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Belt" stellt sich als Kei* zu dienen, gut zu wi hm zu wirken, finden in ge unb sachgemäße Au-
Rückgang der Kaufkraft durch ihn ist minimal. Die Lohnempfänger mit ihren Familien machen noch nicht 60 v. H. der Bevölkerung aus und die ihnen durch die Lohnsenkung zugefügte Kaufkraftminderung müßte doch in der Kaufkraftvermehrung der Lohnzahlenden weitgehend ausgeglichen werden. Die
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der Stundenlöhne bleibt zudem weit hinter dem der Lebenshaltungskosten zurück, der gegenüber 1929 v. H. ausmacht.
Gießener Jettnng
(Gießener Tageblatt)
(Neueste Nachrichten)
M.
44. Fahrg
Mittwoch, den 10. Fum 1931
Nummer 46
Wahl Les
i r g c I c i t, Gießen.
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Senkung Rückgang rund 11
zum kleinsten Teil auf die Lohnsenkung, zum weitaus ßröfc Teil auf Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit zurückzuführen Rückgang des veranlagten Einkommens war offenbar sehr größer als sich aus dem Steuerertrag ergibt, da es noch dem Ergebnis des vorangegangenen Jahres veranlagt
iicralaussprache der deutsche Rede über die Ursachen der land, die er in erster Linie Mr Tributfrage erblickte.
Arbeitgebervertreter, Vogel, eine Massenarbeitslosigkeit in Deutschin der unbefriedigenden Regelung
Mitarbeit Schutden-
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nur ten Der viel nach
in Chcquers einen Artikel, der darauf abzielt, die der Vereinigten Staaten in der Reparations- und irage zu gewinnen.
Der Generalsekretär des Völkerbundes hat die
deutschen Mitgliedes der Informationsabteilung des Völker- vundssckrctariats, Dr. Wertheimer, für die statutenmäßige Zeit von sieben Jahren in feiner bisherigen Stellung bestätigt.
Auf der Genfer Arbcitskonfcrenz hielt im Rahmen der Ee-
Druck und Verlag von Albin Klein in Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage Fernsprecher Nr. 2525 und 2526.
Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a.
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Gießen 21.
in Deutschland um 523 000 = 11,03 o. H. zurückgegangen, sozialistischen Musterland Australien steigt sie weiter.
2. „Der Lohnabbau hat die Krise verschärft. Er hat Kaufkraft herabgedrückt." Bisher hat der durchschnittliche bau der Stundenlöhne bei uns knapp 5 v. H. betragen.
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è' ®rl«9 Nlin alle und politische Span- >n den beiden eftreinen nismus, darstellt. Edgar ebeutung des Faschismus seinen Bedingtheiten so- len.
schlecht benehmen. Tod )as ist ein Privileg te statter hat einige seh non in Epsom, dem gut n. Aber cs gibt noch so der „Woche" Besorgen men das neue heft übei-
ANtMk Rundschau.
Gegenüber Meldungen, nach denen die Reichsregierung in ten nächsten Tagen bereits Beschlüsse bezüglich der Ankündi- cvng eines Transfer-Moratoriums treffen würde, wird von zu- ftëndigcr Stelle festgestellt, daß diese Mitteilungen jeglicher Stgründung entbehren.
Reichspräsident von Hindenburg ist zu einem mehrwöchent- lichen Aufenthalt nach seinem Besitz Neudeck (Mestpreuhen) ab- 9 «reift
Die Notverordnung und der Ausruf der Reichsregierung mit seiner rückhaltlosen Offenheit haben in den amtlichen Kreisen Washingtons außergewöhnliches Aussehen erregt.
In Newyorker Bankkreisen wird als Folge eines etwaigen Mo- ratoriums für Deutschland Sinken bet Mark befürchtet. Man gibt aber zu, daß ein Moratorium Deutschland Hilfe bringen lourde.
Premierminister MacDonald unb Außensekretär Henderson hoben die Einladung zu einem Gegenbesuch in Berlin, die Reichskanzler Brüning an sie gerichtet hat, angenommen.
Der „Daily Herold" bringt zu dem deutschen Ministerbesuch
fufttierten Presse ’ ’ «t ßanbuH V-^^ t^ut^X ^ machen A zUuftnerten W ^- Her. — Aus dem «^
Artikel „Deutsche Statt deutschen AkbeitelMit über Prof. HE SW1 ebstoffes. __
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Zn der Hauptversammlung des Verbandes Mitteldeutscher Industrieller sprach in Frankfurt a. M. der preußische Finanz- minister Höpkcr-Aschoss über die deutsche Wirtschaftskrise.
Aus Vorschlag der rumänischen Regierung werden die Han- drlsoertragsvcrhandlungen zwischen Deutschland und Rumänien in Berlin wieder ausgenommen werden.
