^lr^
"" MtÄ1*
*'*«*.*
ligion.
"Minen. • •
> * m. in ^** Solls.
’*“ W lâmpjtn .g/'1 ^ Blutung *” «onnlnis in «Wlwks^ W” ™ d-- Suh „ ”"“'"' N ton, K M Witt Stellung
Hießener Bettung
Erscheint Mittwochs und Samstags
Bezugspreis 2,40 J< vierteljährlich frei ins Haus.
Redaktionsschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert
44 Fahrs
* »iirturgring. »“Senueranitaftung her dergrund aller lleber- igigtagefahrt auf dem : Aeihe der meist ge. â Kommission des * bezw. Fabriknieder- tantie, daß es sich hier lt, wie sie jeder Kräften kann.
kte, die von maßgeben- Mrtschaftlichkcit und das sorgfältige Ein- rngs- und Verbrauchs- tonnte der Gang des iftung usw. genau feft- rfahrens fielen die feft- fort. Jetzt laufen die nde des Nürburgrings n sich, trotz der schweren r Verfassung und aus . Es kann also schon ißigtagefahrt für alle n werden, daß das nsument erhält, ein ju* ungsmittel ist und daß nkt werden, wenn das // gef^t: Mt*
a
ngige, rüikhaltlose Km e, wirtschaftliche, steuci- Vorforgen gibt uns die des Verlags für Wirt- iftiaße 20.
NimM! »>« n ihrem neuesten Hest chreiben, das mit W 5 hat aus 10 deutsche» druckt, danach i'"d ilt
Politische Rundschau.
Der deutsche Botschafter von Hoesch hatte am Frcilagnach- mittag seine zweite Unterredung mit Laval. Gegenstand des Gedankenaustausches war hauptsächlich die Vollmacht, die der beratende Sonderausschuß bei seiner im Poungplan vorgesehenen Untersuchung der deutschen Zahlungsfähigkeit erhalten soll.
Der neue Reichskommissar für Erwerbslosensiedlung hat feine Tätigkeit ausgenommen. Vorgesehen ist ein Sechsmonats- plan, für dessen Durchführung monatlich 8 Millionen zur Verfügung gestellt werden sollen.
Den deutschen Kreditgenossenschaften wird unter bestimmten Voraussetzungen eine Reichshilfe durch Garantieübernahme gewährt werden.
Die nächste Sondertagung des Völkcrbundsrates in Genf wegen des mandschurischen Konflikts ist auf Wunsch Briands auf den 16. November nach Paris einberufen worden.
Der amerikanische Botschafter in Tokio hat einer Meldung der „Times" zufolge den japanischen Außenminister in Kenntnis gesetzt, daß die Vereinigten Staaten sich auf den Boden der Völkerbundsresolution über den mandschurischen Konflikt stellen.
Der mandschurische Konflikt bedroht mehrere tausend deut- id)tr Flüchtlinge, die durch die russische Kollektivisierung aus Rußland vertrieben worden waren und in der Mandschurei ein Unterkommen gesunden hatten.
Die Kämpfe an Nonni-Fluh dauern an. Vom japanischen Rriegsminifterium wird verbreitet, daß die japanischen Truppen ausdrücklichen Versprechungen zuwider von den Chinesen angegriffen worden fink
Der bereits angekündigte Gesetzentwurf in Estland, durch den Itt Handel mit den wichtigsten Einfuhrartikeln, wie Getreide, Zocker, Salz, Petroleum, Steinkohle, zum Staatsmonopol erklärt wird, ist vom Parlament endgültig angenommen worden.
Der italienische Außenminister Grandi wird seine Reise nach Washington zum Besuch des Präsidenten Hoover am Samstag antreten.
Die Ausschreitungen gegen die jüdischen Hörer an der Uni- I ve rfUät in Warschau dauern an. Im Laufe des gestrigen Tages lom cs auch außerhalb der Universität in den jüdischen Stadt- ! teilen wiederholt zu ernsten Zusammenstößen und Prügeleien jöifrfjcn Studenten und Juden.
