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Gießener Zeitung
Erscheint Mittwochs und Samstags.
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WIMM Rundwau.
Der Zentralausschuh der Reichsbank nahm gestern abend von dem Beschluß des Reichsbantdirettoriums Kenntnis, den Reichsbantdiskont von 10 Prozent auf 15 Prozent und den Lom- bardsatz von 15 Prozent auf 20 Prozent zu erhöhen.
Der Reichspräsident empfing den Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft zu einem Bortrag über die gegenwärtige Lage der Landwirtschaft im Ostgebiet.
In der Frage des Zustandekommens der Stillhalteaktion ist ein Fortschritt erzielt worden. In Basel konnte bei der BIZ. die Spitzenorganisation der nationalen Stillhaltekonsortien gebildet werden, in der Deutschland durch den Bankier Melchior vertreten ist. Außerdem wurde in Berlin mit Vertretern der amerikanischen und englischen Banken eine grundsätzliche Vereinbarung über das Stillhalten erzielt.
Der Gciieralral der Reichsbank hat dem Reichsbankpräfiden- ten Dr. Luther feine Anerlennung ausgesprochen und ihm für I seine aufopferungsvolle Arbeit gedankt, die er insbesondere in den letzten Krisenwochen entfaltet hat.
Präsidium und Vorstand des Rcichsvcrbandes der Deutschen Industrie tagten am Mittwoch zur Beratung der Währungs-, Kredit- und finanzpolitischen Lage, wobei von verschiedenen Rednern unter Zustimmung des Vorstandes scharfe Kritik an der Finanzgebarung und der Kreditpolitik geübt wurde.
In einer Entschließung meldet der Vorstand des Allgemeinen Deutschen Gcwcrkschaftsbundes eine Anzahl von Forderungen an, um die ernste Lage der deutschen Wirtschaft zu erleichtern.
Der Rcichsrat genehmigte die vom Rcichsfinanzminister beantragte Ausprägung von Fünfmarkstücken in Höhe von zunächst 100 Millionen Mark.
Die thüringischen Ministerien haben die staatlichen und kommunalen Kasscnstcllcn angewiesen, die Bcamtengehälter nach . Möglichkeit in Silbermünzcn zur Auszahlung zu bringen.
Eine Reihe ausländischer diplomatischer Vertreter hat im Auswärtigen Amt wegen der Ausrcisegcbühr offizielle Vorstellungen erhoben.
Wie verlautet, soll die Notverordnung über die 100 RM. iluvrrifcgebühr izp Laufe der nächsten Woche aufgehoben werden, da sic bis dahin ihren Zweck erfüllt hat, nämlich den Ausfluß rrheblicher Geldmengen ins Ausland zu verhindern.
Der Bundesvorstand des Reichslandbundes hat einstimmig einen Aufruf beschlossen, der zur Selbsthilfe der Landwirtschaft auffortert und eine Reihe von Richtlinien aufstellt.
Die Bcrfassungsfeier des Reiches findet am 11. August um 12 Uhr im Reichstagsgebäude statt. Die Festrede wird Reichs- ßnanzminister Dietrich halten.
Das Staatsministerium in Oldenburg hat für den 1. und 1 August sämtliche Versammlungen und Auszüge unter freiem Himmel, außerdem alle öffentlichen politischen Versammlungen »erboten.
Wie die Nationalliberale Korrespondenz im Zusammenhang nit der durch den Rücktritt des nationalsozialistischen Ministers Vr. Franzen in Braunschweig entstandenen Regierungskrise mit- leilt, kommt für die Deutsche Volkspartei die Bildung einer so« genannten großen Koalition für Braunschweig unter keinen Um« Händen in Frage.
Die Stabt Saarbrücken hat bei einer großen Pariser Privatbank eine Anleihe von 40 Millionen Franken ausgenommen. Der Zinsfuß wurde auf 7,4 v. H. festgesetzt. Die Anleihe ist noch tot der Volksabstimmung im Saargebiet, d. h. bis spätestens 1935, rückzahlbar.
In einer Erwerbslosenversammlung in Eibenstock kam es Wischen Nationalsozialisten und Kommunisten zu einer schweren Schlägerei, bei der mehrere Personen schwer verletzt wurden.
Die neue Unruhewelle gegen Juttn und Mohammedaner ' lehnt sich wieder aus ganz Griechenland aus. In Piräus, Larisia inb Corinth wurden am Mittwoch jüdische Geschäfte demoliert
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inb Juden mißhandelt.