Sofern nicht besondere Ueberraschungen eintreten, dürfte der Volksentscheid über die vom Stahlhelm beantragte Auflösung des Preußischen Landtags am Sonntag, dem 9. August, durchgcsührt werden.
Der wegen nationalsozialistischer Werbung im Reichswehr- prozeß zu Festungshaft verurteilte Leutnant Ludin wurde aus der Festung Rastatt entlassen.
Oberst A. Woods, der Vorsitzende der vom Präsidenten yoovcr einbcrufcncn Kommission zur Prüfung der Arbeitslosen- srage, ist vom Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald empfangen worden.
Kapellmeister Toscanini ist auf Befehl Musiolinis der Auslandspaß zurückgcgeben worden, so daß seine Teilnahme an den Festspielen in Bayreuth gesichert ist.
Zum österreichischen Vertreter für die Behandlung der Zoll- anionsfrage vor dem Internationalen Schiedsgericht im Haag ist Universitätsprofessor Dr. Erich Kaufmann in Bonn bestellt worden.
Generaldirektor Dr. Strafella ist vom Posten des Generaldirektors der österreichischen Bundesbahnen abberufen und der Vorsitzende des Direktoriums der A.E.G. Union, Baorat Dr.-Zng. «eefehlner, a. o. Profesior an der Technischen Hochschule in Wien, zum Generaldirektor und Mitglied des Vorstandes der Unternehmung Ocsterreichischc Bundesbahnen bestellt worden.
Nach mehrmaligen Unterbrechungen haben die Verhandlungen zur Beilegung des Lohnstreites in der Hamburg-Altonaer Schiffsindustrie nun zu einem Ergebnis geführt. Der neue Ta- rif sieht eine Lohnkürzung von 6 v. H. vor.
Das im Jahre 1926 gewählte Ungarische Unterhaus ist vom Reichsverweser aufgelöst worden. Das neue Parlament ist für len 18. Juli einberofen worden.
Der päpstliche Nuntius in Litauen, Erzbischof Bartholoni, ter von der litauischen Regierung wegen seiner angeblichen aktiven Beteiligung am litauischen Kulturkampf auf feiten der katholischen Aktion als »persona ingrata* erklärt wurde, ist auf Anweisung des litauischen Außenministeriums aus Litauen aus* gewiesen worden.
Am Fronleichnamstagc find in Italien Lie seit Jahrhunderten durchgeführten großen katholischen Prozesiionen überall unterblieben, weil sie Ler Papst im Hinblick auf die Ausschreitungen -egen katholische Kirchen und Institute verboten hatte.
In der franzöfischen Kammer kamen Lie Zollunion und die französische Kreditpolitik zur Sprache, wobei der Finanzminister Zu erkennen gab, daß die sranzöfische Kreditpolitik allein politischen Gesichtspunkten untergeordnet sei.
Die französisch-russische Delegation für die Handelsvertragsverhandlungen hat eine erste Fühlungnahme gehabt.
Gegen den ehemaligen Pariser Botschafter Quinones de Leon ist ein Strafverfahren eingeleitet worden. Der ehemalige Botschafter wird beschuldigt, aus den Archiven der Pariser spanischen Botschast gewisse Dokumente entnommen und beiseite Seschafst zu haben.
In Prag wurde der 15. Internationale Landwirtjchasts-
kongreh, der mehr als 1000 Delegierte von Regierungen und landwirtschaftlichen Instituten aus mehr als 35 Staaten vereinigt, eröffnet. Deutschland ist durch 48 Delegierte vertreten.
Bei der Staatlichen Planwirtschaftskommisfion wurde laut Telegraphcnagcntur der Sowjetunion ein Ausschuß gebildet, der sich mit der Ausarbeitung eines zweiten Fünfjahresplanes beschäftigen soll.
Im amerikanischen Braunkohlen-Revier im Westen Penn- lylvaniens sind 6000 Bergarbeiter wegen Lohnsorderungen in den Streik getreten. Es kam zu schweren Unruhen.
Die 800-Millionen-Dollar-Anleihe, die zu einem Zinsfuß von 31/« Prozent ausgenommen wird und deren Ertrag den Fehlbetrag des diesjährigen amerikanischen Haushalts decken soll, wurde mehr als achtmal überzeichnet.
Bei einem Grohfeuer in Pamanaka (Provinz Ishikawa, Japan) wurden 760 Häuser zerstört. 3500 Menschen sind obdachlos geworden.
In Bayreuth starb im Alter von 87 Jahren Geheimrat Adolf v. Groß, der treue Freund und Helfer des Hauses Wahnsried, dem die Erhaltung der Festspiele nach Wagners Tod zu danken ist.
In einem Eifeldorf bei Cochem an der Mosel wurden drei Kinder durch scheuende Pferde getötet.