Ueber die Einführung der ^V-Stunden-Woche haben zwischen dem Gesamtverband Deutscher Mctallindustrieller und den drei hewerkschastsocrbändcn der Metallindustrie Verhandlungen ftatt- gefunben, die Aussicht auf eine Verständigung eröffnet haben.
In einem Teil der Kölner Metallindustrie ruht seit gestern die Arbeit. Insgesamt sind 4000 Arbeiter im Streik.
Entgegen anderslautenden Darstellungen in der Presse er- iahren wir, daß in den letzten Tagen irgendwelche offiziellen Seratungen über eine eventuelle Erhöhung des Brotpreises in Berlin nicht stattgefunden haben, noch für die nächsten Tage mberaumt sind.
Set -»»>««« *
veröffentlicht-
5 ^enträtseln-_____
hholz
Der
Das Zentrum will keine Koalition mit der Rechten.
Reichsausschuß der Deutschen Zentrumspartei
trat
voUstâ^/und *. nträ*^ zyisMU^-
:b Ä^ :->.-
,|UCK
£uroPa:
| Donnerstag im Plenarsitzungssaal des Reichstages zusammen, j Der Vorsitzende der Partei, Abg. Kaas wandte sich mit großer Schärfe gegen die Koalitionsgerüchte, die, wie er sich ausdrückte, ■ in jüngster Zeit von Kreisen außerhalb der Partei in der Oef- cntlichkeit erörtert worden seien, an dem seinerzeitigen Beschluß »der Zentrumsfraktion des Reichstages, in der jede Tolerierung frier Rechtsregierung abgelehnt wurde, irgend etwas abzu- [htbern. Der Kernpunkt der Tagung waren längere Ausfüh- mngen des Reichskanzlers Brüning. Das jetzige Kabinett krüning steht den Parteiwünschen noch objektiver gegenüber als das vorherige. Ich werde mich bis zum äußersten gegen jede | inflatorische Maßnahme stemmen. Die kommende Zeit wird das deutsche Volk noch vor weitere schwere Opfer und Einschrän- I langen stellen. Umso mehr muß das Volk unbedingte und ge- A rechtmäßige Verteilung der Lasten haben. Die Selbstkosten der i brutschen Wirtschaft müssen gesenkt werden, um sie konkurrenz- D fähig zu erhalten. Dieses Problem ist aber nicht zu lösen lediglich durch einseitige Lohnsenkung, denn das würde letzten Endes nichts weiter zur Folge haben als eine weitere Einschränkung bei Kaufkraft, und damit würde die Wirtschaft selbst geschädigt. Es muß endlich möglich sein, daß die einzelnen Berufsgruppen sich friedlich verständigen, und das wird gelingen bei gegenseiti- pem aufrichtigen Verständigungswillen. Die Etatlage des Jahres 1932 wird eine sehr schwierige sein. Die Hauptaufgabe ^vird es sein müssen, schnellstens zu soliden Geschäftsprinzipien und Maximen der Vorkriegszeit zu kommen. Weiter wird es bit Aufgabe sein, daß in den jetzt beginnenden Verhandlungen i eine Lösung des Reparationsproblems gefunden wird, die für das deutsche Volk und die ganze Welt das Vertrauen wieder verstellt. ohne welches die Weltwirtschaft für lange Zeit zer- Kört bleiben würde. Zugleich muß eine Regelung der kurzfrsstr- * seit Kredite erfolgen. Die Welt muß sicher sein, daß in Deutsch- I land keine politischen Experimente gemacht werden. Gerade die- ■ Winter wird dem deutschen Volke die schwerste Nervenkrise I Zerlegen.
Ursprünglich hatte man der Tagung des Parteiausfchuffev
Druck und Verlag von Albin Klein in Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage Fernsprecher Nr. 2525 und 2526.