Bei Stimmenthaltung der katalanischen Linken wurde in der Donnerstagsitzung der spanischen Kammer das Bertrauens- lotum für die provisorische Regierung Zamora angenommen.
Der Belagerungszustand in Sevilla wurde am Mittwoch auf« »ehoben. Zur Untersuchung der Vorkommnisse. die zu den bluti- ten Tagen in Sevilla führten, wurde ein parlamentarischer Aus-
chuß eingesetzt.
Unterstaatssekretär Castle erklärte, daß d,e Vereinigten
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^Wf rStaatcn bereit seien, zusammen mit anderen Staaten die Ab- Wb «stungsfrage praktisch vorwärts zu treiben.
(0* ' s^cltina Die Vereinigten Staaten rechnen für den kommenden Winter 7 eVfU-(i „^tj nit dnct Arbeitslosigkeit 0on fiebcn Millionen.
Nach den Meldungen eines Brüsieler Blattes will Professor Siecard von Friedrichshafen aus einen neuen Start in die Stratosphäre vornehmen.
Der Berliner Oberbürgermeister Dr. Sahm erhielt ein Tele- sromm. in dem der Bürgermeister von Newyork, Jimmy Walker, lein Eintreffen zum 12. August ankündigt. Gleichzeitig ist Dr. Lahm gebeten worden, von jeder Empfangsfeierlichkeit abzufehen.
Die Bank von Egnland hat ihren Diskontsatz wiederum um 2 Prozent auf 4,5 Prozent erhöht.
Der Arbeitslosensportkurs des bayerischen Stahlhelms auf dem Lechfeld wurde vom bayerischen Innenministerium freige- xeden. Der Kurs wird noch im August abgehalteru
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Samstag, den 1 August 1931
Reichstablnettfitzung über die WirWaftsresorm.
Das Reichskabinett ist, wie aus Berlin gemeldet wird, am Freitag nachmittag zusammengetreten, um die vom Wirtschaftsausschuß der Reichsregierung vorbereiteten Maßnahmen zu beraten. Es handelt sich bei den Beratungen um ein umfangreiches Gebiet, das zunächst folgende Punkte umfaßt:
1. Weitgehende Wiederherstellung des normalen Bankenver- kehrs. x
2. Neuregelung des Moratoriums für die Danatbank.
3. Sonderregelung für die Auszahlungen der Sparkassen und für ihre künftige rechtliche Stellung.
4. Vereinbarungen zwischen der Reichsregierung und der Dresdner Bank.
5. Neuorientierung im Bankwesen überhaupt.
6. Aenderungen aus dem Gebiete der Kartell- und Preisbildungspolitik.
7. Tarifwesen.
8. Erhöhung des Reichsbankdiskonts.
9. Teilmoratorium für die Landwirtschaft im Osthilsegebict.
Darüber hinaus sind von den einzelnen Resiorts und Regierungsstellen bereits zahlreiche Vorschläge beraten und Entwürfe fertiggestellt worden, die im Rahmen der großen Selbsthilfe-Rot- Dctorbwung erscheinen sollen. Mit diesen Sanierungsmaßregeln ist indesien erst in der übernächsten Woche zu rechnen. Im Vordergründe der Beratungen steht zunächst die Verordnung über den Zahlungsverkehr, die voraussichtlich noch in der Nacht ,yum Sonnabend veröffentlicht wird, damit sich in der kommenden Woche der Bankverbehr in normaler Weise abwickeln kann. Während im Bankwesen also mit einer weitgehenden Wiederherstellung dqs normalen Bankverkehrs, des Scheck- und Ueberroeisungs- verkehrs gerechnet werden kann, ist für die Auszahlungen der Sparkassen eine Sonderregelung vorgesehen. Es wird am Montag der unbeschränkte Ueberweisungsverkehr innerhalb der zum Ueberweisungsverdatzd gehörigen Institute, am Dienstag der unbeschränkte Ueber weifungsverkohr unter Ausschluß der Ueber- weisungen auf Postscheck- und Reichsbankgirokonten und die Dar- aus.zahlungen aus Kontokorrent- und Giroguthabcn unbeschränkt zulässig sein, während Abhebungen von Sparkonten bei Banken, Sparkassen und Genossenschaften zunächst noch gewissen Beschränkungen unterworfen werden. Die Verordnung, de die Einzelheiten regelt, wird im Laufe des Samstags erlassen werden."
Eine Unterredung zwischen Hitler und Angelden.
