Mittwoch, den 8. Juli 1931.
„(Siebener Zeitung"
Nr. 54
Mioâ
Neuer 50-Millionen-Dollar-Kredit.
Newyork. Eine Anzahl in Wallstreet führender Bankiers führte gestern längere Besprechungen über die deutsche Kreditlage. Gerüchtweise verlautet, daß prominente Banken einen neuen Kredit in Höhe von 50 Millionen Dollar für die Reichsbank in Erwägung gezogen haben.
Sprengstoffdiebstähle und Sabotageakte.
Gelsenkirchen. Verschiedene Vorkommnisse der letzten Zeit, vor allem auch die in der Presse mehrfach gemeldeten Fälle von Sprengstoffdiebstählen und mißbräuchlicher Verwendung der Sprengstoffe lassen darauf schließen, daß politisch verhetzte oder verbrecherische Elemente darauf ausgehen, durch Sabotageakte Beunruhigung in die Bevölkerung zu bringen und dadurch die wirtschaftliche Not noch zu vergrößern. Dieser Tage hat sich auf der Schachtanlage Rheinelbe III der Vereinigten Stahlwerke folgender Vorfall zugetragen: Abends gegen 11 Uhr fielen plötzlich die Schalter der Leitungskabel nach der Zeche Bonifacius heraus. Im gleichen Augenblick löste der Schalter für den Krafttransformator 5000/500 Volt, an den der Kessel- Hausbetrieb vorübergehend angeschlossen war, aus. Infolge der Störung war das Kesselhaus etwa 10 Minuten außer Betrieb. Die sofort vorgenommenen Nachprüfungen ergaben, daß das Kabel dicht an der Kabelmuffe mit einem Beil durchgeschlagen war. Das von den Tätern benutzte Beil wurde vorgefunden. Einige Minuten, nachdem sich der Vorfall ereignet hatte, wurde auf der Feuerwache Rheinelbe ein schwerverletzter junger Mann von einer zweiten Person, die sofort unerkannt wieder verschwand, durch die Tür der Verbandsstube geschoben. Der Verletzte hatte schwere Brandwunden an den Händen und im Gesicht. Es handelte sich dabei um einen Erwerbslosen namens Häusler, der jede Auskunft über die Ursache seiner Verletzungen verweigerte. Nach Anlegung eines Notverbandes wurde er in das Krankenhaus eingeliefert. Bei der am folgenden Tage durch die Dergpolizei vorgenommene Untersuchung hat H. eingestanden, das Kabel mit dem Beil durchgeschlagen und hierbei die Verletzungen erlitten zu haben. Als Mittäter hat H. drei weitere Personen angegeben. Der Vorfall wurde bei der Amtsanwaltschaft in Gelsenkirchen zur Anzeige gebracht
Letaler.
* Die Bedeutung des heimischen Baugewerbes. Das Baugewerbe umfaßt in Deutschland ein Achtel aller in Industrie und Handwerk tätigen Personen und setzt nach einer neueren Erhebung jährlich etwa 6 Milliarden Reichsmark um, das ist etwa ein Zwölftel des gesamten industriellen Umsatzes. Auch in den hessischen Gebieten kommt dem Baugewerbe eine große Bedeutung zu; sein Umsatz erreicht fast eine halbe Milliarde und fast 8 Prozent sämtlicher Umsätze. Während im Reichsdurchschnitt auf einen Einwohner ein Umsatzanteil des Baugewerbes von 94 RM. kommt, sind es in Hessen und Hessen- Nassau 121 RM„ ein Betrag, der nur von wenigen Gebieten erreicht bezw. überschritten wird. Es ist klar, daß die gegenwärtige ungünstige Lage des hessischen Baugewerbes gerade wegen seiner hohen Arbeiterzahl und seines hohen Anteils an der heimischen Produktion die Konjunktur in den hessischen Gebieten besonders einschneidend beeinflußt.
* Ucberfälle auf politische Gegner. In der Montagnacht kam es verschiedentlich zu Zusammenstößen politischer Gegner. So wurde in der Kaiserallee ein kleiner Trupp Nationalsozialisten von Kommunisten verfolgt. Passanten machten die Nationalsozialisten auf die ihnen folgenden Kommunisten aufmerksam. Hierüber erbost, fielen die Kommunisten über einen Studenten her und mißhandelten ihn, bis er von Kriminalbeamten befreit werden konnte. Einige Zeit später versuchten etwa 25 Kommunisten in das Verkehrslokal der Nationalsozialisten einzudringen. Es kam zu einer heftigen Prügelei, in deren Verlauf zwei Kommunisten erheblich verletzt wurden, so daß sie der Chirurgischen Klinik zugeführt werden mußten. Ein in der Wirtschaft anwesender Arzt wurde durch einen Stich
Der Mittelstürmer von Kollnwood.