Postscheckkonto Nr 69 530 Amt Frankfurt a.
Gießen 21.
M.
Samstag, den 7. November 1931
des Zentrums angesichts der vorgeschrittenen Erörterung über die Mögl^)kciten eines taktischen Zusammengehens zwischen Zentrum und Nationalsozialisten mit großem Interesse ent- gegengesehen. Nachdem jedoch die Nationalsozialisten nach ihrem großen Wahlsieg in Mecklenburg zum Ausdruck gebracht hatten, daß sie sich von einer Fortführung dieser Aussprache gegenwärtig nichts versprechen, und nachdem auch das Zentrum durch die „Germania" daraufhin wissen ließ, daß es die „Mittlerrolle zwischen rechts und links" nicht aufzugeben gedenke, hat die Sitzung des Zentrums an Aktualität eingebüßt. Sie brachte dann auch nur eine Bestätigung des bisherigen Kurses der Partei. Genau wie Kaas lehnt also auch der Reichskanzler eine Wendung des Kabinetts nach rechts ab. Wir bezweifeln, ob diese Ablehnung ein kluger Schritt gewesen ist, denn ganz naturgemäß wird er eine erhöhte und verschärfte Kampffreudigkeit bei der nationalen Opposition auslösen und dazu beitragen, daß deren Reihen sich wieder fester schließen.
Bürgerkrieg - Vorbereitungen der sächsischen Kommunisten.
Dresden. Gelegentlich einer polizeilichen Durchsuchung bei einem kommunistischen Funktionär wurde ein Rundschreiben „Pressedienst Oktober-November 1931" gefunden. Unter dem Titel befindet sich der Vermerk: „Material für die Redakteure der Betriebs-, Orts- und Häuserblock-Zeitungen, für die Arbeiterkorrespondenten und die Agiprop-Leiter der Ortsgruppen und Zellen." Das Rundschreiben enthält unter der Ueberschrift „November-Kundgebungen zum 14. Jahrestag der russischen Oktober- Revolution" organisatorische Anweisungen zur Durchführung der „Kampagne". Sie soll unter der Losung „Kampf für das sozialistische Nätedeutschland" erfolgen.
Weiter werden im Rundschreiben besondere Anweisungen für die Programmzusammenstellung, Agitation und Propaganda für die geplanten November-Kundgebungen erteilt. Danach soll bei ihnen „klar herausgearbeitet werden, daß ein roter Oktober in Deutschland nur möglich sei, durch Sturz des Kapitalismus und Diktatur des Proletariats; daß dieses Ziel nur erreicht werden könne durch die bewaffnete Niederschlagung der Bourgeoisie und des Faschismus und daß der Weg zum roten Oktober konkret ausgezeichnet werden solle." Sodann wird ausgeführt, daß die Arbeiter in der Sowjetunion bewaffnet seien und dazu aufgefordert, dem Beispiel des russischen Proletariats zu folgen. Die Anweisung schließt mit den Worten: „Wir feiern den russischen roten Oktober im Zeichen der Rüstung für den deutschen Oktober!"
Der Inhalt des Rundschreibens rechtfertigt die Annahme, daß die geplanten November-Kundgebungen der KPD. zum 14. Jahrestag der russischen Revolution dazu dienen sollen, den gewaltsamen Umsturz in Deutschland vorzubereiten. Die größeren öffentlichen Kundgebungen sinb daher von den Polizeibehörden im Einverständnis mit dem Ministerium des Innern auf Grund von § 1, Absatz 1, der Reichspräsidentenverordnung zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen vom 28. März 1931 verboten worden.
Waffenrazzia in einem kommunistischen Lokal in Berlin.
In einem kommunistischen Verkehrslokal in Berlin-Moabit nahm die Politische Polizei in der Nacht zum Freitag eine Waffenrazzia vor. Die Beamten fanden nach der Durchsuchung der Anwesenden Trommelrevolver, Gummiknüppel und Seitengewehre. Die Waffen waren anscheinend von den Besitzern beim Erscheinen der Polizei fortgeworfen. Zwecks näherer Feststellung wurden alle anwesenden Personen, 48 an der Zahl, der Abteilung I A des Berliner Polizeipräsidiums zugeführt.