Der Führer der Nationalsozialistischen Partei, Adolf ler, hatte am vergangenen Dienstag in Nürnberg mit
Hit- dem
Führer der Deutschen Volkspartei, dem Abgeordneten Dingeldey, eine Unterredung. Ueber den Inhalt dieses Gesprächs wird strengstes Stillschweigen bewahrt. Man wird aber annehmen können, daß in der Hauptsache über den Volksentscheid in Preußen gesprochen worden ist. — Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volkspartei hat für nächsten Montag eine Sitzung einberufen, in der sie sich mit der politischen Lage beschäftigen will.
Aufruf der deutschen Bolksvarlei zum Volksentscheid.
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„An unsere Freunde? Am 9. August 1931 findet in Preußen Volksentscheid über die Frage bei Auflösung des Landtages statt. Die Deutsche Volkspartei, die fast sieben Jahre gegen die Politi-k der herrschenden Parteigruppierulrg im Preußischen Landtag gekämpft und deshalb von Anfang an bey Volksbegehren zugestimmt hat, erwartet von ihren Anhängern, daß sie ihrer Ablehnung gegen die bisherige preußische Koalitionspolitik durch ihre Stimmabgabe für die Auflösung des Landtages Ausdruck geben. Wir treten ein für ein fachlich und kraftvoll regiertes Preußen, das eine feste Stütze nationaler Politik im Reiche fein muß. Der Parteivorstand der Deutschen Volkspartei."
Nankretlbö Geldvorrat warbst.
Paris, 31. Juli. Wie die gestern veröffentlichte Wochenbilanz der Bank von Frankreich zeigt, ist der Eoldvorrat der französischen Notenbank in der Zeit vom 17.-24. Juli infolge bet Goldabziehungen in London um 1 246 213 000 Franken ge« stiegen. Die Goldreserve der Bank von Frankreich beträgt derzeit 57 893 065 000 Franken. Die Deckung der sofort fälligen Verbindlichkeiten ist in derselben Zeit von 56,32 Prozent auf 56,63 Prozent gestiegen.
Nas Ende der hesitschen Gesandtschaft.
Bei der preußischen Regierung sind noch immer eine ganze «Reibe pon eänbeigefanbttoaften beglaubigt. «DiimfterptaHbeni Braun bat nun not einiger 3«» sie Cänberregierungen gebeten, ihre ®4anMfd,aiten in reine ^^at^tungen umiuwan. Sein. Sarin hat bereits nor einigen Wochrn Icmr S-I-nd^ bei ber preussischen Regierung abgegeben; legt ist Seifen «eTolgt. bas icinen 6ejanbten in Sertin non K'ner $ienftauigabe als hessischen Gesamten in Preußen entbunden bat.
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Nummer 61
Schädliche Uebertreibungen.
Von Ncichsminisicr a. D. Dr. Zug. G o t h e i n.
Der Satz: „Geordnete Finanzen und gesunde Währung sind die Voraussetzung für eine gesunde Wirtschaft" ist insoweit richtig, als ohne sie die Wirtsä>ast nicht gedeihen kann. Umgekehrt dürfen zwecks Gesundung von Finanzen und Währung der Wirtschaft nicht Lasten und Fesseln auferlegt werden, bei denen sie zugrunde gehen muß. Zur Sanierung der Finanzen, zur Stützung der Währung greifen in Zeiten schwerster Not die Staatsmänner oft zu ertremen Maßnahmen, die das Uebel wohl für eine Zeit lang lindern, aber den Körper zum Siechtum verurteilen, das schließlich zur Katastrophe führt.
Zn solchen Fehler ist der damalige Reichsfinanzminister Dr. Luther, der gegenwärtige Reichsbankpräsident, mit den Steuernotverordnungen der Zahreswende 1923=24 verfallen. Damit beschwor er die Teuerungswelle herauf, verschaffte der öffentlichen Hand Steuererträge, die sie zu verschwenderischer Ausgabenpolitik verleiteten, die Gewerkschaften und Arbestsmini sterium verführte, ohne .Rücksicht auf die Wirtschaft höhere Löhne zu erpreßen und die Soziallasten auf ein unmögliches Niveau zu schrauben. Zm Verein mit den ungeheuren Tributlasten wurde damit die innere Kapitalbildung unterbunden, die deutsche Wirtschaft auf Auslandskredite angewiesen, die ihr zu der „geborgten Konjunktur" verhalfen. Sie mußte zusammenbrechen, als die Kredite zurückgezogen wurden. Klipp und klar habe ich im Za nuar 1924 im Finanzausschuß des Reichstages solche zwangsläufige Entwicklung oorausgesagt.