Ein Fußball-Roman von Sidney Horler.
13. Fortsetzung.
„Aus jeden Fall", antwortete Stopford, nachdem Marr geendigt hatte, „zweifle ich, ob Sie in Ihrer Wahl sehr glücklich waren, Mr Marr.
Die Bemerkung klang wie eine versteckte Drohung und veranlaßte die drei Zuhörer, erstaunt auszublicken; Mrs. Horrell mit dem spöttisch-überlegenen Lächeln, das sie seit Stopfords Ankunft zur Schau trug; Margery Kirkby mit einem Ausdruck von Verwirrung und Schrecken in dem hübschen Gesicht, und Marr mit herausforderndem Blick, als er antwortete:
„Das will ich dahingestellt sein lassen; ich konnte mich bis jetzt noch über nichts beklagen."
„Hoffentlich werden die Erwartungen, die Sie an Ihre Karriere als Berufsfußballfpielcr knüpfen, nicht enttäuscht" sagte der andere mit einer plötzlichen gekünstelten Freundschaft, die Marr noch abstoßender fand als seine frühere unhöflich-feindliche Art. „Leider ist es ja auch nicht der vornehmste Beruf."
„Er ist eben das, was man daraus macht, Mr. Stopford!" klang es hell und scharf zurück. „Die zwei prächtigsten Menschen, die ich in meinem Leben getroffen habe waren Derufsfußball- spieler und, statt sich ihres Berufs zu schämen, waren sie stolz darauf."
Er stand auf und rückte seine Krawatte zurecht.
„Ich muß jetzt gehen," sagte er. „Ich bin jetzt im Training und darf am Abend nicht äu lange aufbleiben. Gute Nacht, Mrs. Horrel!" Er verbeugte sich leicht und wandte sich an den großen, fetten Mann, der das geräumige Gemach mit seiner groben, ungeschlachten Körperlichkeit ganz zu füllen schien.
„Können Sie nicht noch ein Weilchen bleiben?" bat Mar- gern „Ich wollte Sie in meinem Wagen nach Hause bringen."
Bevor noch die Witwe die Bemerkung machen konnte, welche sie nach Dicks Ueberzeugung auf der Zunge hatte, antwortete Marr rasch: „Das kann ich nicht annehmen. Miß Kirkby; trotzdem vielen Dank für Ihre Freundlichkeit Uebrigens muß ich mir das Autofahren so rasch als möglich abgewöhnen. Gute Nacht. Mr. Stopford!"
„Das muß ich heute noch Stanley schreiben, daß ich Sie ge- tteilen habe," sagte Margerv, als sie den Gast hinausbegleitete. Draußen wechselte ihr Benehmen plötzlich, und ihre großen bunt len Augen blickten Marr ernst und bittend an.
„Es tut mir so unendlich leid, daß ich Sie so ungastlichem Benehmen ausgesetzt habe," sagte sie. „Die Tante ist ja immer unausstehlich — ich wußte aber nicht, daß Mr. Stopford auch
in den Unterarm verletzt. Die polizeilichen Ermittlungen über diesen Vorfall sind noch im Gange.
* Polizeilich gesperrt wird anläßlich der am 11. und 12. Juli 1931 stattfindenden Iubiläumsregatta des Lahn-Regatta- Verbandes die Bootshausstraße von dem Bootshaus der Gießener Rudergesellschaft bis an den Durchgang nach der Ederstraße (Bahnüberführung) am 11. und 12. Juli 1931 von 14 bis 19 Uhr für den Durchgangsverkehr.
* Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Club E. V. (A. v. D.) Gießen. Während der Ausführung der Pflasterarbeiten auf der Strecke Gießen—Marburg, in der sogen. Serpentine südlich von Wolfshausen, Km. 101,600 bis 101,000 wird der normale Verkehr auf dem alten Straßenstück zwischen Km. 99,915 und 101,200 und der schwerere Verkehr über Niederweimar—Frohnhausen — Bellnhausen und umgekehrt umgeleitet werden. Die Provinzialstraße Heuchelheim—Allendorf wird wegen Erneuerungsarbeiten an der Brücke über die Lahn vom 13. bis 22. Juli für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt über Gießen oder Dorlar.