In der Nähe von Bcuthen stießen am Sonntag zwei Personenzüge zusammen, wobei insgesamt 27 Personen zum Teil schwer verletzt wurden.
Bei dem Brande des Glaspalastes in München verlor die Badische Landcskunjthalle in Karlsruhe eines ihrer besten Bilder von Moritz von Schwind „Ritter Kurt- Brautfahrt".
Do X ist in Natal an der brasilianischen Küste gelandet.
Die Genfer Weltopiumkonferenz hat eine Beschränkung des Opium- und Kokainanbaucs abgelehnt.
Der Aeroklub der Schweiz hat nach einer Prüfung der Instrumente Piccards die Höchstleistung Piccards und Kipsers mit 15 781 Meter anerkannt.
Der Vorstand der Stiftung Reichsehrenmal trat am Samstag im Reichsministerium des Innern unter dem Vorsitz des Staatssekretärs Zweigert zu einer konstituierenden Sitzung zusammen.
Ser Aufruf der ReichSregierung.
Gleichzeitig mit dem Erscheinen der neuen Notverordnung läßt die Reichsregievung einen Aufruf, in dem es u. a. heißt:
„... Unsere Sorgen unb Schwierigkeiten sind verschärft, weil wir neben der Eesamtkrise noch die besondere Last tragen, als die Unterlegenen des großen Krieges Zahlungen leisten zu müssen. Diese wurden unter Voraussetzungen, die nicht eingetroffen sind, übernommen und entziehen unserer durch Krieg und Inflation verarmten Wirtschaft das Kapital, dessen sie notwendig zu ihrer Erhaltung und Fortentwicklung bedarf. Die Tributzahlungen schwächen uns als Käufer und nötigen uns zur Drosselung der Einfuhr. Schwere Lasten und Opfer muß die Reichsregierung dem deutschen Volke zumuten, um die Zahlungsfähigkeit des Reiches aufrechtzuerhalten. In ähnlicher Lage wie das Reich befinden sich Länder und Gemeinden. Die Grenze dessen, was wir unserem Volke an Entbehrungen aufzuerlegen vermögen, ist erreicht! Die Regierung ist sich bewußt, daß die aufs äußerste bedrohte wirtschaftliche und finanzielle Lage des Reiches gebieterisch zur Entlastung Deutschlands von untragbaren Reparationsverpflichtungen zwingt. Das deutsche Volk steht in einem entscheidenden Ringen um seine Zukunft .."
Die Lage im Ruhrgebiet.
Dortmund. Die Bezirksleitung der Kommunistischen Partei warnt in einem Aufruf ihre Mitglieder vor Plünderungsaktionen und fordert zu Kampfdemonstrationen gegen die Notverordnung in allen Orten des rheinisch-westfälischen Industriegebietes auf.
Die Umsatzentwicklnng in Hefien-Naffau und Hessen in 1930.
Das Umsatzaufkommen des abgelaufenen Jahres zeigt deutlich die Schrumpfung der Umsatztätigkeit infolge der ständig fortschreitenden Wirtschaftsdepression. Obwohl die Umsatzsteuer ab 1. April 19:30 erhöht wurde, <par das Steueraufkommen doch geringer als 1929. Im Gebiet von Hesien-Nasiau kamen 2,14 Prozent, im Gebiet von Hessen sogar 4,78 Prozent weniger Umsatzsteuer ein als 1929. Das Land Hessen gehört damit zu den Gebieten, die den größten Umsatzrückgang aufweisen Im einzelnen kann man die Umsatzentwicklung an der Beteiligung der hessischen Gebiete am deutschen Gesamtumsatz deutlich verfolgen. In Hessen-Nassau kamen im ersten Quartal im dritten 10,4 Millionen Mark und im vierten 9,9 Millio- noch 10 Millionen Mark auf, im zweiten 11,1 Millionen Mark, nen Mark, das sind in Prozenten des gesamten deutschen Umsatzes 4 34 38 4 05 und 3,89 Prozent. In Hessen lauten die Umsatz- ziffern' in den entsprechenden vier Iahresvierteln 3,7 Millionen Mark 4,3 Millionen Mark, 4,3 Millionen Mark, 4,5 Millionen Mark b^m in Prozenten des deutschen Umsatzes 1,62 Prozent, 1 70 Prozent, 1,67 Prozent und 1,76 Prozent. In diesen schwankenden Ziffern'kommt der wenig einheitliche Geschäftsgang in den einzelnen Wirtschaftszweigen zum Ausdruck.
GewerkMMloglk
Don einem Präsidialmilglied des Hansa-Bundes wird uns geschrieben:
1. „Die bisherigen Maßnahmen der Regierung haben den Umfang der Arbeitslosigkeit nicht verändert. Der Lohnabbau hat die Krise verschärft. Er hat die Kaufkraft geschwächt, die Steuereingänge herabgedrückt und einen Wesentlichen Teil des Defizits der öffentlichen Haushalte verursacht."