Zn der jetzigen Katastrophe hat man wieder zu Extremen gegriffen: zu um so übertriebeneren, je später man sich zum Eingreifen entschloßen hatte. Eine scharfe Erhöhung des Bankdiskonts hätte in Verbindung mit Kreditrestriktionen in einem früheren Stadium eine ganz andere Wirkung gehabt, als die zu spät einsetzende. Wie damit jetzt aber das Ziel erreicht werden soll, Handel und Zndustrie zur Abstoßung ihrer Warenläger zu veranlaßen, bleibt unklar. Hat doch das Znstitut für Konjunkturforschung festgestellt, daß die Lagerbildung so eingeschrumpft ist, daß eine Wiederauffüllung der Läger geboten sei. Gewiß: der Stein uno Braunkohlenbergbau, ebenso wie die Koksofenwerke verfügen »über Läger, in denen hunderte von JRih lionen Reichsmark festliegen. Aber an wen sollen sie abgestoßen werden? Selbst zu den erbärmlichsten Dumpingpreisen, zu denen sie unter Zuschuß aus der „Umlage" dem Ausland angeboten werden, finden sich für diese Mengen keine Käufer. Uno wie sollen die Läger der Hersteller unO des Handels von Fertigwaren geräumt werden, wenn durch die „Bankfeiertage" dem Verbraucher die Möglichkeit genommen wird, ;u seinem Gelde zu gelangen, um etwas kaufen zu können? Das Ausland erweist sich dafür immer weniger aufnahmefähig.
Das Hamstern von Geld soll unterbunden werden, den bargeldlosen Verkehr will man fördern. Dazu werden die Guthaben bei den Banken gesperrt. Zn ihnen hat der oroentliche, verständige Haushalter seinen Geldschrank gesehen. Nun durfte er davon innerhalb der ersten 12 Tage 5 v. H. seines Guthabens, jedoch keinesfalls über 100 RNk. abheben! Für die nächste Periode wurde die zur Verfügung freigegebene Summe auf 10 v. H., höchstens 200 RNk., jetzt höchstens 300 RM., erhöht. Nur Steuern und Soziallasten muß er, Löhne darf er daraus weiter überweisen. Wie er selbst seine Bedürfnisse befriedigt, ist belanglos. Das allgemeine Menschenrecht gilt wohl gegenüber den Lohn- und Gehaltsempfängern, gegenüber anderen Menschen ist es suspendiert.
Der Arzt, der Anwalt hat zum Äuartalöerfien seine Rechnungen herausgeschickt mit dem Ersuchen, die Beträge seinem Bank- oder Postscheck-Konto zu überweisen. Das ist geschehen; aber abheben von seinem so entstandenen Bankguthaben Surfte er zuerst nur im Höchstfall 100 RN7., dann höchstens 200 RNk., jetzt höchstens 300 RM. Die Rechnungen, die ihm präsentiert werden, konnte er nicht bezahlen. Wenn ihm der Kaufmann, Bäcker, Fleischer, Dorkosthändler nicht borgte, konnte er hungern. Seine Familie ist vielleicht in der Sommerfrische, im Bade. Er kann ihr kein Geld schicken. Frau oder Kind liegen vielleicht schwer krank im Hospital oder im Sanatorium: derxn Rechnung kann nicht bezahlt werven. Und solche Anstalten brauchen doch auch ihr Geld, um den Betrieb fortzuführen!
Der Hausbesitzer hat die Mieten eingezogen, das Geld auf* der Bank deponiert, er kann weder die Rechnungen der Handwerker für Reparaturen bezahlen, noch sich etwas kaufen.
Der alte Rentner, der nach einem arbeitsvollen Leben von den Zinsen seines ersparten Kapitale lebt, die Witwe, oie Waisen, für die das gleiche gilt, haben zum i. Zuli Gutschrift ihrer Zinsen erhalten: nur einen lächerlichen Betrag oecselben dürfen sie für ihren Lebensunterhalt verwenden. Zhnen sind Pfandbriefe ausgelost: sie dürfen das Geld nicht anderweit anlegen.
Dec Zndustriclle, der Handwerker, der Kaufmann darf aus feinem Guthaben zwar Löhne, Steuern und Soziallasten bezahlen, nicht aber sie Rechnungen für Materialien oder Waren, nicht die der Handwerker usw.
Gar viele dieser in schwerste Verlegenheit, ja in Not versetzten Leute sagen sich: Künftig gibst du dein Geld nicht wieder oer Bank. Da versteckst du es lieber zu Haus oder trägst es mit dir herum!