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Mittwoch, den 14. November 1928.

besseren Fußball und konnte mit 2:1 Sieg -und Punkte an sich nehmen. Obwohl die Entscheidungen des Schiri immer ein­wandfrei waren, ließen Gladenbacher Spieler und Publikum in sportlicher Erziehung zu wünschen übrig. *

FC. 1926 Großen-Buseck 1. — SpV. 1920 Heuchelheim 1. 0:6 (0:3).

Es war ein Spiel, das teilweise dem ungünstigen Wetter und dem aufgeweichten Boden zum Opfer fiel. Heuchelheim brachte die durchschlagkräftigere Mannschaft, gegen die Großen- Busetz trotz Aufbietung aller Kräfte nicht aufkam. Gr.-Busecks Mittelstürmer und Rechtsaußen mußten durch Ersatz aus der Zweiten ergänzt werden, so daß der Platzverein von vornherein wenig Hoffnung auf ein gutes Abschneiden hatte, trotzdem sah man zeitweilig verteiltes Spiel mit recht ansprechenden Ab­wechselungen. Das Resultat brauchte nicht in dieser Höhe aus­gefallen zu sein. Durch Mißverständnisse des Torhüters und den schlechten Stand vor dem Tore waren die ersten Tore erzielt. Schiri Klier- Wetzlar tat sein Bestes, um das Spiel im Rahmen der Sportlichkeit durchzuführen. Bei Heuchelheim war Arnold der Held des Tages, der viermal einsandte, während Christ durch längeres Aussetzen an Stehvermögen etwas ver­loren hat. Sonst war die Mannschaft komplett, bis auf den Torhüter. Bei Großen-Buseck seien die beiden Verteidiger, so­wie die gesamte Läuferreihe, die von Schäfer gut geführt wurde, besonders hervorgehoben. Im Sturm fehlte der Führer Kon­rad. Ungefähr 200 Zuschauer wohnten dem fairen und span­nenden Kampfe bei.

FC. 1926 Grünberg 1. — VsN. Lich 1. 1:3 (1:2).

Trotzdem der Platz spielunfähig war, einigten sich beide Mannschaften doch, das Spiel auszutragen. Grünberg fand sich gleich sehr gut zusammen und erzielte ein Tor. Weitere gut vom Grünberger Sturm herausgearbeitete Torchancen konn­ten infolge des sehr schlechten Bodens nicht verwertet werden. Lich konnte jetzt gleichziehen. Ein kurz darauf gegen Grün­berg wegen Handspiels verhängter Elfmeter konnte von dem vorzüglichen Tormann gehalten werden. Aus einem Gedränge vor dem Grünberger Tor erzielte Lich fein 2. Tor. Mit die­sem Stande wurden die Seiten gewechselt. Bei Grünberg ver­

mißt man jetzt das schöne Zusammenspiel der 1. Halbzeit, wäh­rend Lich drängte. Trotzdem Lich jetzt immer mehr vom Spiel hatte, konnte es doch nur noch einmal erfolgreich sein. Das Spiel wurde von Schiri Raumann-Laubach geleitet.

Daubringen 1. — Niederweisel 1. 7:0 (2:0)

Ecken 12:3

Am Sonntag trafen sich obige Mannschaften zum fälligen Derbanidsspiel. Durch den aufgeweichten Boden des Sport­platzes konnte das Spiel nicht so ausg-etragen werden, wie man erhofft hatte, besonders da Riederweifel -auch nur mit acht Mann antrat. Gleich nach Anstoß legte Daubringen sich ins Zeug, -konnte aber bei dem guten Totmann des Gegners zu keinem Erfolg kommen. In der 25. Minute konnte Daub- ringen zum ersten Mal einsenden. Kurz darnach folgte das zweite Tor. Nach der Pause fiel Ni-e'd-erweisel stark ab und wunde ganz in seine Hälfte zurückgedrängt. Daubringen konnte noch dreimal einsenden und von drei Elfmetern noch zwei ver­wandeln. Niod-erweifel verteidigte -mit der ganzen Mannschaft und verhinderte eine noch höhere Niederlage. Bei Ni-ederweisel war das Schlußdreieck -gut. Dem Gästetor-mann gebührt ein besonderes Lob. Bei Daubringen hätte der Sturm besser sein können. Die Läuferreihe war -gut. Ueber Verteidigung und Totmann ist nicht viel zu s-a-gen, du sie nicht viel zu tun hat­ten. Schiedsrichter Köhl e r - 1900 leitete gut.

