Einzelbild herunterladen
 

s

Gietzenor Jeitung

'^M^^ I vA (Gießener Tageblatt) ^^*^ (Neueste Nachrichten)

Erscheint Mittwochs und Samstags.

Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus.

Hcdaktionsschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rück- ^dvng nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

Druck und Verlag von Albin Klein in Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage Fernsprecher Nr. 2525 und 2526.

Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a.

Gießen 21.

M.

Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeilc auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Rellame-Pctitzeile 86 Pfg. Platz. Vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee-Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.

Sy« führt s«, « °" gestellt

43. Fahrs

Mittwoch, den 9. Fuli 1930

Nummer 54

Wer

jungen Brann 8taJenbUtg m WtotbentliA ' 'f1 °uf Unter

PMWt ^ " I.

Das Reichslabinett beschäftigt sich eingehend mit der

tziiand-Denlschrist: die Beratungen werden in den lagen zum Abschluß gebracht.

nächsten

Anmachen nOg und am.

"Usch-N müfa 1 büßen.

;m Acht in

Der Haushaltsausschuß des Reichstages führte toi«nfl der Osthilfe zu Ende. Das Osthilsegesetz und

die Be­das Ge­

sey über die Deutsche Ablösungsbank wurden angenommen.

Der Reichstag nahm das vorläufige Handelsabkommen mit Rumänien endgültig an.

°" »'° Dântn '^" Halme ny

Es besteht einige Aussicht, daß das Verbot der Landesver-

Malaie uni bände Rheinland und Westfalen — Industriegebiet Stahlhelm jonoers erwähn in einigen Tagen aufgehoben wird.

©turmlaterni

iro

'/ *3 3ahre alt, «ne werfen, h ■*5 kr abgeruffi ° auf die Brests " auf die &L unbemerkt um ne ein Raub fei Kurs entfiant.

Dreihundert Stahlhelmleute unter Führung des Bundes- lährtrs Franz Seldte unternahmen eine Nordlandfahrt und hiel­ten an der Stätte der Skagerrakschlacht eine Gedenkfeier ab.

Aushebung der Sonderzuschlage für Beamte im besetzten Gebiet.

In der Preße wurde verschiedentlich mitgeteitt, daß die Sonderzuschläge für Beamte im besetzten Gebiet anläßlich der Räumung der dritten Zone aufgehoben worden seien. Hier­über erfahren wir von unterrichteter Seite, daß laut Verord­nung vom 16. Dezember 1927 für das ganze Reichsgebiet die Regelung getroffen worden ist, daß die Sonderzuschläge in den Orten, wo sie früher 15 Prozent betrugen, auf 5 Prozent, in denjenigen Orten, wo sie 10 Prozent waren, auf 0 Prozent herabgesetzt wurden. Für das besetzte Gebiet wurde damals eine Sonderregelung getroffen, nach der in diesem Gebiet- solange die Besetzung dauerte, statt 0 Prozent 5 Prozent und statt 5 Prozent 8 Prozent gezahlt wurden. Nach der jetzt erfolgten Räumung sind diese Zuschläge ausgehoben worden, und das besetzte Gebiet ist also mit dem übrigen Gebiet des Reiches gleichgestellt worden.

Zn Mainz fand am Sonntag die Grundsteinlegung zum trcsemann-Denkmal statt.

Arbeitsbeschaffung durch Bah

Dillenburg. Der Landrat des Dillkreises hi

inbau.

at an das Reichs-

wt Las @lüd, ii Nur hoch ote den blinieitdn

» Treiben tir ? - Es hä

Zu diesem h. t im „Mt*, Weise SÄ in sie die. "

'NESgabe fr g Gustav lh st enthält wir

M eine Bieritl Milliarde Gewinn bei der Reichsvost.

Der Verwaltungschit der Deutschen Reichspost trat am Tunstag zu einer Sitzung zusammen. Reichspostminister Schätzel gab bekannt, daß die Pounganleihe bis jetzt rund 60 Millionen gebracht habe. Die im Juni und Juli begebe­ner Schatzanweisungen in Höhe von 113 Millionen sind sämt- litf verkauft. Das Postscheckgeld ist also um 173 Millionen entlastet worden. Infolgedessen bestehen keine Bedenken, auch der Rest der Ablieferung an das Reich mit 41 Millionen ab- ztliefern. Das Endergebnis des Jahres 1929 ist ein Gewinn Doe 222,7 Millionen, wovon das Reich insgesamt 151,5 Mil- Jionen erhielt. Die Jahresnachweifung wurde vom Verwal- tungsrat genehmigt. Dann beschäftigte sich der Verwaltungs- tat mit einem Nachtrag zum Haushalt für 1930.

