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Erscheint Mittwochs und Samstags.

Bezugspreis 2,40 Ji vierteljährlich frei ins Haus. Kehklionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rück- |MÜiiig nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

44. Fahey

Poliltschk Rundschau.

Ter Reichspräsident empfing den Reichsminister des Aus- vmtigen, Dr. Curtius, zum Vortrag über die bevorstehenden S«cr Verhandlungen.

Zn unterrichteten Nrrisfmtlichung einer Mähshaushalts und Sey ft des Juni.

Berliner Kreisen rechnet man mit der Notverordnung über die Sanierung des der Sozialversicherungen in den ersten

ndschau^ bringt den Ab- über die Zudenstage. & Mund, Ludwig Hollander

Herausgeber derDeul- I ferner 16 unbelanntr

Reichsminister Treoiranus erklärte in einer Versammlung deer Volkskonservativen in Eleiwitz, daß Reichspräsident von Hillenburg am 19. Mai in Kiel die Taufe des Panzerschiffes Al tof den NamenDeutschland" vornehmen werde.

3n einer Kundgebung der Deutschen Vollspartei in Düssel-

Don Leopold Ziegler, Th. Nun sprach der Parteiführer Dingeldcy über wirtschaftliche und

M" von Richard Fester, mator Strund, «ine Ro- kich weisen wir noch be- nnende wichtige Aufsatz- urch Beiträge von P. d. A. D. Löwis os Menai

Hai steht die soeben ei­st der FrauDas W. H wird durch ausgezeich- indet sich für die Freunde g verbesserten Zeitschrift

im springt aus 300 Me' lllschirm-A-zug ist gerif- !)er Entfaltungsstoft des et den Springer. Tas Woche" >u Men. Wie- h wegen des reichbebil- liu-Aus<te5lln^ ^^ . M '^ W ^^

t Zllujtrieten Presse (% eisen auf die Vilderserle lModerne Propheten" Lamas",Sie gehen M ^SerieDeutsche KoL .erâilhelm-Znstituts ha e Zn der gleichen Wi ron Nl ®A

rgeleit, Gießen.

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Mliiische Gegenwartsfragen, wobei er u. a. für eine Tribut- rirtifioit eintrat und gegen die Richtlinien der Braunskommis- iici zur Arbeitslosigkeitsbekämpfung Stellung nahm.

Dvrch eine Verwechslung mit Nationalsozialisten wurde von Noimunisten auf ein Ausflugsauto des Roten Kreuzes von Emra geschossen, wobei ein Toter und ein Schwerverletzter zu beflißen waren.

Zn Warschau wurde ein Ehrenmal für die im Weltkriege g'pstllenen und in Polen beigefetzten 500 000 deutschen Soldaten enthüllt.

Bei den gestrigen Wahlen im Hutschiner Ländchen behielten d e Deutschen ihre 24 Mandate, die Tschechen ebenso ihre 8 Sitze.

Der rumänische Außenminister erklärte Journalisten gegen- ä 6h, daß die rumänische Regierung die Fortsetzung der deutsch- tneariifd^n Verhandlungen wünsche. Die rumänische Gesandt- ioiylt in Berlin habe den Wunsch der Bukarester Regierung nach Wiederaufnahme der Verhandlungen der deutschen Regierung rmiljcteilt.

das Schöffengericht Charlottenburg verurteilte den Reichs- tiiyabgeorbneten Dr. Goebbels wegen Beleidigung des Profef- ^»Dr. Ricbenfahm von der Technischen Hochschule zu 5000 Mk. toMtrafe oder 100 Tagen Gefängnis.

7"folge verschiedener Differenzen mit der Belegschaft ruht iait Montag mittag der gesamte Betrieb im Verlage M. Du- imnl-Schauberg in Köln mit Ausnahme der redaktionellen Ab- truling. Zur Zeit schweben innerhalb des Betriebes noch Ver­handlungen.

Bon der Grönlandexpedition Dr. Alfred Wegeners wird ge- rr eitet, daß Dr. Wegener am 1. November ab Station Eismitte oa4 Westen gereift und seitdem verschollen ist. Es muß damit Ipttfinct werden, daß er dem weißen Tod zum Opfer gefallen ist.

Die NSDAP, hat in München das neben demBraunen Hus" liegende Gebäude des früheren Drechsel-Palais erworben. Mi verlautet, soll darin die SA-Schule untergebracht werden.

Bei neuen Probefahrten mit dem Kruckenbergschen Propel- Iivragen auf der Versuchsstrecke bei Burgwedel (Hannover) mukdc eine Stundengeschwindigkeit von 205 Kilometer erzielt.

Der vom Bölkerbundsrat eingesetzte Sonderausschuß zur Umarbeitung eines Abkommens über kriegsvorbeugende Maß- N'Hnen des Völkerbundes ist in Genf zusammengetreten.

