steueramnestie die Termine für die Abgabe der Vermögenssteuererklärung immer wieder hinausgeschoben wurden Die Einheitebewertung kann bis zum 31. Dezember 1931 nicht fertiggestellt werden, so daß die Länder praktisch nicht in der Lage sein werden. die Vorschriften des Grundsteuer und Gewerbesteuerrahmengesetzes ourchzufübren. Die Verteilung der Steuern auf das Grundvermögen, Betriebs vermögen und die Festsetzung der Steuermeßbeträge und der einzelnen Steuersätze kann zudem erst erfolgen, wenn die Besteue- rungsgrundlagen 0 h du Einheitswerte insgesamt vorliegen. Hinzu komlnl, daß sich He Verhältniße seit dem i. Zanuar 1931, für welchen Stichtag die Einheitswerte festzustellen sind, außerordentlich stark geändert haben. Ob es daher zweckmäßig ist, die Veranlagung nach dem Stand vom i i 1931 beizu behalten, bedarf bei der Undurchsichtigkeit der gegenwärtigen Verhältniße noch der näheren Untersuchung.
Die Süddeutsche Handwerkskammerkonferenz wünscht dringend, daß den Ländern die Möglichkeit gegeben werde, eine Filial Gewerbesteuer einzuführen, sei es nun, daß die Rechts grundlage hierfür im Wege einer Notverordnung oder durch Aenderung der Notverordnung vom i. 12. 1930 bezüglich der Gewerbesteuer geschaffen werde.
III.
Zur Frage einer Regelung des Ausbildungs- und Prü fungswesens im Molkerei und Käsereigewerbc wurde folgender Beschluß gefaßt:
Die süddeutschen Handwerkskammern stehen einmütig auf bem Standpunkt, daß das NTolkerei und Käsereigewerbe als handwerksmäßig anzusehen ist und daß für die Regelung des Ausbildungs- und Prüfungswesens in diesem Gewerbe ausschließlich die Handwerkskammern zuständig sind. Das gilt auch hinsichtlich des § 52 des Milchgesetzes und der Vollzugsverordnungen zum Milchgesetz.
Die Handwerkskammern, die über eine jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiete des Ausbildungs- und Prüfungswesens verfügen, sind durchaus bereit und in der Lage, auch die besonderen Anforderungen, die sich auf Grund des Nkilchgesetzes ergeben, in vollem Umfange zu erfüllen Sie lehnen bei aller Anerkennung des großen Zntcreßes, das auch die Landwirtschaft an dem Ausbildungs und Prüfungswesen im OltoUerei- und Käsereigewerbc hat, alle Versuche der Landwirtschaft, eine Aen derung dieser Zuständigkeit herbeizuführen, entschieden ab.
Nniverfal- Reichèsteuer-Kassebuch
— mehrfach gesetzlich geschützt —
Albin Klein Gießen
die Gunst des Publikums cinbrachten. Bis zur Ecklinie wand und krümmte er sich durch, und dann, eingeengt von Feinden mit kaum einem Quadratfuß Manöverierraum für sich, schoß er einen hohen Flankenball.
Wie ein Hirsch sprang der Mittelstürmer in die Höhe, um dem stürzenden Leder zu begegnen. Die wogende, sich den Hals ausreckende Menge sah einen dunklen, schmalen Kopf sich seitwärts drehen, im nächsten Augenblick stieg ein dumpfiges „Ah!" empor. Nur durch einen schier unmöglich scheinenden verzwcifel- ten Sprung war es dem Kensington-Tormann gelungen, den geschickt geköpften Ball abzuwehrcn.
Eine aufregende Episode folgte der anderen. Bei Gelegenheit eines Freistoßes aus 35 Meter Entfernung schmetterte der Spielführer Kensingtons einen tiefen Schuß, welcher Wallis vor Schmerz einige Momente kampfunfähig machte und auf seinem Magen eine wunde Stelle von der Größe des Balles zurückließ. Mit Mühe und Not entging er während er den Ball hielt, den heranstürmenden feindlichen Stürmern, und er war heilfroh, daß cs ihm gelang, den Ball zur Ecke zu drehen.
Zum Ausgleich übernahm Pat Finnegan einen Paßball von Tommn Dean und traf mit Bombenschuß die Querstange des feindlichen Tores, daß das ganze Gerüst bebte. So wogte der erbitterte Kampf hin und her und brachte die vor Aufregung hysterisch gewordenen Zuschauer mehr als einmal in atemloser Spannung auf die Fußspitzen.