Ein Fünftel der deutschen Arbeitskräfte erwerbslos.
Berlin. Wie in dem neuesten Wochenbericht des Instituts für Konjunkturforschung ausgeführt wird, ist seit Juli dieses Jahres die konjunkturelle Arbeitslosigkeit, die vordem die ersten Ansätze zu einer leichten Besierung zeigte, erneut stark gestiegen. Die deutsche Wirtschaft verfügt über einen Bestand von etwa 21 Millionen Arbeitskräften (Arbeiter und Angestellte), die für den Arbeitsmarkt in Frage kommen. Von diesem Bestand stehen gegenwärtig nur noch 16 bis 17 Millionen in Arbeit. Mehr als der fünfte Teil ist vom Produktionsprozeß und damit vom Bezug ursprünglichen Einkommens ausgeschlossen. Die Schrumpfung der Beschäftigung, die seit Juli eingetreten ist, hat so gut wie keinen Wirtschaftszweig verschont.
Kabinett Macdonald II.
London. König Georg V. hat auf Vorschlag des Ministerpräsidenten seine Zustimmung zu folgender Kabinettsliste gegeben :
Ministerpräsident: Macdonald (Nationale Arbeiterpartei),
Lordpräsident des Staatsrates: Baldwin (Kons.), Schatzkanzler: Neville Chamberlain (Kons), Innenminister: Sir Herbert Samuel (Nat. Liberaler), Lordkanzler: Lord Sankey (Nat. Arb.),
Kriegsminister: Lord Hailsham (Kons.),
Außenminister: Sir John Simon (Lib. Nationalist).
Anzeigenpreise: die 30 mm breite Pctitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame-Petitzeile 96 Pfg Platz« Vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Dollklischee-Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung
Nummer S9
Reparattonswende?
Ein neuer Abschnitt der Reparationspolitik beginnt. Das diplomatische Vorspiel hat bereits eingesetzt; Beratungen zwischen Deutschland und Frankreich insbesondere sind eingeleitet. In der Presse des In- und Auslandes bemüht man sich, den kommenden Verhandlungen das Horoskop zu stellen. Werden sie unter dem Zeichen wirtschaftlicher Vernunft stehen? Wird mit dem bisherigen System der Zwangszahlungen, das sich als verhängnisvoll für unser notleidendes Volk, als schädlich für die gesamte Weltwirtschaft erwiesen hat, endgültig gebrochen werden? Zweifellos sind in der Welt die moralischen Kräfte gewachsen, die im Sinne wirtschaftlicher Einsicht wirken und Verständnis für Deutschlands wirkliche Lage zeigen. Wird das System der Reparationen von einem Teil seiner Nutznießer leichten Kaufs preisgegeben werden? Zähen Ringens, immer erneuter Hinweise auf die Wirtschaftswidrigkeit der Reparationen und des politischen Schuldensystems wird es vielmehr bedürfen, um zu einer vernunftgemäßen Liquidierung der finanziellen Kricgsfolgen zu gelangen.
Wie auch das Verfahren im einzelnen aussehen mag, daß man zur Aufrollung der Reparationsfrage einzuschlagen beabsichtigt — ob zunächst auf die „Maschinerie" des Poungplanes zurückgegriffen wird oder ob man bereits rechtzeitig beginnt, einen anderen Weg zu beschreiten — in keinem Falle wird die Gegenseite auf die Mitarbeit von Sachverständigen' verzichten wollen. Kein Sachverständigenausschuß aber wird an zwei unumstößlichen Tatsachen vorbeigehen können: an der völlig erschöpften Leistungskraft Deutschlands und an den schweren weltwirtschaftlichen Schäden, die das System der politischen Zahlungen verursacht. Es ist ja auch nicht Neuland, das das kommende Sachverständigenkomitè zu betreten hat.