* Weiter katastrophaler Absatzrückgang in Mineralwässern. Trotz günstiger Witterung ist im Juni ds. Is. gegenüber Juni 1930 der Absatz in künstlichen Mineralwäsiern (Selterwasser) und Brauselimonaden um 50 Prozent, in natürlichen Mineralwässern um 35 Prozent zutUckgegangen. Dieser Vergleich gibt ein deutliches Bild über die verheerende Auswirkung der Mineralwasser- und Schankverzehrsteuer, die die so belasteten Getränke in einer Weise verteuern, daß deren Anschaffung weitesten Kreisen unmöglich geworden ist. — Bei dem angegebenen Konsumrückgang ist noch zu berücksichtigen, daß die Mineralwassersteuer bereits im Juni 1930 bestanden hat, und daß der Absatz schon damals gegenüber 1929 wesentlich niedriger gewesen ist.
* Handelsverkehr mit Ecuador. Der deutsche Gesandte in Quito, Dr. Mudra, hält am Dienstag, dem 14. Juli, bei der Außenhandelsstelle für das Rhein-Maingebiet in Frankfurt am Main, Börse, Sprechstunden über die wirtschaftlichen Verhältnisse in Ecuador ab. Firmen, die an den Sprechstunden leiknehmen wollen, werden gebeten, dies der Außenhandels- stelle für das Rhein-Maingebiet, Frankfurt a. M„ Börse, bis zum 9 Juli d. Is. mitzuteilen, damit eine Verteilung der Besucher auf die zur Verfügung stehende Zeit stattfinden kann.
* Ferienkursus an der Universität. Der von der Universität für die Zeit vom 20. Juli bis 1. August 1931 geplante Ferienkursus fällt aus.
* Verleihung der Liebig-Medaille. Am Sonntag, dem 19. Juli, findet die Einweihung des „Pharmazeutischen Laboratoriums" im Liebig-Museum, das unter Obhut der Gesellschaft Liebig-Museum steht, statt. In der vorhergehenden Mitgliederversammlung findet die Verleihung der Liebig-Museums- Medaille an Universitätsprofessor Dr. K. Brand-Marburg statt. Zur Feier werden Verwandte von Iustus von Liebig erscheinen. Mit der Festveranstaltung ist eine Ausstellung über die Beziehung von I. von Liebig zu dem Professor der Chemie und Pharmazie Wurzer-Marburg verbunden.
* V. D. A. Einen schönen Verlauf nahm der am Samstag im Cafè Leib abgehaltene „Deutsche Abend". Ein abwechselungsreiches Programm umrahmte die Ansprachen' des Vorsitzenden der hiesigen Ortsgruppe des V. D. A„ Herrn Etu- dienvat Dr. König, und des Festredners, des Pfarrer Pelz-Kas- sel. Tatkräftig unterstützt wurden die hiesigen Schulgruppen des V. D. A. bei der Durchführung des Programms durch die Mitwirkung der Iugendgruppe des Ost-Bundes aus Frankfurt am Main.
Aus Rub und Fern.
Grünberg. Das Hassia-Iugendlager, das vom 4. bis 26. Juli in Reinhardshain stattfindet, erfreut sich eines guten Besuches. Iugendabteilungen aus allen Teilen Hesiens haben sich
„Wer spricht da meinen Namen müßig aus?" fragte eine Stimme. In der Türöffnung zu dem Zimmer, welches Marr und das Mädchen eben verlassen hatten, stand die unförmige Gestalt Fairfax Stopfords.
„Ich wollte unserem Gast noch einmal Adieu sagen und ihm ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg geben," fuhr die Stimme fort.
Marr fand noch Zeit, des Mädchens Hand zu schütteln und ihr Muflüftern : „Sie sehen, wie unmöglich es für mich war, länger zu bleiben.
Das Mädchen nickte und antwortete: „Auf baldiges Wiedersehen!" und ging zurück in das Haus.
In Marrs Faust zuckte es, er glaubte, er müsse dem Manne, der jetzt an seiner Seite stand, in das fette, aufgedunsene Gesicht schlagen, dem Manne, von dem er überzeugt war, daß er nur Margery Kirkbys Feind sein tonnte.
Nur mit übermenschlicher Anstrengung hielt er änlich, und während er die geballte Faust langsam öffnete, sprach Stopford wieder:
„Die meisten jungen Leute brauchen gute Ratschläge, Sie aber scheinen cs notwendiger zu haben als die anderen. Sie machen auf mich einen vorlauten und selbstgefälligen Eindruck. Sie haben sich zweifellos an die geänderten Verhältnisse in^ Ihre in Leben noch nicht gewöhnen können. Lassen Sie sich von mir darüber aufklären, daß in Hollywood ebenso wie anderwärts ein Berufsfußballspieler keine gesellschaftlichen Aspirationen hat, und daß er sich, wenn er klug ist, auf seinen eigenen Kreis beschränkt. Sie haben mich sicher verstanden."