Es wurde noch über das Arbeitsbeschaffungsprogramm der Aeichspost berichtet. Durch Einsparungen, Anleihen und einen

arbeitsministerium das dringende Ersuchen gerichtet, den Bahn­bau Haiger —Eusternhain in das Arbeitsbeschaffungsprogramm aufzunehmen und verbilligte Reichsdarlehen zu gewähren. Als Bauzeit find etwa zwei Jahre veranschlagt.

hren erwarb ti’ chischen M-

:opf ans gelb gesehen und ■

$c rgriff auf 1931 fei die Reichspost in der Lage, jetzt für Millionen Mark Aufträge herauszugeben. Dabei solle Pueisnachlaß von 10 Prozent und die Einstellung neuer heiter bei der Industrie erreicht werden.

200 ein Ar-

Ein interessanter Vergleich.

Der jetzt auf dem Disziplinarweg als unwürdig bezeichnete Oberbürgermeister Boeß unternahm bekanntlich eine Reise nach U. S. A., von der man sagen kann, daß ihre unbedingt« Notwendigkeit für das Weiterbestehen Berlins nicht gerade unumgänglich notwendig war. Sie gehört unter das Kapitel „Repräsentation". Der Kostenpunkt dafür belief sich auf rund 80 000 RM. und dabei wurde die Reise noch, wie bekannt, vorzeitig abgebrochen. — Der englische Ministerpräsident Mac­donald besuchte ebenfalls die Vereinigten Staaten und Ka­nada, was als eine Dienstreise auszufassen sein dürfte, und er­hielt dafür von seiner Regierung 32 000 RMk. (in deutsches Geld umgerechnet) vergütet. Der Vergleich der beiden Zahlen zwingt denn doch zu der Schlußfolgerung, daß man im armen Deutschland wirklich mehr sparen könnte, wenn das reiche England es nicht unter seiner Würde findet, für eine wichtige Ministerreise mit weniger als der Hälfte auszukommen. Sch.

tkrt. Sioth:

iggpten ftW' eit haben, W Bild«. Der^ stanz Ml,er,: ibastcikops fit» in München -

Ein preußisches Sparprogramm.

Berlin, 8. 7. Sicherem Vernehmen nach bereitet die preu- zische Staatsregierung ein großes Sparprogramm vor, das im f>< rbst dem Landtag vorgelcgt werd ir soll. Der Entschluß geht auf entsprechende Anträge des Parlaments zurück. Die Hauptersparnisfe sollen auf dem Gebiete des Gerichtswesens erzielt werden. So sollen etwa 100 Amtsgerichte und einige Landgerichte in Wegfall kommen. Ferner ist die Aufhebung von etwa 50 Landkreisen und drei Regierungspräsidien vor­gesehen.

ein in ®*

>ssen

co

0

in in

Kvmmuniften-AuMrMngrn.

Worms. Kommunisten, die in Lastkraftwagen von einem Worms abgehaltenen roten Treffen zurückkehrten, begingen verschiedenen Ortschaften größere Ausschreitungen. In Gun-

lersblum drangen sie in ein Haus ein und versetzten einem Mann einen Messerstich in den Hals. In Bensheim an der

IS ft

ü

in

-1 ft

(0 d 6

Bergstraße stellte sich ihnen Schutzpolizei in den Weg. (feuer, das von der Polizei

ein größeres Aufgebot Darmstädter Die Kommunisten eröffneten das erwidert wurde. Es wurden dabei

mehrere Personen schwer verletzt. In Darmstadt wurden dann über 300 Kommunisten abgefangen und einige verhaftet. In den späten Abendstunden sperrte auch die Frankfurter Polizei sämtliche Zugangsstraßen nach Frankfurt ab und nahm von einem größeren Trupp mehrere Kommunisten in Haft. In Mainz wurden acht aus Wiesbaden stammende Lastkraftwagen mit Kommunisten, die die Ausschreitungen in Oppenheim und Nierstein verursacht hatten, angehalten und zahlreiche Derhaf- iinngen vorgenommen.

59 Todesopfer in Lübeck!

Lübeck. Wie das Lübecker Gesundheitsamt am Montag mit= tailt, hat sich die Zahl der Todesopfer unter den mit dem Calmette-Präparat genährten Säuglingen von Samstag bis Montag um drei weitere Fälle auf 53 erhöht. Krank sind noch 616 Säuglinge.

Flugzeugübung bei Bornholm.

Stettin. Das Dornierwal-Flugzeug D 864, das am Mon- ncanachmiitag um 13.55 Uhr von Stettin nach Stockholm gestar- tat war, mutzte an der Südspitze Schwedens wegen Motor­schaden nicdcrgehcn. Zehn Seemeilen von Bornhalm entfernt sanierte das Flugzeug plötzlich. Zwei Passagiere werden ver­bißt, ebenso ein Mann der Besatzung.