Lollar 1. — Ettingshausen 1. 3:2. *

1900 Gießen 3. — Queckborn 1. 7:1 (2:1).

Queckborn war den Gießenern während der 1. Halbzeit ein annähernd gleichwertiger Gegner. Nach Seitenwechsel konnte 1900 das Spiel überlegen für sich gestalten und noch fünfmal einsenden.

Lich 2. — Leihgestern 1. 3:6 (2:3).

Die zweite Mannschaft Lichs unterlag den guten Leihgester- ner 6:3. Das Resultat entspricht nicht ganz deckr Stärkever­hältnis. Lich verlor durch zuvieles Umstellen,' auch bewährte sich der Ersatztormann nicht. Schiri Iung-VfV. leitete gut.

HanöbaK un- Seubtafttetit

VfL. Wetzlar 2. — SpVgg. 1900 Gießen 1. 3:9 (2:5) : VfB. Gießen 1. — SpVgg. 1900 Gießen 2. ausgefallen, da Wald­sportplatz zur angesetzten Zeit nicht spielfrei,

! VfL. Wetzlar 2. Igd. — SpVgg. 1900 Gießen 1. Igd. 1:3 (1:3) ! VfB. Gießen 1. Zgd. — SpVgg. 1900 Gießen 2. Igd. vom VfB. abgesagt.

Wenn es auch gegen VfL.s zweite Mannschaft ging, so fuhren die 1900er doch nicht mit allzu großer Siegessicherheit nach Wetzlar, mußten sie doch für die beiden Verteidiger, den Mittelläufer und den Linksaußen Ersatz einstellen. Aber die Mannschaft war eine Klasse besser als am Vorsonntag. Vor allem klappte es im Sturm recht giut Webermeier, der erst­malig den Mittelstürmerposten versah, führte ganz ausgezeich­net. Die Wetzlarer, deren beste Mannschaftsteile der Innen­sturm und die Verteidigung waren, schienen zu Anfang des , Spieles besser in Schwung zu sein, als es in Wirklichkeit war. | Sie erzielten den ersten Treffer, dann fanden sich die 1900er ! jedoch zusammen und gestalteten das Spiel offen, bezw. über- i legen. In regelmäßigen Abständen fielen im Anschluß an die gut eingeleiteten Angriffe die Tore. Das Spiel hatte in Herrn Jentzsch (VfB. Gießen) einen gerechten Leiter. Die Boden­verhältnisse -der kleinen Ochsenwiese waren nicht gerade ideal.

Die 1. Jugend hätte gegen die Zweitklassigen des VfL. ein besseres Ergebnis herausholen können, wenn die Leistungen in der zweiten Spielhälfte nicht nachgelassen hätten. Allerdings hatte der VfL. eine Mannschaft von beachtenswerter Spielstärke auf die Beine gebracht. Der Torwart war die Hauptstütze.

Die Vorrunde um den D. S. V. Handballpokal.

sah in Hannover den ©üben mit 5:4 Toren knapp siegreich über den Norden. Berlin fertigte den Baltenverband denkbar überlegen mit 16:6 ab -und Mitteldeutschland erfocht einen glücklichen Sieg von 6:5 über Westdeutschland. D-ie drei Sieger treffen mit den spielfrei gewesenen Südostdeutschen am 10. Februar in der Zwischenrunde auseinander.

MTV. Gießen — TV. 1846 Gießen 2:2 (0:2).

Der MTV. stellte die technisch bessere Mannschaft. Der TV. versuchte, diesen Vorsprung durch doppelten Eifer wettzu- machen. Das Spiel wurde besonders gegen Schluß sehr hart.

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-Hiermit zur gefl. Kenntnisna-bme, daß ich von meinem Leiden geheilt bin . . . E. H^ Dortmund. Februar 1928.

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[010] Mit nachstehenden Zeilen erlaube ich mir höflichst meine volle Gnerkennung über die Güte 3hres von uns geschätzten Kaffee Hag zu übersenden. Bemerken möchte ich noch, das) meine Frau schwer herz= leidend war, aber infolge Genusses von Kaffee Hag iss eine wesentliche

[485] Zugleich möchte ich nicht verfehlen mitzuteilen, da^ wir - 4 Personen - bis vor einem Hahr täglich ’/4 Pfund Bohnenkaffee tranken und demzufolge sehr an Nervosität zu leiden hatten, auch Herzschmerzen und Schlaflosigkeit blieben nicht aus.

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