„Sicher. Es gehört nicht viel dazu, um Sie zu verstehen, Mr Stopford. Es ist beinahe unmöglich, Sie mißzuverstehen!" Marrs tnappe Antwort klang wie ein Peitschenhieb.
Eine mächtige, fette Hand legte sich schwer aus die Schulter des Fußballers.
„Was wollen Sie damit sagen, eh?" brüllte eine dicke Stimme. „Soll ich Ihnen ..."
„Lediglich in Ihrem eigenen Interesse würde ich Ihnen raten, daß Sie nichts zu tun versuchen, woran Sie vielleicht jetzt denken mögen," sagte Marr mit eiserner Ruhe. „Wollen Sie gefälligst 3b te ekelhafte Pranke von meiner Schulter nehmen, oder soll ich das selbst besorgen?"
Der Griff auf seiner Schulter löste sich. Mit einem unterdrückten Fluch drehte sich Fairfax Stopford um und trat mit schwerem Tritt in das Haus zurück.
7
Stopfords erster Schachzug.
„Was, zum Teufel, soll das bedeuten — he?!"
angemeldet. Die Kriegervereine des Hasiiabezirks Grünber.z haben Lebensmittel und Geldbeträge gesammelt, um besonder die arbeitslose Jugend zu unterstützen. Auch der Präsident der Kriegerkameradschaft Hasiia, General von Oidtman-Darmstad., wird zum Iugendlager eintreffen. Die Iugendabteilungen wer. den neben sportlicher Betätigung Schillers „Wilhelm Tell" au;. führen.
Büdingen. Die „Oberhessischen Obstwerke" Büvingen, die vor zwei Jahren mit einem Verlust von 137 000 RM. in Liqu - dation gingen, sind in den letzten Tagen aus dem Besitz der Hei- sischen Landgenosien'schaftsbank verkauft worden. Die Fabrikation soll in aller Kürze wieder ausgenommen werden.
Michelstadt. Dor Monaten waren Nationalsozialisten in Michelstadt unter Führung des dortigen Bürgermeisters übei- fallen worden. Ende voriger Woche fällte die große Stra>- kammer in Darmstadt das mit Spannung erwartete Urteil in dieser Sache. Vier Angeklagte (Michelstädter Einwohner) werden wegen Landfriedensbruch in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu je sechs Monaten Gefängnis verurteilt. I Bürgermeister Neff erhält wegen Landfriedensbruch in Tateinheit mit Aufforderung zu Gewalttätigkeiten ebenfalls sechs Monate Gefängnis. Ein Angeklagter wird freigesprochen und der letzte Angeklagte erhält wegen einfachen Landfriedens- j bruches vier Monate Gefängnis. In der Begründung führte das Gericht aus, daß Landfriedensbruch heute so etwas Alltägliches sei, daß das Gericht von einer Berwährungsfrist absehen müsse, weil eine Bestrafung sonst überhaupt keinen Zweck mehr habe.
Krofdorf. Das älteste Zwillingspaar Deutschlands dürften Philipp Pfeiffer und seine Schwester Elisabeth Pfeiffer zu Krofdorf fern, beide feiern heute ihren 87. Geburtstag Beide Jubilare sind körperlich und geistig noch sehr rüstig. Philipp Pfeiffer; ist Altveteran aus den Feldzügen 1866 und 1870-71.
Marburg. Die Marburger Studentengruppe der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpattei hatte für Dienstag eine Protestkundgebung gegen den Versailler Friedensvertrag unter freiem Himmel geplant, die ader in Verfolg eines Regierungserlasses von der Stadtverwaltung nicht genehmigt wurde. Tic Gruppe beraumte daraufhin gegen dieses Verbot eine Protestkundgebung in den „Stadtsälen" an. Während der Kundgebung ertönten Schmährufe gegen die Reichsregierung sowie den Oberbürgermeister der Stadt, die sich auch wiederholten, als die ini Saale anwesende Polizei zur Ordnung mahnte. Daraufhin wurde die Versammlung polizeilich aufgehoben. Auf der Strafe rotteten sich dann die nationalsozialistischen Studenten zusammen und zogen unter dem Gesang von Kampfliedern zu der Wohnung des Oberbürgermeisters. Ein starkes Polizeikommando suchte die Zusammenrottungen zu zerstreuen, was ihm jedoch erst nach Anwendung des Gummiknüppels gelang. Als sich die Zusammenrottungen vor der Universität wiederholten, griff auch hier die
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Frankfurt. Die Wahlen zum Allgemeinen Studentcn-AufL schuß der Frankfurter Universität, abgehalten am Montag und Dienstag, hatten folgendes Ergebnis: Großdcutscher Studente» ring 454 Stimmen, 5 Mandate; Nationalsozialisten 662 Stimmen, 7 Mandate; Revolutionäre Nationalsozialisten 56 Stimmen, 1 Mandat. Insgesamt wurden 1219 Stimmen abgegeben,
immatrikuliert sind 4680 Studenten, so daß die Wahlbeteiligung also 26 Prozent betrug.