Edeka stiftend in ter Eelbstbilseftwegung des Einzelhandels!

Der 22. Edeka-Verbandötag, der am 24. Juni 1930 in Karlsruhe unter dem Vorsitz von Peter Schmitter- Brühl stattfand, bewies die fortschreitende Bedeutung der Wirt­schaftsorganisation im selbständigen deutschen Lebensmittel-Einzel- Handel. Generaldirektor Fritz Borrmann, NT. d. R., Berlin, schilderte in seinem Vorstandöbericht die erfreuliche Ent­wicklung der Edeka-Zentralorganisationen und ihrer lokalen Ge­nossenschaften, die in starkem Zusammengehörigkeitsgefühl der NTitglieder und in erhöhten Umsätzen ihren Ausdruck findet. Der Edeka-Verband lasse sich die Förderung der Selbsthilfe be­sonders auch durch Errichtung von Edeka-Ladengemeinschaften, durch Aufklärung der Verbraucherschaft, durch Heranbildung eines tüchtigen ITachwuchses, angelegen sein. Zn wirtschafts­politischer Beziehung seien ebenfalls Erfolge zu verzeichnen. Wenn auch längst nicht alle Forderungen des selbständigen Lebensmitteleinzelhandels erfüllt feien, so wachse doch der Ein­fluß auf Sie Gesetzgebung.

An Hand des Geschäftsberichtes erstattete Verbandsdirek­tor Paul König den Zahresbericht des Edeka-Verbandes. Verlagsdirektor Albert !W e r n e r gab einen Ueberblick über die heroorrageno arbeitende Edeka-Verlagsgefellfchaft und Di­rektor F. W. Schulze referierte über das fruchtbringende VZirken der Edeka-Reklame- und Verkaufsabteilung.

Zn dem Vortrag „Berufsvertretung des Einzelhanöels und seine genossenschaftlichen Wirtschaftsorganisationen" betonte das Mitglied der Anwaltschaft des Deutschen GenossenschaftSver- bandes, Direktor Kvrthaus - Berlin, die Bedeutung der be­ruflich-fachlichen unö wirtscbaftsgcnoffenschaftlichen Organisation für den gewerblichen NTittelstanv im allgemeinen unö den Ein- zelhanvel im besonderen. Er hob hervor, daß als große festge­fügte Gruppe der wirtschaftsgenossenschaftlichen Organisation im Einzelhandel der Edeka-Verband mit seinen bewährten, vielfach verzweigten Einrichtungen einzigartig und mustergültig oastehe. Bestand und Leistungsfähigkeit der Edeka bewiesen den Segen einer großen, geschlossenen, Achtung gebietenden Organisation. Ein weiterer Dortrag des Verbanosdirektors Paul König propagierte sie Gründung von Edeka-Spar- und Arbeitsgemein­schaften, mit dem Zweck, dem kaufmännischen Nachwuchs die VJege zur Selbständigkeit zu ebnen. Zum Thema „Bauspar­kassen — NkittelstandShilfe" sprach Bankdirektor Fritz G 0 - 0 a u. Bemerkenswert aus dem Revisionsbericht ist insbesondere die Feststellung, daß bei den Edeka-Genossenschaften Dank der intensiven Tätigkeit in der Verbandsrevision und der VIach- samkeit der beiden Zentralgenossenschaften im abgelaufenen Ge­schäftsjahr nicht ein einziger Konkurs vorgekommen ist.

Befreites Weinland — Geeignetes Weinland.

WinzerreNung im zeichen der tHtithèreform.

Von A. Weitzel- Frankfurt a. M.

Der 30. Juni 1930 hat für das mittclrhcinische Gebiet, für das rheinsränlischc Weinland eine doppelte Bedeutung. Dieser hochpolitische Tag verheißt sowohl

die Befreiung nach einer fast 12jübrigen schweren Ficmdbe- satzung der Mosel, Saar und Ruwer, des Mittelrhcins und des Rheingaucs, der Lahn und Nahe, der Pfalz und Rheinhes­sens hinauf bis zum unteren Main- und Neckarlauf, als auch die Vereinigung des rheinfränkischen Weinbauers über Länder­grenzen hinweg zur verstärkten Stoßkraft in der Vertretung gemeinsamer Belange im harten Kampfe um die Erhaltung des deutschen Weinbaues.

Es ist dies gleichbedeutend mit dem Erwachen einer natür­lichen, zusammenhängenden und zusammengehörigen Landschaft um Rhein und Main, in harter Nachkriegszeit erduldet für die Einheit des einen und unteilbaren Deutschlands: „Rheinsranken im deutschen Einheitsstaat", ein Ziel, für das auch die Heimat- presse aller Schattierungen in jahrzehntelanger Kleinarbeit sich bekanntermaßen immer wieder eingesetzt haben.