Holywood behielt die Führung Und man muß gestehen, sie verdienten es. Obgleich sie die weitaus leichtere Mannschaft waren, hielten sie ihre Gegner fest und sicher, und ihr Spiel war eine Offenbarung für alle, denen sie bis jetzt nichts als ein Name gewesen waren.
Die Leute sahen bereits auf ihre Uhren, denn es fehlten nur noch fünf Minuten bis zur Halbzeit, als die 50 000 Hollywood-Anhänger eine kalte Dusche empfingen. Bevor die erstaunliche Tatsache den Leuten zum Bewußtsein kam, hatte Kensington ausgeglichen.
Es geschah folgendermaßen: Mac Kie, der gefährlichste Schütze der Blauen, stürmte auf der linken Seite entlang. Wrenlock stürzte unglücklicherweise in dem Augenblick, als er den Gegner angehen wollte, und als der Flügelmann flankte, traf der Ball Benetts Schulter und sprang zur Ecke.
Der darauf folgende Eckschuß war eine einzig dastehende Meisterleistung Er war so haargenau placiert, daß Mac Kie den Ball ebensogut mit den Händen hätte hintragen können, statt mit dem rechten Fuß zu schießen
Das Leder drehte sich knapp an der Innenseite der Tor- stange in das Netz Man sah noch, wie Wallis seine reckte Faust hob, um das Leder wegzufausten, dann warfen sich die znnächststehenden Kensingtonspicler wie ein Mann auf Mac Kie, den sie vor Begeisterung beinahe totdrückten Mittlerweile
Die 1931er Getreideernte in Hessen.
Soeben hat das Landesstatistische^Amt seine Ernteschätzung beendet, die es, mit Hilfe von über 200 im ganzen Land verteilten Ernteberichterstattern durchgeführt hat. Danach ergab sich in Hetzen eine Weizenernte von tnapp 68 000 Tonnen Winterweizen gegen 61 300 Tonnen im Vorjahr. Der durchschnittliche Ernteertrag pro Hektar war nur geringfügig höher als im Vorjahr, hingegen hat sich die Weizenanbaufläche um rund 7 Prozent ausgedehnt. Die Ernte an Winterroggen belief sich auf 80 600 Tonnen gegenüber 105 200 Tonnen im Vorjahr. Die Roggenanbaufläche ist fast um ein Sechstel zurückgegangen; mich der durchschnittliche Ertrag pro Hektar ist von 17,3 auf 16,0 Doppelzentner gesunken. Die S 0 m m e r g e r st e n e r p t e ist mengenmäßig besser ausgefallen, nämlich 108 700 Tonnen gegenüber nur 87 000 Tonnen im Vorjahr. Hier war auch die Anbaufläche um mehr als ein Zehntel gestiegen und ebenso der durchschnittliche Ertrag pro Hektar. Die Haferernte mit 92000 Tonnen liegt etwa 4 Prozent höher als im Vorjahr, wo sie rund 88 000 Tonnen betragen hatte. Auch die Anbaufläche hatte sich um das gleiche Ausmaß ausgedehnt, der Ernteertrag pro Hektar war nahezu unverändert.
Angestelltenversicherunq und Wirtschaftskrise.
Die Beitragseinnahmen und Leistungsausgaben in der Angestelltenversicherung haben sich im laufenden Jahre gegenüber den entsprechenden Monaten des Vorjahres wie folgt entwickelt: Beitragseinnahmen: 1931 1930
Januar bis September 257,6 Mill. RM. 292,9 Mill. RM.
Rentenleistungen: 1931 1930
Januar bis September 151,5 Mill. RM. 12^„Mill. RM. Bei den Beitragseinnahmen ergibt sich also gegenüber 1930 ein Minus von 35,3 Millionen RM, bei den Rentenleistungen dagegen ein Plus von 26,7 Millionen RM. Prozentual gesehen, zeigt sich also bei den Beitragseinnahmen ein Rückgang von etwa 12 Prozent, bei den Leistungsausgaben aber eine Steigerung von mehr als 21 Prozent. Es kann hiernach kaum mehr zweifelhaft sein, daß uns das laufende Jahr erstmalig auch in der Angestelltenversicherung einen Rückgang in den Ueberschützen bringen wird.
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Berichtigung der vermögen;- erklârungen bei Ubfinken der Mieten.
Stichtag: 26. Oktober 1931.