Kassel. Das vor kurzem durch ein schweres Unwetter verwüstete Gebiet im Werratal wurde Montag erneut von zwei schweren Gewittern heimgesucht. In breiten Strömen floß das Wasser zu Tal und verschlammte die nach dem letzten Unwetter neu bestellten Aecker. Wälder und Gärten wurden verwüstet, desgleichen die erst zum Teil ausgebesserten Straßen. Viele Bäume wurden entwurzelt. Das Obst ist restlos abgeschlagen. Zahlreiche neue Böschungsrutsche sind eingetreten. Von vielen Dächern wurden die Ziegel herabgerissen. Die Bewohner sind der Verzweiflung nahe. Durch diese letzte Katastrophe ist die Not ins Ungemessene gestiegen.
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Sportplätze be Sperre belegt, Minderungen sucht die Aude usw. usw. Auch MMgchoctza n.ur in dem Was S Daneben ka WRbaH und Ha
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Mr. Samuel Hollisters ständig verstimmter Magen schien heute besonders schlecht gelaunt zu sein. Der alte Herr blickte den jungen Fußballer, der in dem kleinen, kahlen Rhibburcau vor ihm itanb, so wütend an, als wenn ihm dieser ein tödliches Unrecht zugefügt h-ätte.
„Was meinen Sie eigentlich, Mr. Hollister?" fragte Dir Marr, der nur zu gut wußte, was nun kommen würde
„Was ich meine?" brauste der Klubmanager auf.
werde dir gleich zeigen, was ich meine! Da freut man sich, daz man endlich einen Mittelstürmer gefunden hat, der was taugt und kaum ist er eine Woche da, macht er schon die dümmsten Streiche!" Hollister rieb mit einem wiFben Schwung ein Streichholz über den Tisch, entzündete das kurze Pfeifchen, und während er wütend paffte, knurrte er: „Ich hab' wohl noch nicht genug Sorgen, was? Muß mir von euch Kerls das Leben noch besonders sauer machen lassen?"
„Was habe ich getan?" fragte Marc. „Ich gebe Ihnen bis Versicherung Mr. Hollister, daß ich wissentlich nichts getan habe, um Ihnen Ungelegenheiten und Sorgen zu machen. Im Gegen- teil, ich würde alles Menschenmögliche tun, um sie Ihnen zu ersparen, wenn ich dazu Gelegenheit hätte."
„Wozu fragst bu mich, was du getan hast? Ich weiß e; ja nicht Alles, was ich weiß, ist, daß du die Dummheit begangen hast, dich mit dem mächtigsten Manne dieser Stadt Z» verfeinden. Mit dem Manne, dem dieser Klub beinahe gehört Ich habe heute einen Brief von ihm erhalten mit der Weisung, dich aus dem Klub hinauszuwerfen!"
Die Augen des jungen Fußballers blitzten vor Entrüstung, doch er fragte ganz ruhig: „Haben Sie die Absicht, biefet Weisung zu folgen?4
Hollister warf [eine brennende Pfeife mit solcher Gewalt auf den Tisch, baß die Funken nach allen Richtungen stoben.
„Ja, zum Teufel siehst du denn nicht, in welcher Zwickmühle ich bin?" brüllte er „Wenn du die Form, die du ar Sonnabend gezeigt hast, beibehältst und wenn der Rest de: Mannschaft zusammenbleibt, dann traue ich mich, uns den kal zu holen. Du weißt ja, daß eine Mannschaft, die im Cup Wettbewerb gut abschneidct, immer ihre Gefolgschaft hat, un) selbst diese lokale Stadt würde mehr Inleresic zeigen, wem wir glücklich durch die erste Runde kommen. Jetzt habe ich mu schon die schönften Hoffnungen gemacht krach! — da komm dieser Brief. Ich kann diesen Stopford genau so gut leide' wie den Teufel, aber cs läßt sich an der Tatsache nichts ändern daß er ben Klub zusammenhält. Der Himmel mag wisjen warum, jedenfalls tut er es. Er hat natürlich mehr Einflw als sämtliche Direktoren und kann uns, wenn er will, morgen
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