Gegenüber einer Weltweinerzcugung 1929 von 162 Millionen hl, wobei Frankreich in der Höhe des Ernteertrages mit ca. 40 Millionen hl, ohne die 9 Millionen hl aus Algier und Tunis, an der Spitze steht, fällt die Weinernte Deutschlands mit nur 1% Millionen hl mengenmäßig völlig ab. In ihrer Güte liegen dagegen bekanntlich die deutschen Weine, besonders die guten Jahrgänge wie der 1929er um so höher.

Soll es nun bei dieser verhältnismäßig geringen Menge keine erträgliche Lösung für den deutschen Winzer geben?

Diese Frage bejahend, darf es jedoch über die Notwendigkeit einer Osthilfe kein Vergessen einer Westhilfe geben.

Man vergeße nicht, wie Mißjahre und Frost mit guten Ern­ten und Absatzstockungen abwechselten; Zustände, die durch eine Ueberflutung mit ausländischen Weinen durch das berüchtigt bekannte Loch im Westen und über die deutschen Freihäfen ver- schlim-mert, zu den allen besorgten Deutschen in Erinnerung ge­bliebenen Vorfällen in Bcrnkastel und Bulhay an der Mosel so­wie in der Pfalz führten und die schwarze Winzersahne aufrollen ließen.

In 3 Forderungen spiegelt sich der ganze Jammer des deut­schen Weinbauers wieder:

1. Drosselung der gewaltigen und überflüssigen Einfuhr von Auslandsweinen durch einen wirksamen Zollschutz,

2. Sofortige Inkraftsetzung eines unbedingten Verschnitt­verbotes,

3. Abbau der vielfach ungerechtfertigt hohen Preisspanne zwi­schen Produzenten und Konsumenten.

In dem Roman „Die goldenen Berge" von Clara Vicbig, einer Kennerin, als Moselkind, rufen 300 000 Winzer um Rhein und Main, um Mosel und Saar, um Lahn und Nahe zur Schick­salsgemeinschaft auf. Nicht unerhört! Auch Alfons Paguet, der prophetische Rheinrebell, umreitzt in seinen Werken über den Rhein mit seherischem Blick diese gewordene Landschaft innerhalb der mittelrheinischen Großlandschaft, der auch ein Leo Sternberg, der Rüdesheimer Dichter, in seinen Landschaftsschilderungen des öfteren Ausdruck verleiht.

Und auf der letzten Tagung rheinischer Dichter durchzuckten wie Wetterleuchten die empfundenen rheinfränkischen Bindungen von Mensch und Landschaft die markante, geschichtlich gewordene Silhouette Frankfurts, der Stein gewordenen Frankenfurt, die das Nationaleigentum der Paulskirchc birgt. Bereits 1922 ha­ben Vertreter des Gebietes zwischen Saarbrücken—Trier und Kassel einerseits, zwischen Koblenz-Siegen und Mannheim- Aschaffenburg andererseits auf einer Tagung in Frankfurt vor Vertretern des Reichs in einer gemeinsamen Resolution dieser Zusammengehörigkeit auf Gedeih und Verderb Ausdruck ver­liehen. Inzwischen haben die zahlreichen Kraftlinien und Kraft­felder dieser Landschaft auf den mannigfachsten Gebieten einer großdimensialen Lösung über Ländergrenzen hinweg sichtbaren Ausdruck ihrer Konzentration gefunden, wozu nicht zuletzt die neuerdings erstrebte geschloßene rheinfränkische Winzerschaft ge­hört, eine Bewegung die bereits in den ersten Nachkriegsjahren ihren besonderen Auftrieb fand.

Aus außenpolitisch erklärlichen Gründen wurde in dem be­kannten „Königswinterer Beschluß" alle Aktivität zum rhein- fränkischen Zusammenschluß auf die Zeit nach der Befreiung des Rheinlandcs verschoben. Dieser Zeitpunkt ist nunmehr ge­kommen und mehr denn je gilt heute auch für die rheinfränkischen Winzer das Schillerwort im Prolog zu Wallensteins Lager:

„Im engen Kreis verengert sich der Sinn,

Es wächst der Mensch mit seinen größeren Zwecken."

Diese rheinfränkischen Winzer, die sich alle eins fühlen im tiefen Geblüt des deutschen Weinbauers:

Lernt sie kennen in Euren bevorstehenden Ferien, lenkt Eure Schritte zu dem Mittelstück des Rheins mit seinen Zuflüssen von der Neckarmündung bis zur Mosel und Ahr. Sie verdienen diesen Dank in vollstem Maße als Vorkämpfer deutscher Ein­heit unter entsagungsvollen Opfern, abgeschnitten von dem