Bei der gegenwärtigen Einbeitsbewertung erfolgt die Br Wertung der Grundstücke in der Regel in einem Vielfachen der Zahresrohmiete. Zahresrohmiete ist zwar die Rohmiete, die von den Mietern für das Kalenderjahr 1931 grundsätzlich nach dem Stande vom 1. Zanuar 1931 für das Grundstück zu entrichten ist, einschließlich der von den DITietern übernommenen Verpflich tungen Hat sich aber die Rohmiete in ö*r Zeit vom i. Zanuar 1931 bis zum Ablauf der allgemeinen Frist für die Abgabe der Vermögenserklärungen geändert, oder stand bei Ablauf dieser Frist fest, daß sich die Rohmiete noch im Laufe des Kalender jahres 1931 ändern wird, so war die neue Nkiete zu berück sichtigen.
Ursprünglich lief die Frist für die Abgabe der Vermögens erklärungen mit dem 30. Zuni 1931 ab. Durch wiederholte Verlängerungen ist aber der Ablauf der Frist bis zum 26. Ok tober 1931 einschließlich hinausgeschoben worden.
Bei dem immer weiter um sich greifenden Absinken oer NTieteinnahmen ist es für die Pflichtigen daher von größter Wichtigkeit, daß sie bei der Einheitsbewertung ihrer Grundstücke die Berücksichtigung der neuen gegenüber dem Stande vom 1. Zanuar 1931 geänderten Zahresrohmiete verlangen können, sofern die Nrietänderung bis zum 26. Oktober 1931 eingetreten war oder bis zu diesem Zeitpunkt schon feststand, daß die Robmiete sich noch im Laufe des Kalenderjahres 1931 ändern wird.
Zn zahlreichen Fällen haben die Pflichtigen bei der Abgabe der Vermögenserklärungen dies nicht beachtet.
fischte Wallis, dem es am liebsten gewesen wäre, wenn die Erde thn verschlungen hätte, den Ball aus dem Netz.
Mitten durch das betäubende Babel der Kensington-An Hänger brach der donnernde Ruf der Hollywood-Anhänger, als sie sahen, daß wie Ben Warriner seinem trostlosen Torwächter beruhigend auf den Rücken klopfte
So groß sein Kummer auch war, sprach doch der Hollywood- Spielführer Wallis von jeder Schuld frei. Es war ein Fall von unerhörtem Pech gewesen. Im Augenblick, als Wallis nach dem Ball greifen wollte, trieb ihn ein Windstoß aus seiner Reichweite. Wie wenn ein boshafter Windgeist aus vollen Backen geblasen hätte, um seine Freude an der Bestürzung bei Hollywood-Leute zu haben. (Fortsetzung folgt.)
Humor.
Schlagfertig.
„Fürst Bismarck beabsichtigt an die Südwestküste von Afrika zu reisen, um die neuen deutschen Erwerbungen in Av- genfehein M nehmen," hieß es einmal in Berlin. Auf die Fra^e einer ihm nahestehenden Persönlichkeit, ob es wahr sei, daß er nach Angra Pequena reisen wollte, antwortete Bismarck schlag» fertig wie immer: „Ja, aber nur auf dem Kamel, das diele Nachricht überbracht hat."
Vorsichtig.
„Ihr Mann spricht immer im Schlafe, Frau Professor? Da müssen Sie doch alle seine Geheimnisse wißen!"
„Leider nicht, — er spricht immer griechisch!" s Kasper j Flinke Bezahler
„Also gnä' Frau, Sie wollen die letzte Rate für die Wiege bezahlen? Bitte sehr! Wie geht's denn dem Baby?"
„Danke, es hat gestern geheiratet."
Hm!
Kontorist: „Meine Frau will, daß ich um Urlaub bitte, um eilige Einkäufe zu machen."
Chef: „Unmöglich?"
Kontorist. „Herzlichen Dank?!" (Tidens TegnZ
Moderne Krankheit.
„Hast du schon gehört? Fred hat sich eine Farbenoergi - tung zugezogen!"
„Woher hat er die denn?"
„Er hat seine Braut geküßt!" lEoe ]
Am morgigen Tc tiefe Zeit, die Hinter kohingeschiedenen sch hi, um an den Eräb yjer darzubringen. enistcn Tage, dem les ^Häuser auf, um in Sorten des Predige Song zum Grabe n Keuche trostlose Ea sigers, manche Wai Thiers geweint, sei jtiesst oder daß de mUtm Eiseskutz be â 2 eben i/t im ^HbTl^ glMZ^ x H uns Entrissenen $merj in stilles, r
Wer die Gräber blicken will, der We aufs neue w Nen, Veilchen, Pi Nen bei ungeeignt fügender Pflege 3 tote sind gegen all die Lebenden st S manche tun teil Müus Lohmeyer Wâgl:
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