Die größte Wiener Bank, die Oesterreichische Kreditanstalt Üu Handel und Gewerbe, ist zusammcngebrochem ^yre Ber- Ik-Hi betragen 140 Millionen Schilling. Die Regierung Xjat SeMicrungsmaßnahmen eingeleitet.

bkach einer Information hat Außenkommissar Litwinow 6e* Generalsekretär des Völkerbundes mitgeteilt, daß die fow- jottnsfische Abordnung erst am 16. Mai in Genf eintreffen werde. Movusfichtlich wird daher die Aussprache über die Zollunion «B am 16. Mai beginnen.

Der französische Außenminister Briand hat am Montag- mâittag die Kandidatur für die Präsidentschastswahl am ^Wtn Mittwoch angenommen. Seine Wahl wird in einge- °®|ten Kreisen so gut als sicher angesehen.

Die spanische Regierung hat das Ersuchen Trotzkys um Wnsurhaltsbewilligung in Spanien abschlägig beschieden.

Die amerikanische Regierung beabsichtigt, angesichts des ^Aiardenfehlbetragcs im laufenden Staatshaushalt ungefähr Wt Heinere Festungsgarnisonen aufzuheben, um an Unterhal- ^NIoftcn zu sparen.

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Eine bedeutsame Kanzlerrede.

Reichskanzler Dr. Brüning sprach am letzten Sonntag in c lUt Zentrumswahlversammlung in Cloppenburg. 'Er führte au^.deß es notwendig sei, den Weg der Verantwortung zu gehen u^ mi Volke Klarheit über seine Lage zu schaffen. Er fürchte, disßdas Volk einmal nicht mehr denen gehorchen würde, die es baute gegen die Regierung aufhetzen, sondern noch radikaleren Parteien. Man könne heute nur den Weg sachlicher Arbeit fiM^tn, und die Parteien vor die Verantwortung und die Ent- iqptOang stellen. Dabei gebe es kein Schielen nach rechts oder ^M links. Dann beschäftigte sich Dr. Brüning mit Finanz- fwit. Die Zeit des Schuldenmachens fei vorbei, schärfste Spar- Wâahmen seien am Platze. Die Kaufkraft in Deutschland dürfe

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Gießen 21.

M.

Mittwoch, den 13. Mai 1931

nicht untergraben werden, die Wirtschaft müsse in die Lage ver­setzt werden, wieder Arbeit zu vergeben und Arbeiter einzu­stellen. In welcher Form gespart werden müsse, um die finan­ziellen Schwierigkeiten zu überwinden, werde die Regierung in 14 Tagen dem deutschen Volk verkünden.. In der Reparations­frage könne man keinen Erfolg erzielen, bevor das eigene Haus in Ordnung gebracht worden sei. Er bedauere es, daß bei einer rein wirtschaftlichen Frage, wie der deutsch-österreichischen Zoll­union, Nervosität im Ausland hervorgerufen werde, die unsere ganze Politik nach dieser Richtung hin in vollkommen falschem Licht erscheinen lasse. Wir seien nicht nur Soldaten des Friedens, wir seien Opfer des Friedens. Nur dann werde es gelingen, die Politik der Beruhigung in der ganzen Welt durchtzuführen, wenn es anerkannt sei, daß es im wesentlichen das deutsche Volk sei, daß für den Frieden Opfer bringe. Politisches Vertrauen müsse in der Welt einziehen und alles vom Standpunkt der 'Furchtlosig­keit aus geregelt werden. Diese Furchtlosigkeit werde nur dann eintreten, wenn man den Völkern, die den Krieg verloren hätten, volle Gerechtigkeit widerfahren lasse.

Retchsftlwnzlage.

Berlin. Der Kassenfehlbetrag von 1250 Millionen Mark, den die Reichsfinanzverwoltung vom kurzem für Ende März auswies, dürfte auch nach dem bevorstehenden Abschluß der Bücher der Reichskasse ungefähr dem rechnungsmäßigen Defizit für das Etatsjahr 1930 entsprechen. Zählt man zu diesem Be- traig den normalen Ultimobedarf von etwa 450 Millionen Mark hinzu, so ergibt sich in runder Summe der Betrag der schweben­den Schuld, die Ende März mit 1709,3 Millionen Mark aus­gewiesen wurde. Für die nächste Zeit dürfte noch eine gewisse Steigerung .der schwebenden Schuld zu erwarten sein, da die ersten Monate des neuen Rechnungsjahres, die ohnehin schlechte Kasienmonate sind, wegen des Einnahmerückganges erhöhten Kassenbedarf gebracht haben werden.