So zu lesen in dem Schreiben des ADGB. (Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund) an den Reichskanzler. Im ersten Satz spiegelt sich die naive Auffassung wider, daß eine Welt Wirtschaftskrise von bisher nicht gelauntem Umfang, die in Deutschland noch durch die Kapitalentblößung und ungeheuren Tributlasten weiter verschärft wird, durch Regierungsmaßnahmen behoben werden könne. Dieser Glaube an die Regierungsallmacht ist Aberglaube. Mit dem gleichen Recht kann man die Regierung für das späte Frühjahr verantworlich machen. Vielleicht aber kann uns Herr Tarnow verraten, in welchem Lande es mit Regierungsmaßnahmen geglückt ist, die Krise zu überwinden, den Umfang der Arbeitslosigkeit herabzudrücken? In Großbritannien mit seiner Arbeiterregierung ist von Anfang April bis Mitte Mai die Arbeitslosigkeit um 48 500 = 1,8 v. H..
In den Vereinigten Staaten von Amerika hat sich — obgleich auf Betreiben des Präsidenten Hoover von einer Senkung der Löhne Abstand genommen worden ist — die Krise weiter verschärft. Infolge mangelnder Beschäftigungsmöglichkeit ist aber die Summe der in der Industrie zur Auszahlung gelangenden Löhne gegenüber 1928 um monatlich 1,2 Milliarden Dollar, b. i. um mehr als 5 Milliarden Mark, zurückgegangen Die Arbeitslosigkeit vermindert die Gesamtkaufkraft der dort gewiß beträchtlich, noch mehr aber die verminderte bezw. fortgefallene Rentabilität der Produktions- und Verteilungsunter- nehmungen. Der Preissturz von Weizen und Mais, von Baumwolle, Kupfer, Zink, Blei, Silber, Eisen, Kohle und Rohöl hat die Kaufkraft ihrer Produzenten arg geschwächt. Und da sie ihre Produktion nicht los werden und die Vorräte sich nicht vermindern, liegt auch für sie keine Veranlassung vor, die vorhandenen Produktionsstätten zu erweitern, neue zu errichten. Das schafft Absatzstockung und Arbeitslosigkeit in allen Produktionsmittelindustrien, die sich allmählich auch auf die Konsumgüterindustrien erstreckt. Ganz ähnlich wie in den Vereinigten Staaten hat sich die Krise in Kanada, Argentinien, Brasilien, Chile, Peru, in Indien unb Japan entwickelt. In Australien ist sie nicht zuletzt durch die von den Gewerkschaften unb der sozialistischen Regierung durchgedrückten ständigen Lohnerhöhungen entstanden. Die weiter steigenden Löhne ließen die verbilligende Wirkung der Rationalisierung nicht in einer den Verbrauch bekbenben Preissenkung zum Ausdruck kommen. Die gewerkschaftliche Logik: der Lohnabbau hat die Krise verschärft, ist ebenso beweiskräftig wie die Schlußfolgerung: die Verlängerung der Lebensdauer hat den Geburtenrückgang verursacht.
3. „Der Lohnabbau hat bie Steuereingänge herabgedrückt und einen wesentlichen Teil des öffentlichen Defizits verursacht."
Im Etatsjahr 1930/31, wo der geringfügige Lohnabbau in der Hauptsache erst im letzten Quartal einsetzte, blieb der Ertrag der Lohnsteuer allerdings um 115 Millionen Reichsmark — 8,2 v. H. hinter dem des Vorjahres zurück. Der der veranlagten Einkommensteuer aber um 155,8 Millionen Reichsmark = 10,8 o. H., der der Körperschaftssteuer um 109,6 Mil lionen RM. — 19,4 v. H. Der Rückgang der Lohnsteuer i't
war. Das gleiche gilt vom körperschaftlichen Einkommen. Liegt die Lohnsenkung im Profitinterejse der Unternehmer, so müßte das letztere gewachsen sein. Fast nirgends mehr wird aber auch nur eine bescheidene Rente des investierten Kapitals herausge- wirtschaftet. Die Senkung der Selbstkosten und damit der Preise, die die der Löhne zur Voraussetzung hat, ist aber unumgänglich, um Aufträge zu bekommen.
Wie wenig die Lohnhöhe entscheidend für das Steuererträgnis ist, dafür ist auch das Ergebnis der Einkommensteuer in den Vereinigten Staaten von Amerika beweiskräftig. Dort find die Löhne nicht herabgesetzt worden; dort zahlen noch nicht 214 Millionen Menschen unb 250 000 Gesellschaften Einkommensteuer, Arbeiter und Angestellte bis zu 18 000 RM. Iahresein-