Wissenschaftler und Wirtschaftsprattiker haben zur Reparationsfrage in schlüssiger Weise das Wort genommen. Und was in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung ist: im Sommer dieses Jahres hatte sich bereits ein internationaler Sachverständigenauvschuß unter dem Vorsitz des Amerikaners Wiggins zu dem Thema geäußert. Auf Veranlassung der Londoner Konferenz wurde dieser Ausschuß von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich eingesetzt, um die Kreditver- hältnisse Deutschlands zu prüfen. In diesem Zusammenhänge hat er vor aller Welt dargetan, daß eine Besierung der Weltwirtschaftslage eine Konsolidierung Deutschlands voraussetzt, daß Deutschlands Gesundung aber nicht möglich ist, solange man auf seine privaten Schulden ungeheure politische Lasten häuft, „den Pelion auf den Ossa türmt".
*
Und schließlich rückt eine Frage mehr und mehr in den Brennpunkt der Diskussion: wie kann heute über Reparationen gesprochen werden, bevor das drängende Problem der privaten Verschuldung der deutschen Wirtschaft geklärt ist? Deutschland hat bekanntlich Milliardenbeträge an kurzfristigen Auslandskrediten ausgenommen, sein Kreditsystem ist also überaus labil. Vor dem Abzug dieser Auslandsgelder schützt uns heute noch das Stillhalteabkommen, das im September mit den Gläubigern abgeschlosien wurde. Ende Februar nächsten Jahres läuft dieses Stillhalteabkommen jedoch ab. Eine neue Regelung wird Platz greifen müssen, die den elementaren deutschen Lebensbedürfnissen Rechnung trägt. Wie sie auch im einzelnen aussehen mag: die Auslandskredite müssen verzinst und früher oder später getilgt werden. Von Deutschland etwa die Rückzahlung dieser Kredite, gleichzeitig aber auch Reparationen erwarten zu wollen, hieße wiederum nichts anderes, als Bergeslasten aufeinander türmen, über mühsam errungene wirtschaftliche Erkenntnisie hinwegzugehen, eine weltwirtschaftliche Katastrophe ungeheuren Ausmaßes heraufzubeschwören.
Die wirtschaftliche Lage des deutschen Sandwerks im Oktober IM.
Vom Reichsverband des deutschen Handwerks wird uns geschrieben:
Die bereits seit langem anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben sich für Oie große Masse der Hanowerks- betriebe im Monat Oktober erheblich weiter verschärft. Die außerordentliche Unsicherheit in der Beurteilung der (^ntroief lung der wirtschaftlichen Verhältnisse trug hierzu offensichtlich bei. Industrie, Handel, Landwirtschaft und Hausbesitz hielten mit der Auftragserteilung in einem Umfange zurück, der zweifellos häufig über die durch die Krise geforderte Molwenoigkeit hinausgeht. Aehnlich verhält es sich auch bei der Masse der Einzelverbraucher, so daß die Gewerbe, die jetzt normalerweise ihre Saison haben sollten, nur über ganz unzureichende Belebungen berichten können. »Dies gilt vor allem für das Herren- unb Damenschneidereihandwerk, das Elektroinsiallateurhandwerk, das Tapezierhandwerk uno das Buchbinder- und Buchdruckerhandwerk. Verhältnismäßig gute Beschäftigung meldet lediglich das Putzmacbcrinnenhandwerk, das unter dem Ginfluß des Wandels in der Hutmode ein riemlich lebhaftes Verkaufsgeschäft auf- zuweiscn hatte. — Der schärfste Druck der allgemeinen wirtschaftlichen Depression lastete auf dem Baugewerbe, das fast keine Beschäftigung mehr aufzuweiscn hatte. Auch die Baunebengewerbe, die sonst im Oktober mit der Fertigstellung von