Immerhin scheint es dem Finanzminister gelungen zu sein, die für den Mai-Ultimo befürchteten Schwierigkeiten auszu­räumen. Wir hören jedenfalls, daß der Kassenbedarf für den Mai-Ultimo bereits jetzt gesichert sei. Zum Teil scheint man für kurze Zeit auf die Gelder zurückgreifen zu wollen, die der Reichspost aus ihrer neuen Schatzanweisungsbegebung zufließen. Zum Teil scheinen andere Kredite auch von Bankenseite er­schlossen zu sein, die auch für den Junitermin eine Hilfe bieten werden. Allerdings wird der Juni nochmals größere Anstren­gungen erfordern, wenn es nicht gelingt, bis dahin einen grö­ßeren Schatzanweisungsabsatz zu erzielen Erst vom Juli an darf mit einer gewissen Entspannung gerechnet werden, sofern bis 'dahin die vom Kabinett beabsichtigten Etatskürzungen wirk­sam geworden sind.

Weitere Lockerung der WobnungszwangS- Wittschaft in Thüringen.

Das thüringische Kabinett hat in seiner Sitzung am Diens­tag zwei Verordnungen gutgeheißen, die eine weitere Lockerung der Wohnungszwangswirtschaft in Thüringen mit sich bringen bezw. eine teilweise Aufhebung 'des Wohnungsmangelgesetzes darstellen. Der Begriff der sogenanntenteueren Wohnungen", die dem Wohnungsmangelgesetz nicht mehr unterstehen, wird also noch weiter ausgedehnt. Bisher galten z. B. in Weimar bereits Wohnungen mit einem Mietpreis von 700 Mark als teuer" im Sinne des Gesetzes, und nunmehr wird die Grenze noch tiefer liegen.

Spaltung im Fungdeutschen Orden.

Breslau. In den schlesischen Ortsgruppen des Jung­deutschen Ordens hat sich eine Spaltung vollzogen, die auf die Gegnerschaft des Majors a. D. Neumann (Liegnitz) gegen den Führer des Iungdeutschen Ordens, Arthur Mahraun, zurück- 311 führen ist. Neumann war bei der letzten Reichslagswahl Kandidat der Deutschen Staatspartei. Neumann glaubt, daß diese Bewegung, die erst in Schlesien feststellbar ist, auch auf die übrigen Reichsteile übergreifen wird.

Präsidentenwahl in Frankreich.

Die heute stattsindende Präsidentschastswahl wird in einer Atmosphäre höchster politischer Erregung vor sich gehen. Von den drei Kandidaten Briand, Doumer und Painlevè hat Briand die meisten Aussichten. Im Falle einer Wahl wird Briand sich nur 48 Stunden in Genf aufhalten, für die weitere Tagung wird Ministerpräsident Laval die Interessen Frankreichs ver­treten. Sehr umstritten ist die Frage der Nachfolgeschaft im französischen Außenministerium, da eine so gewandte und er­fahrene Persönlichkeit wie Briand nicht zur Verfügung steht.

von

England baut keine Luftschiffe mehr.

London. Die englische Regierung hat beschlossen, den Bau Luftschiffen cinzustellen und keinerlei Experimente in die­

ser Richtung mehr zu unternehmen. Diese ablehnende Einstel­lung der englischen Regierung gegenüber dem Luftschiffbau ist auf die Katastrophe des R 101 zurückzuführen.

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Nummer 38

Der Kampf um den Nachwuchs.

Zu den ganz wenigen wirklichen Rußlandken­nern zählt Dr. Theodor S c i b e r t, der bis vor kur­zem vier Jahre in Rußland lebte, in Moskau einen eigenen Hausstand führte unb fast das ganze Land bereiste. Wir entnehmen seinem soeben bei Knorr & Hirth, München, erschienenen WerkeDas rote Rußland Staat, Geist und Alltag der Bol- schewiki" den folgenden interessanten Abschnitt:

Die allgemeine Unbildung der heutigen russischen Schul­jugend ist erschreckend. Ein besonders trübes Kapitel ist die Vernachlässigung der ausländischen Sprachen, die umso krasser wirkt, als die frühere russische Intelligenz «in fabelhaftes Sprachtalent besaß. Bei den Universitätsprüfungen erhalten die Professoren Antworten, die einem deutschen ABC.-Schützen zur Schande gereichen würden! Es gibt Hunderte von sowjet- offiziellen Beispielen dafür. Aber kann es denn anders fein: woher soll die sowjetrussische Jugend die Zeit und die Energie nehmen für ein ernsthaftes Studium, wenn sie von Kindesbeinen an, tagaus, tagein, vollgepfropft wird mit Politgramota, mit parteipolitischen und öffentlichen Aufgaben und Spielereien? Allein die Arbeitsstunden, die auf Versammlungen und Demon­strationen verwandt werden müssen, gehen alljährlich in Dutzende von Millionen. Eine große Rolle spielt in den Schulplänen auch die 'arbeitstechnische Vorbereitung der Schüler für den Be­ruf. In ausgedehnten Werkstätten werden handwerkliche Fähig­keiten entwickelt und gefördert. Besonders seit jüngster Zeit sind Bestrebungen im Gange, die Schule immer systematisch«! zur technischen Vorbereitung auf den Beruf auszubauen. In dieser Politik liegen sicher richtige Gedanken ihre Uebertrei­bung führt aber nur dazu, die Allgemeinbildung der Jugend noch mehr herabzudrücken, als es jetzt schon geschieht. Die Par­tei legt an die neuen Kadres lediglich den Maßstab der poli­tischen Brauchbarkeit. Am untrüglichsten wird diese Ein­stellung durch die Aufnahme-Politik der höheren Schulen bewie­sen. Ein Bürgerkind kann noch so intelligent sein, es kommt nicht, oder doch nur in den seltensten Fällen, auf die Mittel- oder Hochschulen. Ein Jungkommunist mag noch so borniert und ununterrichtet sein, einen Universitätsplatz kann ihm kein Gott streitig machen, wenn er in der Pattei als guter und stram­mer Kommunist bekannt ist. Der Numerus clausus wird stritt durchgeführt. In der erdrückenden Mehrzahl 'der Fälle gewährt die Sowjetunion nicht dem Tüchtigen die bewußte freie Bahn, sondern dem Geburts-Prcletarier und dem Pattei-Frommen. Dies umgekehtte Feudalprinzip paßt vorzüglich in das Gesamt­bild des Bolschewismus, der sich für berechtigt hält,in der Pe­riode des Klassenkampfes" alle Sünden mit umgekehrten Vor­zeichen zu wiederholen, die das alte Regime begangen hat.

Die Masse der Kinder und Halbwüchsigen Rußlarrds wohnt heute noch im Elternhaus. Die Zahl der Internate aller Ju­gendklassen ist aber doch schon größer als in irgend einem an­dern Lande. Es versteht sich nach dem oben Gesagten, daß die russischen Kinderheime und Studentenhäuser politisch« Erzie- Hungsinstttute in Reinkultur sind. Sämtliche Zöglinge der rus- sffchen Staatserziehung sind natürlich Mitglieder der Iung- kommunistenbündePionier" undKomsornol", der beiden Vor­stufen zum bolfchewisttschen Orden, zur Partei. Während beim Pionier", der die Lebensalter von etwa 8 bis 12 Jahren um­faßt, das Spielerisch-Kindliche, das äußerlich« Zurschautragen kommunistischer Empleme noch die Hauptrolle spielt, ist der Komsomol", der Bund der Halbwüchsigen, eine politische Macht im ßambe. Die Führer dieses roten Iungsturms und ihre Presse befleißigen sich, verwöhnt wie sie sind, eines äußerst kecken Auftretens in der Oeffentlichkeit und einer möglichst radi­kalen Sprache. Die Komsomolzi fühlen sich sozusagen als die Avantgarde, d. h. der Partei, und richten mit ihrem vorlauten Wesen in den Betrieben und vor allem auch in den Gewerk­schaften immer wieder böse Zwischenfälle an. Ihren Gipfel hat die politische Verwöhnung der roten Jugend im Winter 1929-30 erreicht, als die Partei ihreStoßbrigaden" (Udarnye Bttgadi) hauptsächlich aus Komsomolzen zufammenstellte. Diese Stoß- bttgaden werden überall dott angesetzt, wo die Richtlinien und Befehle der Partei im öffentlichen, besonders im Wirtschafts­leben, nicht ganz befolgt worden sind. DieUdarniki" haben den Auftrag, rücksichtslos durchzugreifen und, häufig mit roher Gewalt, dierichtige Linie" wieder herzustellen. Am schlimm­sten wüten sie heute noch auf dem flachen Lande; die Schand­taten gegen das Bauerntum fallen zum großen Teil den Jung­kommunisten zur Last; die moralische Schuld aber ruht mit ihrer ganzen Schwere auf den Schultern der bolschewistischen Staats- leituny, die bewußt die neue Generation im Sinne der Ruch­losigkeit aufzieht und jedes Gefühl für Ehrfurcht und Menschen­würde sorgfältig von ihr fernhält.

Der Arbeitömarkt in Hessen.

Ueber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Nassau berichtet das Landesarbettsamt Hessen: Der Arbeitsmarkt wurde fast ausschließlich durch die Außenberufe entlastet, auf die von den insgesamt 12 000 Arbeitsuchenden 7900 oder 66 Prozent ent­fielen. Am 30. April zählten die Arbeitsämter 268 053 Arbeit­suchende. Während die Zahl der Unterstützten in der Arbeits­losenversicherung um 10 868 zurückging, stieg sie in der Krisen­fürsorge um 1179 an.